Deutsche Frauen und Georgien - German women and Georgia >>

Kristina zur Mühlen - 2014, de.wikipedia.org, Journalistin
Kristina zur Mühlen (* 23. März 1969 in Berlin-Mitte) ist eine deutsche Journalistin, Fernsehmoderatorin und Diplom-Physikerin. ... Das Interesse für Astronomie führte sie nach Thüringen an die Friedrich-Schiller-Universität Jena zu einem Studium der Physik (1987 bis 1993). Sie diplomierte auf dem Gebiet der Laserphysik. Außerdem studierte sie Georgische Sprache, Literatur und Geschichte (1989 bis 1993) und lebte mehrere Monate in Tiflis (Georgien). ...

Regina Schmeken - 2014, regina-schmeken.com, Fotografin
In der Kunstakademie Georgiens Austtellung "Die neue Mitte. Fotografien 1989-2000" ab März 2003:
Die Ausstellung "Die neue Mitte" zeigt Bilder aus der neuen Mitte Berlins. Seit der Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland 1990 hat der Begriff "Mitte" eine neue politische Bedeutung erlangt. Berlin ist die neue Hauptstadt und die neue Mitte Deutschlands. Berlin hat ferner die frühere Funktion der Brücke zwischen Ost- und Westeuropa wiedererlangt. Doch die neue Identität Deutschlands und Berlins ist keineswegs klar und eindeutig – der Prozess der Selbstfindung nicht abgeschlossen. Das Goethe Institut organisierte dazu eine Welttournee in verschiedenen Ländern. 

Bertha von Suttner2014, de.wikipedia.org, Friedensnobelpreisträgerin
Bertha Sophia Felicita Freifrau von Suttner (* 9. Juni 1843 in Prag, geborene Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau; † 21. Juni 1914 in Wien; Pseudonyme: B. Oulot, Jemand) war eine österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin. Sie wurde 1905 als erste Frau mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. ... Daraufhin wurde Arthur Suttner enterbt, und das Ehepaar zog für mehr als acht Jahre, von 1876 bis 1885, in den Kaukasus nach Georgien zu Fürstin Ekatarina Dadiani von Mingrelien. Dort lebten die beiden unter schwierigen finanziellen Umständen von Gelegenheitstätigkeiten. Bertha schlug sich als Sprachlehrerin durch, schrieb Unterhaltungsromane und Übersetzungen. Unvollendet blieb dabei die Übersetzung des georgischen Nationalepos Der Recke im Tigerfell ins Deutsche. Arthur zeichnete Pläne und Tapetenmuster. ... Die letzten Jahre des Georgien-Aufenthalts, an den Bertha Suttner sich später trotz der schwierigen Verhältnisse als glückliche Zeit erinnerte, lebten sie in Tiflis. ...
Literatur: Maria Enichlmair: Abenteurerin Bertha von Suttner: Die unbekannten Georgien-Jahre 1876 bis 1885. Ed. Roesner, Maria Enzersdorf 2005, ISBN 3-902300-18-3.
Ausstellungsdauer: 27. Mai bis 9. September 2012
... ebendort Bertha von Suttners Zeit im vermeintlich wilden, tatsächlich aber vom europäischen Adel durchwachsenen Kaukasus von 8 verschiedenen künstlerischen Positionen beleuchtet mit Arbeiten von: Josef Dabernig, Katrina Daschner, Stefan Frankenberger, IRWIN, Helmut & Johanna Kandl, Sonia Leimer, Markus Schinwald, Nino Sekhniashvili ...

Anke de Vries - 2014, Künstlerin, Malerin
Anke de Vries, geb. 1942, lebt in Hamburg, Malerin, Mitglied der Gruppe „KOBALT - Kunst international e.V.“
Techniken: Malerei, Grafik, Performance, Design, Illustration
in Georgien:
1995 Mitbegründerin der Kobalt Sektion Georgien
1990 Kunsthaus Tiflis, Georgien E
1993 Sisaur's Galerie, Tiflis, Georgien G
1994 Deutsch - georgischer Kunstdialog (Kunsthof Lietzen)
1994 "Identität und Zeichen" Kunstmuseum Tiflis, Georgien G
1994 Teilnahme an den deutschen Kulturwochen im Kaukasus
Eines Tages erschien die Georgierin Tamara Abramischwili, die sich während der Musiktage in Hamburg aufhielt, bei Anke de Vries und erzählte ihr von ihrer wunderschönen Heimat, deren Existenz Anke de Vries erst einmal im Atlas überprüfen mußte.
Die Überprüfung verlief befriedigend und somit begann Anke de Vries eine Reise in das ferne Land zu organisieren, an der Frauen aus dem Frauenkulturhaus Harburg beteiligt waren und die mit Unterstützung durch die FrauenAnStiftung durchgeführt wurde.
Aus diesen Anfängen entwickelte sich eine fünfjährige Zusammenarbeit, die für beide Seiten spannende und erfolgreiche Ergebnisse erbrachte.
So wurden in Tiflis die KOBALT-Sektion Georgien und ein Frauenbildungszentrum gegründet.
KOBALT - Frauen, Kunst und Medien 1994: Deutsch - georgischer Kunstdialog auf dem Kunsthof Lietzen
KOBALT - Frauen, Kunst und Medien 1994: Kulturwochen der Bundesrepublik Deutschland im Kaukasus
KOBALT - Frauen, Kunst und Medien 1993: Deutsch - georgischer Workshop in Tiflis
Frauenkulturhaus Harburg, georgische Künstlerinnen 1990-91: Austausch "Frauenkulturherbst"
Anke de Vries 1990: Einzelausstellung in Tiflis
Ein Projekt mit georgischen Künstlerinnen und dem Verein "Kobalt – Frauen, Kunst und Medien e.V." 
Die Künstlerinnen-Gruppe KOBALT lud Kolleginnen aus Georgien zu einem Workshop auf dem Kunsthof Lietzen in Brandenburg ein.
Bei vorherigen Begegnungen hatte sich gezeigt, daß die Verschiedenheit der historischen und kulturellen Prägung und die Diskrepanz zwischen den politischen und ökonomischen Situationen Verständnishemmnisse bilden, die nur zu leicht neue Fronten entstehen lassen.
Die bildende Kunst kann in dieser besonderen Situation eine wichtige Rolle übernehmen. Sie kann sprachunabhängige Eindrücke vermitteln und kulturübergreifende Gemeinsamkeiten verdeutlichen. In diesem Zusammenhang stellten sich für die Gruppe folgende Fragen:
-Wie definieren wir uns? 
-Wieweit bedingen sich individuelle und gesellschaftliche Identität? 
-Schließt das Identitätsbewußtsein die Abgrenzung gegen das Nicht-Dazugehörige ein? 
-In welche bildnerischen Zeichen läßt sich Identität fassen? 
Die künstlerisch und menschlich bereichernde Erfahrung, die im Laufe des Projektes gemacht wurde, wurden von KOBALT später an die Öffentlichkeit durch Ausstellungen weitergegeben. So wurden die Arbeitsresultate 1994 im Kunstmuseum von Tiflis und 1995 im Hamburg-Haus in Eimsbüttel gezeigt.
Die Zusammenkunft der Künstlerinnen wurde dazu genutzt, die Gründungsveranstaltung für den Verein „KOBALT – Frauen, Kunst und Medien“ durchzuführen und eine Sektion dieses Vereins in Georgien anzuregen. 
Das Projekt, organisiert von Anke de Vries, wurde vom Kulturreferat des Auswärtigen Amtes und der Kulturbehörde Hamburg finanziell unterstützt. Der begleitende Katalog ist leider vergriffen.

Deutsche Männer und Georgien - German men and Georgia >>

Eckart Bartnik - 2014, Fotograf
https://sites.google.com/a/georgien-nachrichten.com/www/portal-home/10002/2014-Fotografien%20von%20Georgiern%20durch%20Eckart%20Bartnik.jpg
07.11.2014, aktuelle Ausstellung mit großformatigen Drucken,
ausgestellt in Arztpraxis "Ortho-Zentrum" Orthopädische 
Gemeinschaftspraxis am Ludwigsplatz, Waldstraße 67, Karlsruhe

Rolf Biedlingmaier - Ein Kaukasus-Deutscher erinnert sich - deutschlandfunk.de
Robert Baag
Persische, mongolische, russische Eroberer - sie alle hinterließen ihre Spuren in den Tälern, Schluchten und Hochebenen Georgiens. Die Trauer um Verschleppte, Vermisste und Gefallene hat sich in vielen Liedern der Kaukasusvölker verewigt, ist weitergegeben worden an die nachwachsenden Generationen. Die biblisch-archaische Klage um den verlorenen Sohn hat dort ihren stets wiederkehrenden, festen Platz eingenommen.
Immer wieder - bis in die jüngste Vergangenheit - verlor Georgien Menschen, darunter viele, die einst gekommen waren, im sonnendurchglühten Süden ihr Glück zu machen. Tataren, Griechen - und, vor knapp zweihundert Jahren, dann auch Deutsche: Winzer-Großfamilien aus Schwaben, die von den fruchtbaren Weinböden gehört hatten.
Die Enge der Heimat, der kriegslüsterne französische Kaiser Napoleon... auch dies machte ihnen die Entscheidung leichter, zur langen Reise an den äußersten südöstlichen Rand Europas aufzubrechen. Und nicht zuletzt: ... Rolf Biedlingmaier hat den Exodus seiner Vorfahren aus dem schwäbischen Plochingen Anfang des 19. Jahrhunderts nachrecherchiert. Er und seine Vorfahren sind Russlanddeutsche, eigentlich: Kaukasusdeutsche. Sie lebten in dem von ihnen 1818 gegründeten Ort Katharinenfeld, etwa 50 Kilometer von der georgischen Hauptstadt Tiflis entfernt. ... Die Stalin-Verordnung über die - Zitat- "Umsiedlung der Wolga-Deutschen" vom August 1941 griff nun auch brutal nach den Biedlingmaiers. Ihr Leben änderte sich von Grund auf. Sie mussten in die Verbannung, nach Zentralasien - Endstation: Gebiet Pawlodar in Kasachstan. Soldaten des sowjetischen Innenministeriums NKWD trieben die urplötzlich Verfemten an ... 1992 dann verließen der Maschinenbau-Ingenieur Rolf Biedlingmeier, seine russische Ehefrau Tamara sowie die beiden Söhne Eugen und Eduard Kasachstan für immer.
Katharinenfeld im Kaukasus ist für den mittelgroßen, agilen Rolf Biedlingmaier nur noch eine Kindheitserinnerung. Eine Rückkehr dorthin kommt für niemanden aus seiner Familie in Frage. Aber zu Besuch dorthin zu fahren, das hat er fest vor, noch in diesem Sommer. Jetzt, sagt der knapp 65-Jährige und kneift unternehmungslustig die Augen zusammen, jetzt...

René Hiepen - 2014, de.wikipedia.org, Reporter in Georgien 2008
René Albert Hiepen (* 15. Mai 1966 in Wegberg) ist ein deutscher Moderator, Reporter und Produzent. ...
Der frühere ZDF-Sportreporter René Hiepen ist durch den Kaukasus-Konflikt zu einem unverhofften Fernseh-Comeback bei RTL und n-tv gekommen. Wie das Nachrichtenmagazin «Focus» am Sonntag berichtete, hielt sich der 42-jährige Journalist zu Kriegsbeginn privat in Georgien auf. Weil es keine Rückflugmöglichkeiten nach Deutschland gab, habe er Freunden aus der Medienbranche seine Hilfe für die Recherche vor Ort angeboten, darunter RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel.
von FOCUS-Redakteur Stefan Ruzas

Claus Hipp - 2014, de.wikipedia.org, Unternehmer in Georgien, Honorarkonsul von Georgien, Kunstprofessor in Tiflis
Claus Hipp, eigentlich Nikolaus Hipp, (* 22. Oktober 1938 in München) ist ein deutscher Unternehmer und Geschäftsführer des Nahrungsmittel- und Babykostherstellers Hipp. ...
Honorarkonsul von Georgien - 2014, auswaertiges-amt.de, georgischer-honorarkonsul@claus.hipp.de
Interview Exklusiv: Für was genau steht Bio-Pionier Claus Hipp eigentlich seit Jahrzehnten mit seinem Namen in Werbespots? Ein Gespräch über Glaube, Geld und unternehmerische Verantwortung. ...

Siegfried Kreiner - 2014, ka.stadtwiki.net, Intendant des Sandkorn Theaters Karlsruhe, Gastprofessor an der Technischen Universität in Tiflis/Georgien für Theater 
Siegfried Kreiner (* 9. Februar 1940) war Leiter und ist nun Verwaltungsdirektor des Karlsruher Sandkorn-Theaters und Lehrbeauftragter der Universität Karlsruhe. 
Siegfried Kreiner - 2014, ka-news.de
Seit 45 Jahren ist der Name Sandkorn-Theater untrennbar mit seinem Leiter und Gründer Siegfried Kreiner verbunden. Der 61-jährige Diplompädagoge, Psychologe, Schauspieler, Workshopleiter und Regisseur hat aus dem Amateurtheater einen professionellen Theaterbetrieb gemacht. ...
Kreiner war stets auf Kulturaustausch bedacht und hat einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, dass Autoren wie Vaclav Havel, Slawomir Mrozek und Dario Fo in Deutschland erst bekannt wurden. Er selbst inszenierte in Marokko und Georgien und baute eine Kooperation mit dortigen Theatern auf. Als Kulturbotschafter reiste er außerdem mit Außenminister Kinkel in ferne Länder wie Aserbaidschan, Kasachstan, Usbekistan und Georgien. Seit September 2000 lehrt Kreiner als Gastprofessor an der Technischen Universität in Tiflis/Georgien für Theater - Praxis und Wissenschaft.
Als musikalische Botschafterin Georgiens klopfte diese Woche eine junge Dame an die Tür des Sandkorn-Theaters und begehrte Sandkorn-Gründer Siegfried Kreiner zu sprechen. Wie sich schnell herausstellte, handelte es sich um Mariam Chachkhiani, einem georgischen Shooting-Star aus Tiflis. ...
THEATER: Hinter dem Fenster ist Frühling - 11. 07. 2007, georgien.blogspot.de
Faszinierendes Georgien: Eine über 20jährige fruchtbare Kooperation verbindet das Theaterstudio Modinakhe der TU Tiflis/Georgien mit dem Sandkorn-Theater Karlsruhe. ...

Kurt von Kutschenbach - 2014, en.wikipedia.org
published the German-language newspaper Kaukasische Post
Die Geschichte der Kaukasischen Post - 2014, kaukasische-post.com
Die erste Ausgabe der „Kaukasischen Post“ erschien am 18. Juni 1906. Herausgeber war Baron Kurt von Kutschenbach, als verantwortlicher Redakteur zeichnete Arthur Leist. ...

Arthur Leist - 2014, de.wikipedia.org
Arthur Leist (* 1852 in Breslau; † 1927 in Tiflis) war ein deutscher Schriftsteller und Journalist. Er lebte in Georgien, übersetzte klassische georgische und armenische Literatur, veröffentlichte transkaukasische Studien und war Chefredakteur der Wochenzeitung Kaukasische Post. ... 1884 reiste er erstmals in das Land, 1885 ein zweites Mal. Nach seiner dritten Georgienreise 1892 blieb er für immer dort. Leist widmete sich der Übersetzung klassischer georgischer und armenischer Literatur ins Deutsche, schrieb Werke über georgische Geschichte, Ethnographie und Kultur. 1887 gab er die erste Anthologie georgischer Lyrik in Deutschland heraus, 1889 mit Hilfe Ilia Tschawtschawadses die erste vollständige Ausgabe des georgischen Nationalepos Der Recke im Tigerfell in Westeuropa. Er berichtete jahrzehntelang für deutsche Zeitungen und Zeitschriften aus dem Kaukasus. 1906 bis 1922 war er Chefredakteur der von Kurt von Kutschenbach in Tiflis verlegten deutschsprachigen Wochenzeitung Kaukasische Post. An der Staatlichen Universität Tiflis hielt er Vorlesungen über deutsche Sprache.
Leist wurde auf dem Didube-Pantheon in Tiflis begraben. Er sprach deutsch, georgisch, armenisch und russisch.
Arthur Leist - 2014, en.wikipedia.org
Arthur Leist (1852 – 1927) was a German writer, journalist and translator of Georgian and Armenian literature.

geboren am 14.06.1941 in Boppard, BRD
Diplom-Ingenieur, Maschinenbau
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seit März 2003
Lehrauftrag für „Zahnärztliche Implantologie" an der Staatl. Med. Akademie in Tiflis (Georgien),
...
Oktober 2006
der Wissenschaftsrat der Tbilisi State Medical University verlieh ihm den Titel„University Honorable Ambassador“
November 2006
Ernennung zum Professor und Leiter des Lehrstuhls für Zahnärztliche Implantologie an der Tbilisi State Medical University
Juni 2010
Ernennung zum Professor und Leiter des Lehrstuhls für Zahnärztliche Implantologie durch den Wissenschaftsrat der Petre Shotadze Tbilisi Medical Academy
...
Dr. Schnorbach ist tätig als Gutachter und Experte der Konsensuskonferenz Implantologie Von 1980 bis heute hat Prof* Dr. Dr.* h.c. Dipl.-Ing. Hermann J. Schnorbach ca. 16000 Implantate gesetzt, ca. 500 Sinusliftoperationen und 2500 Knochenaugmentationen durchgeführt.
Verleihung der Ehrendoktorwürde02. Februar 2009, klinikum-karlsruhe.com
Die georgische Tibilisi State Medical University ehrt Prof. Uwe Spetzger für seine Verdienste ... Die Ehrendoktorwürde wurde Prof. Uwe Spetzger vom georgischen Wissenschaftsrat der Tibilisi State Medical University wegen seiner großen Verdienste um die Hochschule und um Georgien verliehen. Die TSMU ist die größte Medizinische Universität des Kaukasus. Im letzten Jahr wurden 5000 Studenten und 230 Postgraduierte unterrichtet. 10 Prozent der Stundenten kommen aus dem Ausland.

Burkhard Schuchmann - 2014, schuchmann-wines.com, Weinproduzent in Georgien
... es war eher Zufall, dass ich im Jahr 2006 während einer Verkehrstagung in Berlin von Kollegen auf Georgien aufmerksam gemacht wurde. Als ich, ein Industriemanager aus der Welt der Eisenbahn, wenige Monate später zum ersten Mal Georgien bereiste war ich nicht auf die ursprüngliche Schönheit dieses Landes vorbereitet. Ich erinnere mich noch gut daran, wie schnell eine enge Beziehung zu Land und Leuten entstand. Angetrieben von meiner Begeisterung und der Gastfreundschaft, die mir entgegen gebracht wurde, tauchte ich ein in die Welt des Weines, der dort seit Jahrtausenden zu Hause ist. Gefangen genommen von dessen Qualität, entstand in mir der Wunsch, diesen Wein über die Grenzen Georgiens hinaus bekannt zu machen - sowohl den traditionell hergestellten georgischen Wein in Qvevris als auch den nach westlichen Standards produzierten. Um diesen Wunsch Realität werden zu lassen, war ein Team voller Begeisterung nötig. Aber auch dieses wäre gescheitert, wenn nicht die Seele des gesamten Projektes Teil des Teams geworden wäre: George Dakishvili, der Winemaker. In dritter Generation ergriff er diesen Beruf. Schon seit Kindertagen der Weinherstellung nah, hat er sich im Laufe seines Lebens durch Ausbildung und Erfahrung die Kompetenz angeeignet, die für die Realisierung dieses Projektes unerlässlich war. Mit ihm als Säule im Unternehmen sind wir in der Lage, einen Wein mit Premium-Qualität zu kreieren. Darüber hinaus wollte ich diesem Land etwas von dem zurückgeben, was mir im Laufe der Zeit an Unterstützung und auch Freundschaft entgegen gebracht wurde. Deshalb engagiert sich Schuchmann Wines am Aufbau eines dreijährigen Projektes zur Qualifizierung von Betriebsinhabern und einer dualen Berufsausbildung für die Weinwirtschaft in Georgien.
Von der Weiche zum Wein27.03.2009, handelsblatt.com
Mit der Weichen und Dieselloks verdiente Burkhard Schuchmann lange sein Geld. Dann ging der langjährige Vorstandschef des Bahntechnik-Herstellers Vossloh in den Kaukasu um Winzer zu werden. Jetzt kehrt der 67-Jährige zurück, um mit seinen Weinen die deutsche Gastronomiebranche zu überzeugen. ... Die neue Firma Schuchmann Wines verabschiedet sich von der Großproduktion. Klein, aber fein, ist die Devise: „Wir wollen georgische Weine Kennern in Westeuropa erschließen“, sagt der Chef, der sowohl seinen Statthalter am Produktionsstandort, zwei Autostunden von Tiflis entfernt, an seiner neuen Firma beteiligt wie auch die Geschäftsführerin in Deutschland. Klar, neugierige Weinfreunde zahlen gerne etwas mehr, und so hat der Neu-Winzer sich eine Preisspanne für Endverbraucher zwischen 12 und 30 Euro gesetzt. Zudem strebt er an, die Weinkeller der hochwertigen Gastronomie zu erobern. ...

Klaus Toppmöller  - 2014, de.wikipedia.org, Fußballspieler und Fußballtrainer der georg. Nationalmannschaft
Klaus Toppmöller (* 12. August 1951 in Rivenich) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger -trainer.
Zum 1. Februar 2006 übernahm Klaus Toppmöller das Amt des Nationaltrainers in Georgien. Als Co-Trainer verpflichtete er Ralf Minge. Es war Toppmöllers erste Station im Ausland, obwohl er bereits nach seinen Erfolgen mit Leverkusen in der Champions League 2002 von vielen europäischen Vereinen umworben worden war. ...
Heimweh nach der Bundesliga spürt Klaus Toppmöller nicht.
„Momentan möchte ich nicht zurück. Ich habe einen wunderbaren Job“, betont der 55-Jährige, der an diesem Samstag als Trainer der georgischen Fußball-Nationalmannschaft gegen Deutschland antritt. ...