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Nationaler Integrationsplan - Webseite Stand 01.03.2012

Nationaler Integrationsplan

Der Nationale Integrationsplan stellt die Integrationspolitik in Deutschland auf eine neue Grundlage: Alle staatlichen Ebenen – Bund, Länder und Kommunen – sowie Vertreter der Bürgergesellschaft und Migrantinnen und Migranten verständigen sich auf eine nachhaltige Integrationspolitik.

In Deutschland leben rund 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Ihre Integration ist eine Schlüsselaufgabe für die ganze Gesellschaft.

Sehr viele Menschen aus Zuwandererfamilien haben längst ihren Platz in der deutschen Gesellschaft gefunden. 

Gleichwohl gibt es unübersehbare Integrationsprobleme: Teile der zugewanderten Menschen sprechen unzureichend Deutsch, schneiden in Bildung und Ausbildung schwächer ab und sind häufiger arbeitslos.

Mit und nicht über Migrantinnen und Migranten reden

Aus diesem Grund lud Bundeskanzlerin Angela Merkel am 14. Juli 2006 zum ersten Nationalen Integrationsgipfel ein.

Damit begann ein Dialog auf breitem Fundament über die Frage, wie Integration vorangebracht werden kann: Staatliche Akteure sowie Arbeitgeber und Gewerkschaften, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Wohlfahrtsverbände und Stiftungen, Medien, Kulturschaffende, Sportverbände und Migrantinnen und Migranten waren beteiligt.

Alle stimmten überein: Integration kann nicht verordnet werden. Sie braucht die Mitwirkung der Zuwanderer.

"Wir reden nicht mehr über die Migranten, sondern mit ihnen" brachte es die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, auf den Punkt.

Böhmer ist für die Gesamtkoordination des Nationalen Integrationsplans verantwortlich.

Merkel: "Meilenstein in der Geschichte der Integrationspolitik"

Am 12. Juli 2007 stellte die Bundeskanzlerin beim zweiten Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt den Nationalen Integrationsplan vor.

Er ist das Ergebnis von einem Jahr Arbeit. In verschiedenen Arbeitsgruppen hatten die Beteiligten darüber beraten, wo Handlungsbedarf besteht.

Der Nationale Integrationsplan enthält klare Ziele sowie über 400 konkrete Maßnahmen und Selbstverpflichtungen der staatlichen und nichtstaatlichen Akteure.

Drei Beispiele:

  • Der Bund kündigt an, die Stundenzahl der Integrationskurse von 600 auf 900 zu erhöhen.
  • Ein Netzwerk von Bildungspaten soll Kinder und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien in Schule und Ausbildung unterstützen.
  • Die Wirtschaftsverbände sagen zu, jungen Migrantinnen und Migranten bessere Chancen bei der Ausbildung zu gewähren.

Die Beteiligten vereinbarten, die Fortschritte bei der Umsetzung des Plans im Herbst 2008 zu überprüfen.

"Integration heißt nicht, dass wir alle gleich werden", stellte die Kanzlerin klar. Ziel sei es vielmehr, gleiche Chancen auf Bildung, Entwicklung und Wohlstand für alle in Deutschland lebenden Menschen zu schaffen.  

Kontext

Zweiter Integrationsgipfel am 12. Juli 2007 Erster Integrationsgipfel am 14. Juli 2006Videopodcast zum Integrationsgipfel
Gute Beispiele

Gutes Zusammenleben – klare Regeln