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Bildung - education >> Tel: +995 32 938945, Fax: +995 32 934568, info@tbilissi.goethe.org Künste - Gesellschaft - Wissen - Deutsch lernen - Deutsch lehren - Veranstaltungen - Netzwerk - Anfahrt Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) - Regionalbüro Tiflis Kontakt - Veranstaltungen - Publikationen - - Projekttag mit Schülern: Gemeinsam eine friedliche Zukunft aufbauen – Die Europäische Idee - PDF-Dokument An der 98. Schule in Tiflis lernen Schüler ganz unterschiedlicher Herkunft. Gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung führten die Schüler der engagierten Deutschlehrerin Inga Kazarian am 8. Mai 2009 einen Europa-Projekttag durch. Friedrich-Naumann-Stiftung (FNS) im Südkaukasus - Kontakt Im Jahr 2002 wurde mit der Projektarbeit in Armenien und Georgien begonnen. Im Mittelpunkt der Stiftungsarbeit stand und steht die Unterstützung des Transformationsprozesses zu Demokratie, Rechtsstaat und Marktwirtschaft. Durch Politikberatung, politische Bildung und Politikdialog sollen engagierte Demokraten herangebildet und in die Lage versetzt werden, den politischen Willensbildungsprozeß besser zu verstehen und zu beeinflussen. Sie sollen am Auf- und Ausbau politischer Parteien und anderer demokratischer Institutionen mitwirken und liberale Lösungen für die Entwicklung ihrer Länder erarbeiten. ... Heinrich-Böll-Stiftung in Tiflis - Kontakt - Publikationen - Themen & Programme "Schlag gegen den Friedensprozess in Georgien" - 25.06.2009, DW Durch ein Veto im Sicherheitsrat hat Russland die Verlängerung der UN-Mission in Georgien blockiert. Die DW sprach darüber mit Iris Kempe, Leiterin des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Tiflis: "... Russland ist Mitglied in beiden Organisationen (UN und OSZE). Im Falle der OSZE gibt es seitens Russlands immer Kritik an doppelten Standards, so auch im Fall der UN. Also: Russland ist international ein schwieriger Partner. Darauf geht das zurück. Dass die Bemühungen zersplittert sind, ist nicht der Hauptpunkt." Friedrich-Ebert-Stiftung Georgien - Gefahren für die Staatlichkeit von Bischof, Henrik - Bonn : Friedrich-Ebert-Stiftung, Abt. Außenpolitikforschung, 1995 Deutsche Bibliothek "Wilhelm von Humboldt" in Tbilissi eröffnet Am 16. Dezember 2002 wurde in der Ilia-Tschawtschawadse-Nationalbibliothek des Georgischen Parlaments die Deutsche Bibliothek Wilhelm von Humboldt feierlich eröffnet. Die Deutsche Bibliothek Wilhelm von Humboldt ist ein gemeinsames Projekt der georgischen Nationalbibliothek und des Goethe-Instituts Inter Nationes in Zusammenarbeit mit der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen. Es gibt neun Partnerschulen für Deutsch, das mit 115.465 Lernenden an den georgischen Schulen die drittwichtigste Fremdsprache nach Russisch und Englisch ist. 2.Georgische
Gymnasium in Tbilisi Es zählt rund 600 Kinder und Jugendliche, von denen etwa 80 Prozent Deutsch lernen - und sehr an Deutschland interessiert sind. Deutsch-georgische Kooperation -Informationsdienst Wissenschaft 13.05.2009 Die Hochschule Biberach wird die Universität Telawi, Georgien, beim Aufbau eines neuen Bachelor-Studienganges unterstützen und diesen wissenschaftlich begleiten. Das Institut für Immobilienökonomie und Projektmanagement erhält dafür Fördermittel der Volkswagenstiftung: knapp 400 000 € aus dem Kaukasus-Programm Georgische Delegation informiert sich -Schwäbische Zeitung 27.03.2009 Geschichte der dt.-georgischen Beziehungen - history >> Überblick Georgien ist ein wichtiger Partner in der Region. Die engen und vertrauensvollen Beziehungen zwischen Deutschen und Georgiern haben eine fast 200-jährige Tradition. Deutschland war das erste Land, das Georgien nach der Unabhängigkeit 1991 anerkannte; 1992 eröffnete es dort eine Botschaft. Deutschland genießt in Georgien Ansehen und Sympathie. Die erheblichen entwicklungspolitischen Leistungen der Bundesregierung, aber auch die vielfältigen kulturellen, akademischen und persönlichen Kontakte, werden in der georgischen Gesellschaft sehr geschätzt. (Textauszug "Auswärtiges Amt") Wikipedia - Auszüge Wiedervereinigung Deutschlands - Über Genscher und Schewardnadse Eduard Schewardnadse - 1959 wurde er Mitglied des Obersten Sowjets der Georgischen SSR und war von 1965 bis 1972 georgischer Innenminister sowie von 1972 bis 1985 Erster Sekretär der KPdSU in der Georgischen SSR. Er war von 1985 bis 1990 Außenminister der Sowjetunion und von 1995 bis 2003 Präsident Georgiens. Deutsche in Georgien - Projekt des Goethe-Instituts in Tbilissi Georgien hat früh das Interesse entdeckungsfreudiger Deutscher geweckt. Wissenschaftler und Künstler, Forschungsreisende, Unternehmer und Auswanderer zog es schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts in den Transkaukasus. Für den bekannten deutschen Unternehmensgründer Werner von Siemens verbindet sich mit der kaukasische Reise vom Herbst 1865, wie er selbst schreibt, eine der angenehmsten Erinnerungen seines Lebens. Die Beziehungen zwischen Deutschland und Georgien sind von langjähriger
Freundschaft geprägt. Das Bildungsbürgertum in Tiflis des späten 19.
Jahrhunderts, die frühen georgischen Sozialdemokraten blickten nach
Deutschland. Selbst zu Sowjetzeiten entwickelte sich die Partnerschaft
zwischen Saarbrücken und Tiflis sehr lebendig. Zahlreiche
deutsch-georgische Vereine in Deutschland leisten heute humanitäre
Hilfe oder wirken bei der Organisation von Kulturveranstaltungen mit. Vor mehr als acht Jahrzehnten war das kaiserliche Deutschland einer der Geburtshelfer der modernen georgischen Nation. Vor 12 Jahren erkannte die Bundesrepublik als erster Staat Georgien an, nachdem das Land seine Unabhängigkeit wiedererlangt hatte. Wo sind die Wurzeln dieser guten Beziehungen zu suchen? Was haben deutsche Forscher und Entdeckungsreisende, Linguisten, Unternehmer, Kolonisten, Künstler in der Kaukasusregion gesucht? Welchen Beitrag haben sie zur Entwicklung dieser Gebiete geleistet? Welche Spuren haben sie hinterlassen? Unsere Internetzusammenstellung versucht darauf Antworten zu geben.
Diakoniestation, Sonntagsschule, Jugendkreis, Konfirmandenunterricht, Frauengruppe, Bibelstunde und Kirchenchor, ja, es gibt sogar einen wöchentlichen Taizé-Nachmittag und Deutschkurse, die angeboten werden. Auch christliche Jugendsommerlager im eigenen Freizeithaus in Kwareli werden organisiert, und regelmäßig bietet die Versöhnungskirche in Tbilissi auch Raum für Konzerte, wo oft talentierte Musiker auftreten, die frisch vom Konservatorium kommen, aber hierzulande keine Auftrittsmöglichkeit haben. Der „Kirchenbote“, die von Elena Iljinez und Irina Solej zusammengestellte Programmzeitschrift der ELKG berichtet uns monatlich von diesen Veranstaltungen der Kirche. Kurz: In der evangelischen Gemeinde in Tbilissi brodelt das Leben, und etwa 400 bis 500 Menschen nehmen an diesem Gemeindeleben regelmäßig teil. Die eine Hälfte der Gemeindemitglieder besteht aus Georgiern, Russen, Ukrainern und anderen osteuropäischen Nationalitäten, die andere Hälfte aus Deutschstämmigen, die aber größtenteils keine guten deutschen Sprachkenntnisse mehr besitzen, da das Deutsche durch die Sowjetisierung zurückgedrängt werden musste. Gottesdienste werden in drei Sprachen abgehalten. Bischof Hummel predigte in deutscher Sprache, welche von einem Mitarbeiter ins Georgische übersetzt wurde. Die beiden Pastoren der Gemeinde, Harry Asikow und Viktor Miroschnitschenko predigen meist in russischer Sprache, wobei man sich nach Christiane Hummel noch mehr der georgischen Sprache widmen müsse, um im Interesse der Zukunft der Gemeinde zu handeln. Nachdem Bischof Hummel im Jahre 2004 gestorben war, übernahm Bischof Andreas Stökl die geistliche Leitung der ELKG. Er war zuvor in Hamburg tätig war und auch eine zeitlang in Russland als Pastor. Er erfreute sich vor allem unter den Kindern und Jugendlichen großer Beliebtheit und war voller Tatendrang und Humor. Er verstarb am 2. Mai 2006 ganz plötzlich an einem Herzinfarkt auf der Bischofssynode in Omsk, nachdem er noch nicht einmal mal zwei Jahre im Dienst war. Am 4 November 2006 wurde Propst i. R. Dr. Johannes Launhardt von der Synode der ELKG zum geistlichen Leiter der Lutherischen Kirche im Südlichen Kaukasus gewählt und am 5 November 2006 von
Erzbischof Ratz und Vertretern der Ev.- Lutherischen Landeskirche in
Württemberg in sein Amt eingeführt. Er ist seitdem nicht nur damit
beschäftigt, die Gemeinden in Georgien zu begleiten, sondern hat auch
die Gemeinden in Baku und Suchumi besucht, um die dort anstehenden
Probleme anzugehen. Erfreulich ist
die Arbeit mit der Jugend. Ein Partnerschaftsbesuch georgischer
Jugendlicher
in Geisingen hat stattgefundenund der Gegenbesuch der deutschen
Jugendlichen
ist für 2008 geplant.Während der Weihnachtszeit wurden in der Gemeinde
verschiedene Konzerte durchgeführt, die großen Anklang fanden.
Erfreulich ist auch, daß in Asureti, früher Elisabethtal, jetzt
vierzehntägig Gottesdienste gehalten werden und eine Gruppe von 30
Personen dabei ist, eine neue Gemeinde zu gründen.
In Rustawi,
einem ehemaligen Industriezentrum unweit von Tbilissi, ist eine weitere
Kirche der Lutherischen Gemeinde, die im Jahre 1999 eingeweiht wurde.
Sie entstand auf dem Grundriß eines alten Wohnhauses und besteht aus
einem einfachen, kleinen Versammlungszimmer und einem Gottesdienstraum.
Dort engagiert sich vor allem die Familie Babajew, die mit anderen
Gemeindemitgliedern das freundliche Gemeindeleben vor Ort gestaltet. Es
gibt einen Bibel- und Bastelkreis, einen Musik- und Singunterricht,
einen Jugend- und Konfirmandenkreis sowie einen Chor. Außerdem wird
auch ein Deutschkurs angeboten. Wenn der Bischof aus Tbilissi vor Ort
den Gottesdienst nicht leitet, so wird dieser mit Hilfe von
Lesepredigten gestaltet. Die Gemeinde umfasst etwa 80 Mitglieder.Gardabani ist auch eine postindustrielle Stadt, die nur wenige Kilometer von Rustawi entfernt ist. Auch hier bildete sich eine kleine Gemeinde. Es ist die kleinste Gemeinde der lutherischen Kirchen in Georgien und umfasst etwa 20 Mitglieder. Man versammelt sich in einem winzigen Raum eines privaten Wohnhauses, um den Gottesdienst zu feiern, während nebenan derweil hauseigenen Kühe, Schweine oder Hühner auf sich aufmerksam machen. Die Gemeindeleiterin Irma Tsitsikaschwili hält die Sonntagslesegottesdienste, anschliessend wird ein Bastelkreis für Kinder veranstaltet. Das Gemeindeleben vor Ort wächst langsam, aber stetig.
historische Berichte zu deutschen Kolonien in Georgien >> Handbüchlein der Missionsgeschichte und Missionsgeographie von Calwer Verlagsverein - 1846 - 583 Seiten ab Seite 161: Georgien oder Grusinien Annalen der Erd-, Völker- und Staatenkunde - von Heinrich Karl Wilhelm Berghaus, Alexander von Humboldt, Karl Friedrich Vollrath Hoffmann - 1832, - Seite 256 Seite 258: "... Die deutschen Kolonisten, welche ein Dorf in der Nähe der Vorstädte (am linken Ufer des Kur) bewohnen, versorgen Tiflis mit Butter, Schinken und Gemüse. Die Mehrzahl derselben kam aus Würtemberg; man verdankt ihnen den Anbau der Kartoffeln in Georgien. ... " Einzelschicksale von Deutschen in Georgien >> Berta Rothfuß - "Mein Leben kann ein Buch füllen" - 23.07.2010, Schwarzwälder Bote Von Magdalena Rupp Nagold. Die zweitälteste Bürgerin Nagolds wird am heutigen Donnerstag 103 Jahre alt. "Mit meinem Leben kann man ein ganzes Buch füllen", sagt Berta Rothfuß, die mit ihrer Tochter seit 1995 in Nagold wohnt. Geboren wurde sie 1907 als Jüngste von 13 Kindern in Rosenberg im Kaukasus. Dort ging sie sechs Jahre lang in die Dorfschule, habe später aber noch die Abendschule besucht, so Tochter Hildegard. Gelebt hat Bertas Familie damals von der Landwirtschaft. Als Kind habe sie in Georgien vom Ersten Weltkrieg kaum etwas bemerkt. Nur dass ihrem Vater die Pferde weggenommen wurden, daran kann sie sich noch erinnern. Ansonsten sei ihre Jugend die schönste Zeit in ihrem Leben gewesen. Bevor sie verheiratet war, habe sie noch keine Kindersorgen gehabt. "Solange man noch frei ist, ist man frei", merkt sie an. Ihren Ehemann, der bereits 1978 gestorben ist, hat Berta in Georgien kennen gelernt und 1927 geheiratet. Im selben Jahr kam auch das erste ihrer sechs Kinder auf die Welt, von denen heute noch fünf leben. Den Überblick über ihre Enkelkinder habe sie schon lange verloren, sagt sie, aber es seien wohl 16 Enkel und 32 Urenkel, so ihre Tochter. Bei den Ururenkeln habe sie aber inzwischen auch aufgehört mitzuzählen. Eine Zeit voller Hunger und Elend waren die Jahre des Zweiten Weltkrieges, erzählt die Jubilarin. Ohne Essen und Kleider mussten sie 1941 von Georgien nach Kasachstan umsiedeln. "Damals war ich zwei Jahre alt", bemerkt die Tochter. Erst 1947, als der Vater in einer Kohlegrube in Sibirien arbeitete, hätte sich ihre Situation langsam verbessert, meint die Tochter. 1956 kehrte die Familie dann zurück nach Kasachstan, wo sie während der Sowjet-Zeit im Kollektiv arbeiten mussten. Bei der Ernte hätten sie geholfen und die Ochsen geführt, sagt Berta Rothfuß. Überhaupt habe ihr Leben viel aus Arbeit bestanden. Früher habe sie ihre wenige freie Zeit mit Handarbeit verbracht. Aber Stricken und Häkeln könne sie heute wegen der zittrigen Hände nicht mehr. Auch gelesen habe sie immer sehr gerne. "Was ich erwischt habe, ob es gut war oder schlecht, alles habe ich gelesen", sagt sie. Aber auch das könne sie heute nur noch wenig, wegen ihrer schlechten Augen. Wenn sie mal lese, dann mit Brille und Vergrößerungsglas und nur noch in der Bibel, so die Tochter Hildegard. Weiter erzählt sie, dass ihre Mutter aus einem sehr religiösen Elternhaus komme. Als die Familie in der Sowjetunion nicht mehr offen ihren Glauben leben konnte, hätten sie eben während geheimer Treffen zusammen in der Bibel gelesen. Heute verbringt Berta Rothfuß die meiste Zeit vor dem Fenster oder hört Radio. Trotz ihres hohen Alters und der schmerzenden Glieder steht sie noch jeden Tag auf. Und auch ihr Kopf sei noch recht fit, erklärt Tochter Hildegard. Ein Rezept für ihr hohes Alter habe sie nicht, sagt die 103-Jährige. Sie könne selbst nicht verstehen, wie sie so alt werden konnte. Allerdings habe ihre Schwester mit ihren 95 Jahren ebenfalls recht lange gelebt, erinnert sie sich. | Unterstützung für Georgien - support for Georgia >>
Präsident Mikheil Saakashvili dankt Deutschland für die große Unterstützung auf der Eröffnungszeremonie einer Siedlung für Kriegsflüchtlinge bei Gori - 23.10.09, Rustavi 2 Georgian president Mikheil Saakashvili attended the ceremony in one of the suburbs of Gori, where the German government built a settlement for IDPs from the Shida Kartli Region and handed over the houses to their owners today. `We are grateful to German government, which has helped us in the hardest period of our country,` President said and added that the German Chancellor, Angela Merkel was one of the first European leaders, who arrived in Georgia and pledged support to its people. `Last year we promised you that we would not forget you. This day is a very important day in the friendship and relation of Georgia and Germany. Germany has helped us construct these houses, which are of superior quality in comparison with all other constructions in the conflict region,` president said. German ambassador to Georgia, Patricia Flor addressed the people attending the ceremony in Georgian and said that it was a very important and nice day for Georgia-Germany`s friendship. `It was very important for us to help these people have their homes and their future now will begin from here. Nothing can ever replace homeland, but today you already have a base, from where you can begin new life. These houses have been constructed with the support of Georgian companies and we would not be able to do anything without such cooperation,` the German envoy said. Politik - politics >> Georgien ernennt Gabriela von Habsburg zur neuen Botschafterin in Berlin German sculptor, Gabriela von Habsburg, who also holds Georgian citizenship, was named by President Saakashvili as Georgia’s new ambassador to Germany, replacing Levan Duchidze. “She is a great friend of Georgia, who has been actively engaged on an informal level in defending Georgia’s interests in the European states throughout recent years,” said MP Akaki Minashvili of the ruling party, who chairs parliamentary committee for foreign affairs. “We are sure that her appointment will bring to relations between Georgia and Germany to a new level.” Gabriela von Habsburg, who has yet to be approved on the post by the Parliament, has been teaching in the Academy of Arts in Tbilisi since 2001. Kulturelle Begegnungen - cultural meetings >> Georgische Folklore in der Waldorfschule - 25.09.2011, die Glocke Everswinkel (ans). „Denn nur mit Kunst kann man die Welt verändern“- Im Sinne des Künstlers Friedensreich Hundertwasser veranstalteten ehemalige Schüler der Waldorfschule aus Tiflis in Georgien ein Benefizkonzert in der Waldorfschule Everswinkel, um ihre Schule vor der Schließung zu bewahren. ... Zerfall und Aufbau-Aufbau der Museumsmeile in Tiflis - 23.12.2010, dradio Deutsche Hilfe fließt, damit die Museumsmeile in der georgischen Hauptstadt Tiflis wieder im alten Glanz erstrahlen kann. Dringend notwendig ist das, denn momentan sind die Verhältnisse noch erschreckend. ... die Restaurierung der georgischen Nationalmuseen erfolgt im Rahmen eines durch die Europäische Union geförderten sogenannten Twinningprojekts. Twinning ist das von der EU finanzierte Programm zum Auf- und Ausbau öffentlicher Strukturen interessierter Beitrittsländer. Twinningprojekte hatte es bisher in der Landwirtschaft, Grenzüberwachung, Polizei und in anderen Bereichen gegeben. Georgien sei das erste Land, in dem ein Twinningprojekt im Kultursektor läuft, sagt Michail Tsereteli: "Seitdem 2005 die Reform der georgischen Nationalmuseen gestartet wurde, haben wir uns bemüht, die zusätzlichen Mittel für dieses Projekt in Eigenregie zu sammeln, da die staatliche Förderung allein nicht ausreichend war. Wir boten der EU ein Twinningprojekt im Bereich der Kultur an und waren erfolgreich. Nun haben wir die einzigartige Chance, enge Beziehungen zu solch angesehenen Institutionen wie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und die Staatlichen Museen zu Berlin aufzubauen. " Die sind auch der Hauptpartner der Georgier von deutscher Seite. Die Preußen-Stiftung und die Berliner Museen haben in den Jahrzehnten nach der Wiedervereinigung wie keine andere Einrichtung Erfahrungen in der Modernisierung ihrer Museumsbauten gemacht. Bei der Entwicklung einer der zentralen Kultureinrichtungen Georgiens trifft deutsches Know-how auf die georgische Leidenschaft, sagt Manfred Nawroth, Projektkoordinator von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz: ... "Die Spürbarkeit dieses Museums für das kulturelle Leben in der Stadt, die kulturelle Anerkennung für die Bevölkerung in der Stadt und auf dem Lande sollte eine große Wirkung haben. Und ich meine auch, dass es eine erkennbare Größe hat für die internationalen Touristen, als eine der Attraktivitäten, um dieses schöne wunderbare Land zu bereisen." Dt. Jugendschachspieler in Batumi - Bericht mit vielen Fotos, chessbase.de Nordfriesland steht Pate für Georgien - 08.04.10, Husumer Nachrichten ... Eine Delegation aus Georgien, geleitet von Elene Tevdoradze, "Deputy State Minister for Reintegration", informierte sich bei dem vom "European Centre for Minority Issues" in Flensburg koordinierten Besuch über die Situation der Minderheiten in Schleswig-Holstein. Im Nordfriisk Instituut in Bredstedt zeigte sich Instituts-Direktor Professor Dr. Thomas Steensen beeindruckt von der Wissbegier der Gruppe: "So viel Interesse wirkt motivierend." ... Die Gäste aus Georgien - Mitarbeiter des Ministeriums für Reintegration und Wissenschaftler - wollen die hier gewonnenen Erkenntnisse bei ihrer Arbeit in ihrem Heimatland nutzen, wo es zahlreiche Minderheiten gibt. ... Georgische Kulturtage 2009 - 4.-13. September Berlin Sandkorn-Karlsruhe / Modinakhe-Tbilisi - Theater im Austausch Deutsche Spurensuche in Georgien - Forscher, Künstler, Kolonisten -Cinefacts - 23.05.2009 Münster - „Georgien ist ein Land, in das man sich nur verlieben kann“, begann der Schriftsteller und Sprachwissenschaftler Karl Wolff am Mittwoch in der Stadtbücherei die Lesung seines Buches „Von Tiflis nach Tbilissi. Reise zum Ursprung einer Sehnsucht“. Georgien im Mittelalter -von Dr. Tamas Gwenetadse Arthur Leist - * 1852 in Breslau; † 1927 in Tiflis - war ein deutscher Schriftsteller und Journalist. Er lebte in Georgien, übersetzte klassische georgische und armenische Literatur, veröffentliche transkaukasische Studien und war Chefredakteur der Wochenzeitung Kaukasische Post. Er schrieb Werke über georgische Geschichte, Ethnographie und Kultur. 1887 gab er die erste Anthologie georgischer Lyrik in Deutschland heraus, 1889 mit Hilfe Ilia Tschawtschawadses die erste vollständige Ausgabe des georgischen Nationalepos "Der Recke im Tigerfell" in Westeuropa. Leist wurde auf dem Didube-Pantheon in Tiflis begraben "Einig im Verlangen nach Unabhängigkeit und Freiheit" - Geschichte der georgischen "Schillerologie", Aufsatz der Germanistin Nudescha Gagnidse aus Kutaissi, Mitglied der Internationalen Goethe-Gesellschaft in Weimar Grigol Robakidse - ... 1931 verließ Robakidse Georgien und ging ins Exil nach Deutschland. Er lebte in Berlin, wo er unter anderem Freundschaft mit dem Soziologen Werner Sombart schloss. ... Das Ende einer Odyssee - Der Pianisten Rudolf Kehrer, Dokumentarfilm von Irene Langemann Reisen zu den Sowjets - Der ausländische Tourismus in Russland 1921-41 Wirtschaft - economy >> Deutsche Wirtschaftsvereinigung Georgien
Deutsche Wirtschaftsvereinigung Georgien veröffentlicht neue Kurzstudien - 22.06.2010 Die Deutsche Wirtschaftsvereinigung Georgien (DWVG) präsentiert drei neue Kurzstudien innerhalb der hauseigenen Reihe „Georgien Kompakt“. In den neu erschienenen Berichten werden die Bereiche Gesundheitssektor, Unternehmensgründung sowie das Europäische Nachbarschaftsprogramm ENPI thematisiert. Die aktuelle Situation des georgischen Gesundheitssektors, Registrierungsformalitäten bei der Unternehmensgründung sowie Vergabeverfahren, Zuständigkeiten, der Weg zur Förderung und Antragsrichtlinien innerhalb des Programms ENPI sind Gegenstand der vier bis acht Seiten um-fassenden Studien. Die kostenlosen Publikationen stehen auf der Homepage der DWVG zum Download bereit: “Georgien Kompakt: Gesundheitssektor”. Die achtseitige Kurzstudie gibt einen Einblick über die aktuelle Situation des Gesundheitssektors in Georgien. “Georgien Kompakt: Unternehmensgründung”. Die fünfseitige Kurzstudie bietet Einsicht über Registrierungsformalitäten bei der Unternehmensgründung in Georgien. “Georgien Kompakt: Eurpäisches Nachbarschaftsprogramm ENPI”. Die vierseitige Kurzstudie gibt einen Überblick über Vergabeverfahren und Zuständigkeiten, den Weg zur Förderung und Antragsrichtlinien. Georgien Kompakt: Gesundheitssektor Georgien Kompakt: Unternehmensgründung Georgien Kompakt: Europäisches Nachbarschaftsprogramm ENPI Deutscher Hersteller von Babynahrung Hipp startet einen Produktionsbetrieb in Agara in der Shida Kartli Region - Civil Georgia, 10.11.2009 German organic baby food manufacturer HiPP GmbH & Co. Vertrieb KG launched production of fruit concentrate at a plant in Agara, Shida Kartli region. The company purchased the factory after it was auctioned by the Georgian government in April, 2009. Previously it was owned by a businessman Gocha Dzasokhov, who left for Russia after coming at odds with the Georgian authorities. “This factory has been stalled for several years, although the state did its best by giving it money, credit, but all this was wasted and the factory was stalled,” President Saakashvili who attended the opening of the factory, said. Owner and chief executive of HiPP GmbH & Co. Vertrieb KG, Claus Hipp, was also present. Saakashvili recalled that in March when he was meeting with Hipp in one of the restaurants in Tbilisi discussing investment opportunities, a group of protesters started rallying just outside the restaurant. “For 45 minutes they were shouting via loudspeakers, obstructing our conversation,” Saakashvili said. “If this man [referring to Hipp] were more European – and an ordinary European would have be afraid [of that protest rally] – this factory would not have existed here and he [Hipp] would have ran away from here and that’s exactly what they [protesters] wanted… But this man did not run away, because he promptly figured out what was happening.” Treffen zur Intensivierung der ökonomischen Beziehungen Deutschland-Georgien - Rustavi 2, 01.05.09 Der georgische Vize-Premier Giorgi Baramidze und der stellvertretende Entwicklungsminister Deutschlands, Erich Stather, sprachen einem Treffen über die Vertiefung der dt.-georgischen Wirtschaftsbeziehungen und die Weltwirtschaftskrise, wie sich die Länder gegenseitig unterstützen könnten. Informationsblatt Georgien für deutsche Unternehmen Stand: März 2008
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Tiflis
Deutsche Wirtschaftsvereinigung Georgien (DWVG) - Quelle
Die Deutsche Wirtschaftsvereinigung Georgien (DWVG) wurde im September 2007 auf Initiative der Deutschen Botschaft Tiflis von insgesamt 16 in Georgien tätigen deutschen Firmen gegründet. Zur Zeit zählt die Vereinigung 23 Firmenmitglieder. Die DWVG dient dem Ziel, Investitionen deutscher Unternehmen in Georgien zu unterstützen, deutsche und georgische Unternehmer miteinander zu vernetzen und die gegenseitigen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Georgien zu fördern.
Im Oktober 2008 wurde Prof. Dr. Claus Hipp zum Vorsitzenden der DWVG gewählt. Prof. Dr. Hipp hat seit 2008 auch das Amt des Honorarkonsul von Georgien für Bayern und Baden-Württemberg inne. - Außenwirtschaftsförderung - Investieren in GeorgienIn Deutschland ist heute jeder 3. Arbeitsplatz vom Export abhängig. Georgien ist trotz der Krise mit Rußland im August 2008 für viele deutsche Firmen ein interessanter Wirtschafts- und Investitionsstandort. Deshalb wollen wir Ihnen hier aktuelle Informationen für Handelsmöglichkeiten mit Georgien zur Verfügung stellen.
Besuch und Gegenbesuch - Berichte - reports >> Bundeswehr - Von Unteroffiziersschule in Georgien zu Unteroffiziersschule in Deutschland Austauschprogramme - exchange programs >> ICJA Freiwilligenaustausch weltweit e.V. -Janine in Georgien (2006-2007) mein Aufenthalt in Georgien gefällt mir sehr und die anderen Freiwilligen nur raten kann, sich auf ein nicht typisch europäisches Land einzulassen. Hier trifft man jeden Tag auf neue unbekannte Dinge und sehr viele freundliche Menschen. für georgische Deutschland-Absolventen Neue Beratungsstelle für georgische Absolventen und Fachkräfte – Der Career Service Georgia (CSG) -Das Programm Rückkehrende Fachkräfte ist seit diesem Sommer mit dem Career Service Georgia (CSG) in Georgien präsent. Es verfolgt das Ziel, georgische Deutschland-Absolventen bei der Reintegration in den heimischen Arbeitsmarkt zu unterstützen, denn in Georgien herrscht ein starker Fachkräftemangel, da qualifiziertes Personal häufig im Ausland bessere berufliche Chancen sieht. Zentralstelle für das Auslandsschulwesen - Schulmanagement Weltweit - Fachberater/Koordinator für Deutsch in Georgien Jörg Kassner Bundesverwaltungsamt DAAD in Georgien - Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V. Wissenschaft, Forschung - science, research >> Georgische und Clausthaler Geowissenschaftler kooperieren - 27.09.2010, Pressestelle der Technischen Universität Clausthal Das Institut für Geowissenschaften der Ilia State University in Tbilisi und das Institut für Geophysik der TU Clausthal veranstalten am 27. und 28. September in Tbilisi einen gemeinsamen Forschungs-Workshop zum Thema „Erkundung und Nutzung von Grund- und Thermalwassersystemen in Georgien“. Die georgische Hauptstadt Tbilisi, die über Thermalwasservorkommen verfügt, verdankt nicht zuletzt ihre Gründung den heißen Quellen. Heute wird das heiße Wasser auch zur Beheizung von Wohn- und Geschäftsgebäuden genutzt. Georgische Geowissenschaftler tragen die Verantwortung für eine nachhaltige Nutzung dieser thermischen Energiequelle. ... |




Nachdem Bischof Hummel im Jahre 2004 gestorben war, übernahm Bischof Andreas Stökl die geistliche Leitung der ELKG. Er war zuvor in Hamburg tätig war und auch eine zeitlang in Russland als Pastor.
Erzbischof Ratz und Vertretern der Ev.- Lutherischen Landeskirche in
Württemberg in sein Amt eingeführt. Er ist seitdem nicht nur damit
beschäftigt, die Gemeinden in Georgien zu begleiten, sondern hat auch
die Gemeinden in Baku und Suchumi besucht, um die dort anstehenden
Probleme anzugehen. Erfreulich ist
die Arbeit mit der Jugend. Ein Partnerschaftsbesuch georgischer
Jugendlicher
in Geisingen hat stattgefundenund der Gegenbesuch der deutschen
Jugendlichen
ist für 2008 geplant.Während der Weihnachtszeit wurden in der Gemeinde
verschiedene Konzerte durchgeführt, die großen Anklang fanden.
Erfreulich ist auch, daß in Asureti, früher Elisabethtal, jetzt
vierzehntägig Gottesdienste gehalten werden und eine Gruppe von 30
Personen dabei ist, eine neue Gemeinde zu gründen.
In Rustawi,
einem ehemaligen Industriezentrum unweit von Tbilissi, ist eine weitere
Kirche der Lutherischen Gemeinde, die im Jahre 1999 eingeweiht wurde.
Sie entstand auf dem Grundriß eines alten Wohnhauses und besteht aus
einem einfachen, kleinen Versammlungszimmer und einem Gottesdienstraum.
Dort engagiert sich vor allem die Familie Babajew, die mit anderen
Gemeindemitgliedern das freundliche Gemeindeleben vor Ort gestaltet. Es
gibt einen Bibel- und Bastelkreis, einen Musik- und Singunterricht,
einen Jugend- und Konfirmandenkreis sowie einen Chor. Außerdem wird
auch ein Deutschkurs angeboten. Wenn der Bischof aus Tbilissi vor Ort
den Gottesdienst nicht leitet, so wird dieser mit Hilfe von
Lesepredigten gestaltet. Die Gemeinde umfasst etwa 80 Mitglieder.
Anderthalb Autostunden von Tbilissi entfernt liegt die Gemeinde von Bolnisi. Bis in die 30er Jahre lag hier die zweitgrößte deutsche Siedlung namens Katharinenfeld,
welche 1819 von einem schwäbischen Auswanderer nach der Schwester des
Zaren benannt wurde, die mit dem württembergischen König Wilhelm I.
verheiratet war. Von der Kirche, die 1858 von den schwäbischen
Kolonisten dort gebaut wurde, sind nur noch Reste zu sehen, da ihr zu
Sowjetzeiten der Turm abgerissen wurde, um sie als Kinosaal
umzugestalten. In dieser Zeit trug die Stadt den Namen Rosa-Luxemburg,
wo das kirchliche Leben bis auf die Gottesdienste verboten wurde. Heute
wird die ehemalige Kirche aus Katharinenfeld, in der bis zu 400
Menschen Platz fanden, als Sportschule genutzt, sodaß sich die kleine
Gemeinde mit ihren rund 40 Mitgliedern in einem angemieteten Gebäude an
der Hauptstraße trifft. Unter der Leitung von Irina Peder und der aus
Württemberg stammenden Heyke Walter wird das Gemeindeleben vor Ort
gestaltet. Neben dem Gottesdienst werden Bibelstunde, Bastelkreis,
Exkursionen, Deutschkurse und auch diakonische Arbeit geboten.
Borjomi
bezeichnet den Ort im Kernland Georgiens, wo sich mineralische
Heilquellen befinden. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Gebiet zum
Kurort ausgebaut, über dessen Nutzung die Zarenfamilie bestimmte. Und
auch hier, etwa 150km von Tbilissi entfernt, findet das
evangelisch-lutherisches Gemeindeleben statt. Einmal im Monat
versammelt sich die kleine Gemeinschaft mit der Gemeindeleiterin Nana
in einer
Hauskirche, um den Gottesdienst zu feiern. Es ist die jüngste Gemeinde
in Georgien, in der Bischof Hummel am 19. April 2003 den ersten
Gottesdienst abgehalten hat. Bis jetzt umfasst die Gemeinde nur wenige
Mitglieder, etwa 30, die sich regelmäßig zur Bibel-, Musik- und zur
Deutschstunde treffen.
Auch entlang der Dorfstraße nach Asureti zeugen die ehemals gutgeführten Häuser von vergangener Lebensqualität. Hier war die Kolonie Elisabethtal,
ein ehemaliges Weingebiet schwäbischer Einwanderer. Nur sehr wenige
Deutschstämmige sind hier am Leben geblieben oder in ihre alte Heimat
zurückgekehrt. Nach der Wende entstand hier keine neue Gemeinde mehr,
und einzelne begaben sich Sonntags auf die zweistündige Fahrt nach
Tbilissi, um dort am Gottesdienst teilzunehmen. Heute ist die Gemeinde
sehr langsam dabei, wieder neu zu entstehen. Ausschlaggebend dafür war
sicher auch ein von Tbilissi aus geplantes Jugendsommerlager im letzten
Jahr, an dem auch Jugendliche aus Asureti teilnahmen, die nun ihren
Kontakt zur Gemeinde verstärken möchten. Etwa 30 junge Menschen
engagieren sich dafür, dass die Gemeinde neu zum Leben erweckt wird.
An letzter Stelle muß noch die Gemeinde in Suchumi
erwähnt werden, obgleich sich diese ja nicht wirklich in Georgien,
sondern in Abchasien befindet, in einem Gebiet, dass jedoch von keinem
anderen Land auf der Welt als eigenständig anerkannt wurde. Einst war
es ein moderner Badeort an der Schwarzmeerküste mit internationalem
Flair. Es hieß, dass hier Milch und Honig flossen, und dass die
Zarenfamilie hier oft das subtropische Klima genoss. Später tat dies
Stalin neben vielen DDR-Bürgern. Heute leben dort nur noch
Mitbeteiligte und Opfer des Bürgerkrieges der Jahre ´92 und ´93. Alle
Georgier, die einst in diesem Teil Georgiens lebten, wurden vertrieben,
wobei viele in Tbilissi Zuflucht fanden. Trotz der Konflikte blieb das
Kirchlein in Suchumi stehen, da dort das Stadtarchiv untergebracht war.
Gert Hummel trat in Verhandlung, ob die Kirche wiederzugewinnen sei,
erfolgreich, denn im Jahre 2002 wurde sie renoviert und stand von nun
an wieder der Gemeinde zur Verfügung, kostenlos und unbefristet. Auf
dem gleichen Grundstück befindet sich auch eine römisch-katholische
Kirche, welche auch von den Katholiken wiedergewonnen wurde. Früher war
in erster Linie Lektorin Juliane Kreuz Vorsitzende der lutherischen
Gemeinde vor Ort, heute ist es vielmehr der 20jährige Prediger Mischa,
der auch in Zukunft eine theologische Ausbildung in dem EVLKA-Seminar
der ELKRAS in Novosaratovka nahe St. Petersburg machen möchte. Kinder,
Jugendliche und ältere Menschen besuchen in Suchumi regelmäßig den
Gottesdienst, der auch in unregelmäßigen Abständen vom Bischof gehalten
wurde. Die Anfahrt dorthin ist jedoch nur mit einem speziellen Visum
möglich und auch nur in Begleitung der UN-Soldaten, welche von Kutaissi
mit dem Hubschrauber über das Meer nach Abchasien fliegen.
