Georgien-Georgia

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Daten zu Georgien   - www.auswaertiges-amt.de

Georgien

Stand: Oktober 2012

Ländername: Georgien (georgisch: Sakartwelo)

Klima: Im Westen warm und subtropisch-feucht, im Osten gemäßigt

Lage: zwischen 41° und 44° nördlicher Breite, 40° und 47° östlicher Länge, südlich des Kaukasus am Schwarzen Meer. Grenzen mit Russischer Föderation, Türkei, Armenien, Aserbaidschan.

Landesfläche: 69.700 qkm

Hauptstadt: Tiflis (georgisch: Tbilisi) mit ca. 1,2 Mio. Einwohnern

Bevölkerung: ca. 4,5 Mio. (Zensus 2002: ca. 84% Georgier, 6,5% Aseris,  6% Armenier, 1,5% Russen, 2% andere)

Landessprache: Amtssprache Georgisch. Russisch wird von vielen Georgiern als Muttersprache oder Fremdsprache gesprochen. , daneben Russisch, Englisch und Deutsch als gängige Fremdsprachen; Minderheitensprachen: Abchasisch, Armenisch, Aserisch, Ossetisch u.a.

Religion, Kirchen: Autokephale "Georgische Orthodoxe Apostelkirche", ferner Religionsgemeinschaften der Armenier, Muslime, Katholiken, Protestanten, Juden

Nationalfeiertag: 26. Mai (1. georgische Unabhängigkeitserklärung vom 26.05.1918)

Unabhängigkeit: Unabhängigkeitserklärung am 09.04.1991, Auflösung der Sowjetunion am 25.12.1991

Staatsform: Präsidiale Republik.

Staatsoberhaupt: Staatspräsident Micheil Saakaschwili (seit 25.01.2004, bei vorgezogenen Wahlen am 05.01.2008 bestätigt, Amtszeit 5 Jahre, nächste Wahl im Oktober 2013), Vertreter ist der Parlamentspräsident.

Regierungschef: Premierminister Bidsina Iwanischwili (Partei „Georgischer Traum“), seit 26.10.2012

Außenministerin: Maja Panjikidze (Partei „Georgischer Traum“), seit 26.10.2012

Parlament: Einkammerparlament mit 150 Sitzen (77 Listenplätze und 73 Direktmandate); die letzte Parlamentswahl fand am 01.10.2012 statt. Parlamentspräsident ist seit 21.10.2012 David Usupaschwili (Republikanische Partei). Nächste Parlamentswahl im Oktober 2016.

Regierungspartei: Die Koalition „Georgischer Traum" von Premierminister Iwanischwili hat mit 85 von 150 Sitzen die Mehrheit im Parlament inne. Sie besteht aus einem Bündnis von 6 Parteien (Partei „Georgian Dream“, Freie Demokraten, Republikaner, Nationales Forum, Konservative, Industriellenpartei), das sich im Parlament auf drei Fraktionen aufgeteilt hat.

Opposition: Die "Vereinte Nationale Bewegung“ von Staatspräsident Saakaschwili hat 59 Sitze im Parlament. Weitere Oppositionsparteien sind im Parlament nicht vertreten (scheiterten an 5%-Hürde).

Gewerkschaft: "Bund der Georgischen Gewerkschaften" mit 25 fachlich und regional gegliederten Mitgliedsverbänden; ca. 259.000 Mitglieder

Verwaltungsstruktur: Die Verfassung lässt die Festlegung der territorialen Gliederung (Zentral-/ Bundesstaat) bis nach freien Wahlen in Abchasien und Südossetien offen. Unterhalb der Zentralregierung bestehen die aus Zeiten der Sowjetunion stammenden zwei Autonomen Republiken Abchasien und Adscharien sowie das Autonome Gebiet Südossetien (Autonomiestatus formell aufgehoben), ferner 10 Regionen, 55 Landkreise. Die Konfliktzonen Abchasien und Südossetien sind nach dem Krieg zwischen Georgien und Russland im August 2008 vollständig außerhalb der Kontrolle der georgischen Regierung. Die lokale und regionale Selbstverwaltung ist insgesamt noch wenig entwickelt. Die Gouverneure der Regionen werden vom Präsidenten ernannt.

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen / Verträge: Schwarzmeerkooperationsrat, OSZE, NAKR (Nordatlantischer Kooperationsrat), IWF, Vereinte Nationen, Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen, GUAM (Allianz von Georgien, der Ukraine, Aserbaidschan und Moldau), Europarat, Partnerschafts- und Kooperationsabkommen mit der EU (01.07.1999), WTO (2000), (NATO-)PfP und EAPC, Intensivierter Dialog mit der NATO im September 2006, Aktionsplan im Rahmen der Europäischen Nachbarschaftspolitik (14.11.2006), Austritt aus der GUS im August 2008, Gründung der NATO-Georgien-Kommission (15./16.09.2008), Aufnahme von Verhandlungen über ein Assoziierungsabkommen mit der EU (Juli 2010) und ein vertieftes Freihandelsabkommen (Januar 2012)

Medien:

Fernsehsender: Öffentlicher Rundfunk Georgiens (GPB) mit 2 Kanälen, der russischsprachige dritte Kanal PIK soll eingestellt werden. Ein Kanal der geo-orth. Kirche sowie die privaten Anbieter Rustawi 2, Imedi, Mze, Kawkasia, Maestro, TV9 u.a. Regional-TV (u.a. Adjara TV, TV 25), diverse Lokalsender. Rundfunksender: Öffentlicher Rundfunk Georgiens sowie zahlreiche  Privatsender, teilweise landesweit; fremdsprachige Radiosender: Radio France International/RFI mit UKW-Frequenz in Tiflis sowie Russisches Staatliches Auslandsradio und National Public Radio/NPR
Zeitungen und Zeitschriften: Resonansi, Kwiris Palitra, Sakartwelos Respublika, Alia, 24 Saati, ,Liberali, Tabula u.a. Die Zeitungen verfügen über relativ geringe Leserschaft. Auf Englisch erscheinen u.a. „The Messenger“ und die Wochenzeitungen „GeorgiaToday“ und „The Georgian Times“. Die „Kaukasische Post“ ist eine deutschsprachige Monatszeitung.
Internet-Nachrichten: www.civil.ge, www.interpressnews.ge
Agenturen: Caucasus Press, Prime News (englisch); AP, Reuters (mit örtlichen Vertretern), Interpressnews, Pirveli u.a.

Bruttoinlandsprodukt (BIP): 14,37 Mrd. USD (2011) (Quelle: National Statistics Office of Georgia)

BIP pro Kopf: 3214 USD (2011) (Quelle: National Statistics Office of Georgia)

Hinweis

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.


http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/GeorgienSicherheit_node.html

Georgien: Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung)

Stand 13.01.2013 - (Unverändert gültig seit: 11.10.2012)

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige - Personalausweis

Landesspezifische Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung)

Die Lage in Georgien ist – mit Ausnahme der Konfliktgebiete Abchasien und Südossetien - insgesamt ruhig.

Während eine Einreise über Land z.B. über die Türkei problemlos erfolgen kann, ist der Reiseverkehr über Land zwischen der Russischen Föderation und Georgien für Ausländer nur erschwert möglich oder gar völlig unterbrochen.

Der Grenzübergang Dariali / Hoher Lars an der M3 („Georgische Heerstraße“) konnte von 2006 bis 2011 nur von georgischen Staatsangehörigen und Staatsangehörigen der GUS-Staaten genutzt werden, ist inzwischen aber auch für den internationalen Reiseverkehr wieder geöffnet. Dennoch können Schwierigkeiten beim Grenzübertritt nicht ausgeschlossen werden. Vor allem aber ist hierbei die Sicherheitslage im Nordkaukasus zu beachten: Von Reisen dort wird dringend abgeraten (siehe Reise- und Sicherheitsweise Russische Föderation).

Eine Einreise über die georgisch-russische Grenze in die georgischen Konfliktgebiete Abchasien und Südossetien wird seitens der georgischen Behörden weiterhin als illegaler Grenzübertritt geahndet (siehe unten).

1. Sicherheit in den Landesteilen Südossetien und Abchasien und in der Nähe der Verwaltungsgrenzen 

Beide Gebiete befinden sich nicht unter der Kontrolle der Regierung in Tiflis. In den Gebieten und an deren Verwaltungsgrenzen sind russische Truppen stationiert.

Die Situation in den Konfliktregionen kann sich jederzeit ändern. Informieren Sie sich daher auch über die lokalen Medien.

Das georgische „Gesetz über die besetzten Gebiete“ untersagt Reiseverkehr, wirtschaftliche Aktivitäten, Erwerb von Grund und Boden bzw. Immobilien sowie andere Aktivitäten in Abchasien und Südossetien mit nur wenigen Ausnahmen. Bei Zuwiderhandlungen drohen Geld- oder Haftstrafen von bis zu fünf Jahren. Es wird daher dringend geraten, sich im konkreten Fall rechtzeitig über die entsprechenden Regelungen zu informieren, und die notwendige Zustimmung der georgischen Regierung einzuholen – Hinweise und Erlaubnis zur Einreise geben das Georgische Außenministerium (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.mfa.gov.ge) und das Ministerium für Reintegration (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.smr.gov.ge).

Abchasien:

Von Reisen nach Abchasien wird grundsätzlich abgeraten. Wegen der schwierigen Sicherheitslage, insbesondere im Bezirk Gali nahe der Waffenstillstandslinie bzw. Verwaltungsgrenze, wird unbedingt empfohlen, die Reisenotwendigkeit sehr sorgfältig zu prüfen und die vorherige Zustimmung des georgischen Außenministeriums einzuholen.

Die Autonome Republik Abchasien in Nordwest-Georgien gehört völkerrechtlich zu Georgien, steht seit 1993 aber nicht mehr unter der Kontrolle der georgischen Regierung. Die Sicherheitslage in diesem Landesteil ist seitdem prekär. Es kommt zu Zwischenfällen. In einigen Teilen der Region liegen teils nicht gekennzeichnete Minenfelder.

Abchasien ist für den internationalen Reiseverkehr gesperrt. Eine legale Ein- und Ausreise in  bzw. aus dem Gebiet heraus ist gemäß dem „Gesetz über die besetzten Gebiete“ über die russisch-georgische Grenze in Abchasien nicht möglich – es sei denn in besonderen Ausnahmefällen mit vorheriger Zustimmung der georgischen Regierung. Ein ungenehmigter Grenzübertritt (z. B. am Grenzübergang Psou) wird von den georgischen Behörden als illegaler Grenzübertritt nach Georgien behandelt. Bei anschließender Weiterreise über die Waffenstillstandslinie bzw. Verwaltungsgrenze in benachbarte georgische Landesteile bzw. beim Ausreiseversuch über reguläre georgische Grenzübergänge drohen daher Festnahme und Strafverfahren. Auch bei späteren Reisen nach Georgien droht die Verweigerung der Einreise, sollte sich aus dem Pass ergeben, dass zuvor auf illegalem Wege nach Abchasien/Georgien eingereist wurde.

Südossetien:

Vor Reisen nach Südossetien und in die unmittelbare Nähe der Konfliktregion wird ausdrücklich gewarnt. Für eine Einreise in die Region sollte die Zustimmung des georgischen Außenministeriums eingeholt werden.

Das Gebiet Südossetien gehört völkerrechtlich zu Georgien, steht seit 1993 aber nicht mehr unter dem Einfluss der georgischen Regierung. Die Lage in Südossetien ist weiterhin prekär und unübersichtlich. Trotz der Bemühungen zur Umsetzung des Waffenstillstandes nach dem Krieg 2008 kommt es insbesondere in der Umgebung der Verwaltungsgrenzen von Südossetien noch zu bewaffneten Zwischenfällen. Es besteht in diesem Gebiet auch weiterhin eine erhöhte Gefahr durch Minen und nicht explodierte Munition, da es während des Krieges von Kampfhandlungen betroffen war.

Auch Südossetien ist für den internationalen Reiseverkehr gesperrt. Eine legale Ein- und Ausreise in bzw. aus dem Gebiet heraus (Roki-Tunnel) ist über die russisch-georgische Grenze nicht möglich. Ein Grenzübertritt wird von den georgischen Behörden als illegaler Grenzübertritt behandelt. Bezüglich der möglichen Konsequenzen gilt das oben zu Abchasien Gesagte.

2. Sicherheit im übrigen Georgien

Die Lage im übrigen Georgien ist insgesamt ruhig. Gegen die Nutzung der Hauptverbindungsstraße zwischen Ost und West (M 1), die relativ nahe an Südossetien vorbei führt, bestehen keine Bedenken. Ebenso gibt es keine Bedenken gegen die Nutzung der sogenannten „Alten Georgischen Heerstrasse“(M3), die ebenfalls nahe an Südossetien vorbei auch in das Skigebiet Gudauri führt.

In der Vergangenheit vereinzelt erfolgte oder verhinderte Sprengstoffanschläge in Vororten von Tiflis gebieten besondere Vorsicht.

Es wird empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden.

Georgien liegt in einer Region seismischer Aktivität. Ein Erdbeben in Tiflis forderte im Jahr 2002 fünf Todesopfer; ein Erdbeben ca. 150 km von Tiflis entfernt erreichte im Jahr 2009 den Wert 6,2 auf der Richter-Skala. 

Kriminalität

Grundsätzlich gilt in allen größeren Städten Georgiens, dass die gleichen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen sind, die auch in Metropolen anderswo angewandt werden.

In Tiflis gibt es gelegentlich Berichte über Raubüberfälle und Taschendiebstahl. Reisende sollten entsprechende Vorkehrungen treffen, sich bei Dunkelheit nach Möglichkeit nicht alleine auf der Straße aufhalten und auf eine angemessene Sicherung ihrer Unterkünfte achten. Einsame Strecken sind zu meiden. Bei einem Überfall sollte wegen nicht zu unterschätzender Gewaltbereitschaft kein Widerstand geleistet werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Partnerschaften – obwohl in Georgien legal – in der georgischen Gesellschaft weniger ausgeprägt ist als in Westeuropa. Daher sind auch gewalttätige Übergriffe auf Homosexuelle und gleichgeschlechtliche Paare, insbesondere bei öffentlichem Zeigen ihrer gegenseitigen Zuneigung nicht auszuschließen.

Verkehr

Die schlechten Straßenverhältnisse außerhalb der Hauptstrecken im Landesinneren, der schlechte Zustand vieler Fahrzeuge, und die von in Deutschland gängigen Verkehrsgewohnheiten abweichende, teilweise aggressive Fahrweise bringen erhöhte Unfallgefahren im Straßenverkehr mit sich. Eine schnelle medizinische Versorgung kann außerhalb von Städten häufig nicht gewährleistet werden. Von Nachtfahrten außerhalb der Städte wird abgeraten.

Abgelegene Gebiete können oft nur mit Geländefahrzeugen erreicht werden.

Bei Autofahrten sind ein in der EU ausgestellter Führerschein bzw. internationaler Führerschein sowie die Zulassung mitzuführen.

Alkohol am Steuer ist verboten (0,0 ‰).

Die Einhaltung internationaler Sicherheitsstandards seitens georgischer Fluggesellschaften kann nicht garantiert werden.


Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente

 Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:

ReisedokumenteEinreise möglich / Bedingungen
ReisepassJa, muss vom Zeitpunkt der Einreise bis zum Zeitpunkt der Ausreise gültig sein.
vorläufiger ReisepassJa, muss vom Zeitpunkt der Einreise bis zum Zeitpunkt der Ausreise gültig sein.
PersonalausweisJa, über Luftweg möglich. Ausweis muss vom Zeitpunkt der Einreise bis zum Zeitpunkt der Ausreise gültig sein. Bei Einreise über Landweg (türkische Grenze) bestehen Schwierigkeiten bei der Akzeptanz seitens der türkischen Behörden
vorläufiger PersonalausweisNicht bekannt
KinderreisepassJa, muss vom Zeitpunkt der Einreise bis zum Zeitpunkt der Ausreise gültig sein.
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt)Ja, muss vom Zeitpunkt der Einreise bis zum Zeitpunkt der Ausreise gültig sein.
AnmerkungenBei Anreise über Drittstaaten (z. B. über Istanbul mit „Turkish Airlines“ oder Riga mit „Air Baltic“) wird wegen vereinzelt auftretender Schwierigkeiten weiterhin  die Mitnahme eines Reisepasses empfohlen.

Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.  

Reist ein minderjähriges Kind deutscher Staatsangehörigkeit nur mit einem Elternteil nach Georgien ein, ist das Mitführen der Vollmacht des anderen Elternteils nicht erforderlich. Die Deutsche Botschaft Tiflis rät dennoch dazu, insbesondere bei Kindern deutsch-georgischer Eltern, dass der mit dem Kind reisende Elternteil die Einverständniserklärung des anderen Elternteils bei sich führt. Einer Begleitperson, die nicht Vater oder Mutter des Kindes ist, sollte immer eine Vollmacht der Eltern mitgegeben werden. Eine Beglaubigung der Vollmacht durch die Konsularabteilung der Georgischen Botschaft in Berlin ist nicht erforderlich.

Visum/ Aufenthaltsgenehmigung

Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen Aufenthalt bis zu 360 Tagen kein Visum zur Einreise nach Georgien, unabhängig vom Aufenthaltszweck.

Soll der Aufenthalt 360 Tage überschreiten, bedarf es eines Visums, das die Georgische Botschaft in Berlin erteilt (Rauchstraße 11, 10787 Berlin, Öffnungszeiten Mo. - Fr. 09.00 - 18.00 Uhr, Konsularabteilung Besuchszeiten: Mo. - Do. 09.30 - 15.00 Uhr; Telefonische Auskunft: Di., Mi., u. Fr. von 09.30 - 13.00 Uhr; Tel. +49 30 48490719). Visa können auch ohne persönliche Vorsprache auf dem Postwege beantragt werden.

Wird der Beschluss zu einem längeren Aufenthalt erst in Georgien gefasst, bedarf es der rechtzeitigen (mindestens 30 Tage vor Ablauf der 360-tägigen Aufenthaltsdauer) Beantragung einer vorübergehenden Aufenthaltsgenehmigung beim Justizministerium von Georgien  bzw. in der regionalen Büros der ihm unterstellten Zivilen Registrierungsbehörde (Civil Registry, www.cra.gov.ge). Büros in Tiflis befinden sich z.B. in der Abaschidse Straße 68 (in Tiflis-Wake); in der Budapeschti Straße 2 (in Tiflis-Saburtalo) oder der Ketevan Tsamebuli Str. 65 (Isani).

Sollte die Aufenthaltsfrist bereits abgelaufen sein, liegt eine bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit vor, wenn die Ausreise nicht innerhalb von 10 Tagen nach Ablauf der Aufenthaltsfrist erfolgt. Das anfallende Bußgeld kann vor oder nach der Ausreise gezahlt werden. Hat der illegale Aufenthalt den Zeitraum von drei Monaten bereits überschritten, werden ein Jahr lang kein Visum und keine Einreisegenehmigung für Georgien erteilt. Nach Ablauf der Aufenthaltsfrist kann es zudem zu einer Ausweisung kommen.


Besondere Zollvorschriften

Mit Ausnahme der international üblichen Einfuhrverbote (bei Gefahr für Sicherheit und Gesundheit) bestehen keine Einfuhrbeschränkungen. Für knapp 90% aller Waren bestehen keine Einfuhrzölle. Befreit sind u.a. die Einfuhr von Waren in geringem Umfang und Wert für den Privatgebrauch, darunter Zigaretten (bis zu 200 Stück) und Alkohol (bis zu 4 Liter). Bestehende Zölle betragen je nach Warengruppe fünf oder zwölf Prozent.

Auskunft über genaue Bestimmungen kann beim georgischen Finanzministerium (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.mof.gov.ge) angefordert werden.

Wer humanitäre Hilfsgüter in größerer Menge mitbringt, sollte den Empfänger veranlassen, alle Zollfragen vor Ankunft zu klären.

Die Ausfuhr von Teppichen und handelsüblichen Antiquitäten erfordert eine Genehmigung des Kulturministeriums, die mit Hilfe der Verkäufer meist in kurzer Zeit erhältlich ist. Besonders wertvolle Antiquitäten und andere bedeutende Kulturgüter unterliegen einem Ausfuhrverbot. Vor Geschäftsabschluss sollte sich jeder Käufer unbedingt über mögliche Ausfuhrbeschränkungen informieren.

Bei Einreise mit dem eigenen PKW nach Georgien gelten besondere Zollbestimmungen. Diese sehen eine maximale Verweildauer von 90 Tagen für das Kraftfahrzeug im Lande vor. Kann diese Frist nicht eingehalten werden, muss eine Ummeldung des KFZ erfolgen oder ein Antrag auf Fristverlängerung gestellt werden. Bei Überschreitung der genannten Frist drohen empfindliche Geldbußen.


Besondere strafrechtliche Vorschriften

Illegaler Drogenbesitz wird mit hohen Strafen (Gebühren, Haft) geahndet. Drogenschmuggel wird mit fünf- bis zwanzigjähriger Haft bestraft.


Medizinische Hinweise

Impfschutz

Pflichtimpfungen für die Einreise nach Georgien sind nicht vorgeschrieben.

Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden, siehe Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.rki.de/

Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern/Röteln (MMR) und Influenza.

Als Reiseimpfung wird eine Impfung gegen Hepatitis A empfohlen, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut.

HIV/ AIDS

HIV/AIDS kommt auch in Georgien vor. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer empfohlen, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen / Cholera

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Es empfiehlt sich, ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser (kein Leitungswasser).

Tuberkulose

Tuberkuloseerkrankungen sind in Georgien mit ca.112 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner nach wie vor deutlich mehr verbreitet als in Mitteleuropa, hierbei bereitet besonders die Zunahme an multiresistenten Tuberkuloseerkrankungen Sorge.

Tollwut

Das Tollwutrisiko besteht insbesondere durch streunende Hunde in den Städten.

Radioaktive Risiken

Es gibt es kein Kernkraftwerk in Georgien. Das nächste Kernkraftwerk liegt in Armenien (Metsamor).

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung, insbesondere außerhalb von Tiflis, entspricht oft nicht mitteleuropäischen Vorstellungen, ist im Endergebnis aber vollkommen ausreichend. Häufig sind in medizinischen Versorgungseinrichtungen Kenntnisse der Landessprache notwendig. Die staatlichen Kliniken entsprechen in Ausstattung und Know-how oft nicht dem deutschen Standard. In Tiflis und Batumi gibt es aber einige private Einrichtungen, die hinsichtlich der Unterbringung und der technischen und fachlichen Ausstattung auch höheren Ansprüchen gerecht werden.

Operative Eingriffe und aufschiebbare Zahnbehandlungen sollten in Deutschland durchgeführt werden.

Für ambulante Behandlungen leichter Erkrankungen wird der „MediClub Georgia“ (englischsprachig), Taschkent-Str. 22 (+995-32-2251991) empfohlen. Die Deutsche Botschaft Tiflis kann Adressen weiterer Allgemein- und Fachärzte zur Verfügung stellen.

In privaten Einrichtungen, die bei Bedarf auch kostenpflichtige Notarztwagen schicken, können die Kosten einer medizinischen Behandlung höher sein als in Deutschland. Außerdem wird selbst in Notfällen eine ärztliche Behandlung oftmals nur gegen Vorkasse (entweder bar oder per Kreditkarte) geleistet.

In entlegenen Gebieten des Landes kann bei Krankheit oder Unfall nicht mit einer raschen und effizienten medizinische Betreuung gerechnet werden.

Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

Lassen Sie sich vor einer Reise nach Georgien durch eine medizinische Beratungsstelle/einen Reisemediziner beraten (z.B.: Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.dtg.org/   oder Externer Link, öffnet in neuem Fensterhttp://www.frm-web.de )

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur die regelmäßig benötigten Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes; 
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen und Einreisen aus Drittländern können Abweichungen gelten; 
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/ Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen; 
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Haftungsausschluss

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.

Auswärtiges Amt

Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
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Tel.: +49 30 1817 2000
Fax: +49 30 1817 51000




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Georgia

Area – 69,700 sq. km

Boarders: Southeast - Azerbaijan, Southwest - Turkey, North - Russia, South - Armenia. 

Geography: mountain ranges and hills comprise 80% of Georgian territory. The country is situated between 40 - 47 degrees E and 41 - 44 degrees N

Capital - Tbilisi (2002 population: 1,092,900

Other cities: Kutaisi, Rustavi, Batumi, Sokhumi, Gori, Poti, Zugdidi , Telavi 

Ethnic groups (2002 census): Georgians - 83.8%, Azeris - 6.5%, Armenians - 5.7%, Russians - 1.5% 

State language - Georgian; Georgian and Abkhaz in the Autonomous Republic of Abkhazia 

National currency - Georgian Lari, 1 USD = approximately 1.7 GEL (according to the data of 01.02.2007) 

Official holidays: 1 January - New Year's Day, 7 January - Christmas, 19 January - Epiphany, 3 March - Mothers' Day, 8 March - Women's Day, 26 May - Independence Day, 28 August - Feast of the Virgin Mary, 14 October - Svetitskhovloba, (Celebration of Svetitskhoveli Cathedral), 23 November - St. George's Day. 

Climate The climate is dry and continental in eastern Georgia with hot summers and mild winters. The climate in western Georgia and on the Black Sea coast is warm and semitropical.

Flora and Fauna Despite its small territory Georgia is home to highly diverse flora. The country's varied geographical and climatic zones have given rise to a wide variety of plant species. The flora of western and eastern Georgia are quite distinct. The climate is dry and semidry in non coniferous zones of eastern Georgia and therefore green areas and foliage are sparse there. Western Georgia, with its wet climate, is distinguished by dense forests and a diverse range of plants. Georgia's fauna represents a mixture of Central Asian and African fauna. Hundreds of species of mammals, 330 kinds of birds, 48 types of reptiles, 11 kinds of amphibians and 160 kinds of fish are found in Georgia. Georgia is situated on the border of two continents, Europe and Asia. Both western and eastern cultures contributed to the creation and development of Georgian civilization. The land of our country is abundant in flora and fauna and has a moderate climate; fertile soil and easily cultivated natural resources made it possible for agriculture in Georgia to thrive. 

Historical Outline Geographically Georgia is divided into two parts: eastern and western, each of which developed its own distinct culture - Kolkhian (west) and Iberian (east). In the 4th century B.C. King Parnavaz I established the first eastern Georgian state - the Kingdom of Kartli. The Parnavazian Dynasty in Kartli lasted until 65 B.C. This period proved to be of utmost significance to Georgia. Some sources in Georgian historical chronicles date the creation of the Georgian alphabet back to King Pharnavaz I's reign. Christianity first reached Georgia in the 1st century A.D. The Apostles Andrew the First called, Simon the Zealot and Matthias were the first to preach the teachings of the Christ here. In approximately 330 AD St. Nino of Cappadocia came to Georgia in order to spread Christianity. She converted King Mirian, who then declared it the state religion. It is in this period when cultural life began to thrive in Georgia. The activities of renowned scholars and philosophers of those times Petre Iberieli and Ioane Lazi command special tribute as well. In the 4th century AD, schools of rhetoric and philosophy based in Pazisi (modern Poti) were engaged in translating ancient books and manuscripts. Original hagiographic literature was also written in Georgian. The Martyrdom of St. Shushanik was written in the 5th century, followed by The Martyrdom of Evstate Mtskheteli in the 6th century. Kartli was once again invaded by the Persians in the 5th century, during the reign of King Vakhtang Gorgasali. Gorgasali is notable for moving the capital of the country from Mtskheta to Tbilisi and implementing a number of church reforms. It was in the 11th-12th centuries when Georgia flourished the most. In 1089 King George II yielded the throne to his 16 year old son Davit. Davit IV went on to become one of the nation's greatest monarchs. Considered one of the greatest political figures in the nation's history, Georgians have dubbed this reformer and unifier "Agmashenebeli" ("The Builder"). In 1103, Davit the Builder summoned the heads of the churches from all over the country to an ecclesiastical gathering later known as the Ruisi-Urbnisi Church Council. Under King Davit's leadership a regular army was created which enabled him to defeat the Turks and expel them from the Georgian land. He brought about 40,000 Kipchaghs from the North Caucasus and settled them in Georgia in order to increase the might of the Georgian army; he also punished treacherous and wicked feudal lords and appointed people who were loyal to him and devoted to the country to positions of authority. This period of prosperity in Georgia continued during the reign of Queen Tamar as well (1184-1213). At that time, Georgia was not only able to defend itself from the Turkish invaders but the country was already capable of defeating and driving out infidels from other South Caucasus kingdoms as well. The victories gained in the Battles of Shamkori (1195) and Basiani (1202) are considered highlights of Georgian history. It was during the reign of Queen Tamar that Georgia became the most powerful country in Asia Minor. The 11th and 12th centuries witnessed a Golden Age in Georgia. This was the time when Shota Rustaveli penned his masterpiece "The Knight in Panther's Skin". In the 1340s Georgia was conquered by the Mongol hordes. The leaders of the country were overcome by the invaders. The country's economy was devastated and the thriving cities were reduced to ruins. In the years 1386-1403 Tamerlaine the Great raided Georgia eight times, devastating irrigation canals and laying waste to the country's entire agriculture system. People fled to the mountains for safe harbour. Continuous invasions compelled the country to split into separate parts. Economic recession and treachery among feudal lords resulted in the division of Georgia into three separate kingdoms: Kakheti, Kartli and Imereti. In the 18th century, King Vakhtang VI attempted to save the country from economic and political collapse. With the help of Antimoz Iverieli he established the first Georgian printing house. The first book printed there in 1712 was "The Knight in Panther's Skin". In the years 1723-1735 Turkish invaders occupied Georgia yet again. In 1744-1798, Erekle II (nick-named "Patara Kakhi") occupied the royal throne in the eastern part of Georgia.  He took energetic steps towards unifying and strengthening the country. As Erekle proved unable to defend Georgia from invaders with his own forces, he took the decision to appeal to Orthodox Russia for support. In 1783, the Treaty of Georgievsk was concluded between the Russian Empire and the kingdom of Kartli-Kakheti. According to this pact Georgian kings were to recognize the power of Russian Empire, thought it stipulated that Russia was not to interfere in Georgia's internal affairs. The Imeretian and Mengrelian kingdoms soon shared a similar fate. In 1891, Georgia was all but completely annexed by the Russian Empire. The Russians ignored Georgian habits and traditions and sought to eradicate Georgian language and culture. Almost all frescos in all Georgian cathedrals were white-washed and both the status of the Patriarch and the autocephaly of the Georgian Church were abolished. In February of 1917 the Democratic Republic of Georgia with a provisional government was established. In March of the same year, Georgian church regained its autocephaly and a new patriarch, Kirion, was elected. On 26 May 1920 Russia recognized Georgia's independence, which was followed by the de facto acknowledgement of the country by Great Britain, France, Italy and Japan. In February of 1921, Tbilisi was occupied by the Red Army and the government of Georgia was forced to flee. From 1921 to 1991 the Soviet Socialist Republic of Georgia was one of the 15 constituent republics of the Soviet Union. 

Recent History Georgia was one of the first Soviet republics to take steps towards independence. This process was accelerated by the events of 9 April 1989, when Soviet Soldiers brutally crushed a peaceful rally in Tbilisi, killing 21 protestors. Elections held on 28 October 1990 put an end to Soviet Georgia. The Round Table - Free Georgia party, headed by former dissident Zviad Gamsakhurdia won a convincing victory. On 31 March 1991, a referendum on the restoration of the country's independence was overwhelmingly approved. Georgia's Declaration of Independence was adopted at a session of the Supreme Council on 9 April 1991. On 26 May 1991, the first presidential elections were held. Zviad Gamsakhurdia won 87% of the vote and became the first president of independent Georgia. The events of 9 April had a deep resonance in many republics of the Soviet Union, particularly in the Baltic countries. In 1991 protests were held against Gamsakhurdia, as a result of which a part of the intelligentsia found itself in the opposition. By the end of December 1991, civil war was in full swing in Tbilisi. On 6 January 1992, Zviad Gamsakhurdia and his supporters were expelled from Georgia. For the following two months the country was governed by a so-called "Military Council", whose members were ex-Prime Minister Tengiz Sigua, ex-Minister of Defence Tengiz Kitovani and Jaba Ioseliani, the head of the Mkhedrioni militia. In March 1992, Eduard Shevardnadze arrived in Georgia from Moscow in order to head up the Military Council. Additional conflicts arose in the Autonomous Republic of Abkhazia and the Autonomous Region of Southern Ossetia. With the help of certain Russian military divisions and the Confederation of the Peoples of Northern Caucasus, they defeated Georgian forces and became de facto independent. Yet since then, neither Abkhazia nor South Ossetia have gained international recognition for their independence. In 1995, the Constitution of Georgia was adopted and presidential and parliamentary elections were held the same year. Eduard Shevardnadze, until then Georgia's de facto leader was officially elected president, a post he would hold until 23 November 2003. In 1999 parliamentary elections were held again and the ruling Citizens' Union party was declared the winner. On 2 November 2003, the next parliamentary elections took place and despite widespread falsifications, the Central Election Commission awarded victory to the pro-government bloc For New Georgia. It is for this reason that on 4 November 2003, peaceful protestors took to the streets of Tbilisi demanding that parliamentary elections be held anew. The protests were led by Zurab Zhvania, Mikheil Saakashvili and Nino Burjanadze. On 22 November, during the first sitting of the new parliament, the situation reached its climax. In the morning Freedom Square was already congested with protestors. They were addressed by Saakashvili, Burjanadze and Zhvania from the balcony of City Hall. They loudly demanded that President Shevardnadze resign and that new elections be held. Despite the people's opposition, the country's leaders decided to swear in the new parliament. This infuriated protesters, who burst into the State Chancellery and the Parliament of Georgia and occupied these buildings. On 23 November at the Krtsanisi Government Residence, in the presence of Mikheil Saakashvili, Zurab Zhvania and the Minister of Foreign Affairs of Russia Igor Ivanov, Eduard Shevardnadze officially announced his resignation. In accordance with Georgia's Constitution, Parliament Speaker Nino Burjanadze took over the duties of the president. On 4 January 2004, a presidential election was held in which Mikheil Saakashvili won 97% of votes. On 25 January 2004 he was inaugurated. On February 17, 2004, after entering amendments in the Constitution of Georgia, Zurab Zhvania became the prime minister. The parliamentary elections of March 28, 2004 were won by the ruling National Movement/Democrats bloc and Nino Burjanadze was re-elected parliament speaker. 

Religion The spread of Christianity in Georgia started in the 330s AD, when St. Nino of Cappadocia, the enlightener of Georgia, came to the country to preach Christ's teachings. Through her prayers she healed Queen Nana and converted King Mirian to Christianity. Legend has it that while the king was out hunting, all of a sudden it turned pitch dark. He felt scared and started to pray to Nino's God. Immediately afterwards the sky became bright again. King Mirian then declared Christianity as the state religion. The magnificence of the Svetitskhoveli cathedral in Mtskheta seems to exceed the human creative capacities.  The Georgian Orthodox cross has a unique shape. It is called St. Nino's cross, because Nino made it from the vine branches and tied it together with her own hair. This cross is the symbol of her conversion of the Georgians to Christianity. Before the spread of Christianity, Georgians worshipped fire and the Mazdean idols. King Vakhtang Gorgasali in the 4th century A.D. granted the title of Catholicos to the Archimandrite and thus the autocephaly of the Iberian church was ensured. In the 19th century, when Georgia fell the victim to Russian annexation, the Georgian church lost its independence. The title of Catholicos was abolished and the Georgian and Russian churches were joined together. In 1917, the autocephaly of the Georgian church was restored and a new Catholicos was elected. In 1917-1920 the Georgian church struggled for complete independence, yet it managed to achieve this goal only in 1933. It is thought that the first people to preach Christianity in Georgia were the Apostle Andrew the First Called, Simon the Zealot and Bartholomew. The Georgian Orthodox church was established in Georgia in the 330s AD when Christianity was declared the state religion. The first Episcopal Cathedral, the headquarters of Georgian Othodoxy, was located in Mtskheta, which was the capital Kartli. The head of the Kartli regional church was granted the title of Archbishop. Until the 5th century, the Georgian Orthodox church hierarchically was subject first to Constantinople and then to Antioch patriarchates. In the years 466-468 A.D., during the reign of King Vakhtang Gorgasali, almost simultaneously, 12 churches were established in Kartli region and the head of the church was given the title of the Catholicos. The Georgian Church later became autocephalous. The Assyrian Brothers contributed a lot to strengthening the Christian faith in Georgia. In the 11th century, the Patriarchate established in Georgia was fourth in the world, but in the times of Davit IV the Builder the Georgian church was brought under the control of the state and Giorgi Chqondideli was appointed its supervisor. The Orthodox Church played a significant role in developing literacy in Georgia; there were schools and academies functioning within monasteries and churches (in Iqalto and Gelati) where the priests and the monks were engaged in scholarly activities; they also created important works of hymnography. After Georgia became part of the Russian Empire the autocephaly of Georgian church and the position of the Catholicos-Patriarch were abolished. The Georgian Church was absorbed by the Russian synod and turned into its Exarchate. In the years 1852-69 church property was transferred to the state treasury and the clergy started to receive regular salaries. On 25 March 1917, the Georgian church again managed to restore its autocephaly and in September of the same year a new Catholicos-Patriarch was elected. In 1978 Ilia II was elected Catholicos-Patriarch of all Georgia; since his accession to this holy rank, numerous churches and cathedrals have been built and restored in our country with his blessing. The Sameba (Holy Trinity) cathedral commands special tribute, for it is the most outstanding among them. It is one of the largest Orthodox churches in the world. It is 83 meters tall; 12 churches and chapels will be situated on its premises. 

Georgian Language The Georgian language is the state language of Georgia, though in the Autonomous Republic of Abkhazia, Abkhaz has co-official status. Some seven million people speak Georgian worldwide. The Georgian language belongs to the Kartvelian language family, which also includes Megrelian (spoken in western Georgia), Laz (spoken in northeast Turkey) and Svan (spoken in northwest Georgia). Svan in particular has retained many archaic features of the proto-Kartvelian language. The Georgian language has seven noun cases and a highly complex multi-personal conjugation system for verbs. Modern Georgian is written in an alphabet called Mkhedruli, which evolved from the Nuskhuri script, which in turn grew out of Asomtavruli. The Mkhedruli alphabet consists of 33 rounded letters (28 consonants and 5 vowels), each of which represents one sound. The phonetic correspondence between modern written and spoken Georgian is almost exact. The Asomtavruli inscriptions found on the cover of Davit's plate (the 4th century A.D.) and on the walls of the Bolnisi Sioni church (492-493 A.D.) are considered to be the oldest examples of Georgian writing. Archaeological excavations at Nekresi monastery (Kakheti region) conducted in the 1990s and in the years 2000-2003 and led by late Georgian archaeologist and academician Levan Chilashvili provided evidence that the Georgian alphabet was created long before the Christian era. In the course of the excavations the remains of a pagan temple were found. A ceramic vine vessel and vine press were found at the site with inscriptions dated back to the 1st-2nd centuries B.C. The following have been identified as dialects of the Georgian language: Kartlian, Kakhetian, Pshavian, Tushetian, Khevsurian, Mtiuluri, Mokhevian, Ingiloian, Imeretian, Gurian, Ajarian, Lechkhumian, Rachvelian, Meskhetian, Javakhian, Imerkhian and the Fereidanian. In the history of Georgian language two stages of development are differentiated: old and modern. The old Georgian literary language functioned until the end of the 11th century. This period is marked by a high level of dissimilarities, as the spoken language underwent major phonetic, morphological and lexical changes, but still the ancient Georgian literary language fits into a regular system of linguistic norms. The norms of the modern Georgian literary language were established based on the writings of Ilia Chavchavadze, Akaki Tsereteli, Jakob Gogebashvili, Silovan Khundadze and other outstanding Georgian men of letters. 

Georgian Character The Georgians are one of the most hospitable peoples in the world. They greatly respect their traditions and customs and believe that "guests are envoys of God". The Georgians treat friendship to be of paramount importance and value it above all else. The main character traits of the Georgians are depicted in Rustaveli's immortal narrative poem The Knight in Panther's Skin. Georgians are a proud and freedom-loving people who highly value individuality.

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The flag of Georgia

 

Pietro Vesconte portulanFor Georgian historiography, several written sources are known, giving reliable notifications about the State Flag of Georgia (about its color and usage) - "as they glanced back, they sawChkeri church Five-cross composition 15th century  the king [David Soslan] and his army near him and a flag (Gorgasliani) of King Vakhtang Gorgasali flying as entering Sindhi..." (The Georgian Chronicles). "[King Tamar] took a flag of Vakhtang Gorgasali and David the Builder (Gorgasliani, Davitiani) used successfully and begged Vardzia Mother of God for the flag and blessed the army and sent it to Persia." (The Georgian Chronicles). According to 13th century chronicler, Stephanoz Orbeliani, "this was established that the king should carry a white flag with a red mark." In order to ascertain a "name" of the flag, notification of a poet of 12th-13th centuries, Ioane Shavteli is also interesting: "encouraging its army, the flag of Vakhtang Gorgasali and David the Builder (Gorgasliani-Davitiani) was carried as a destroyer of the enemy."
Based on these notifications and comparatively later visual sources, the Gorgasliani-Davitiani flag took the shape, which it has today in 1320, when King George V the Brilliant (1314-1346) got "the locks of Jerusalem" after sending ambassadors to Sultan of Egypt. Since this time, a five-mark composition personifying Jesus Christ and heralds (with different varieties, including depicting five crosses) has been presented as a symbol of Georgia, which is confirmed by a lot of marine maps-portulans, on which a five-mark composition is depicted (on portulans) at the tops of fortresses of Tbilisi and Tskhumi (Sokhumi).
We present a small list of ancient historical marine maps:
A 1318 map of Pietro Vesconte (approx. 1310-1330), which was published in 1321 by Venetian statesman and geographer, Marino Sanudo senior, in the addition (continuation) of his book, Liber Secretorum, written approximately in 1307, Opus Terrae Sanctae. This is protected at the Royal Library of Great Britain (Pietro Vesconte is considered as a founder of portulan diagrams).
Bochorma church Five-cross composition 10th-11th centuries1339 portulan of Angelino Dulcert. Protected at the Royal Library of Great Britain.
1367 portulan of Francesco and Domenico Pizigano. Protected at Biblioteca Palatina in Parma. Domenico and Francesco Pizigano portulan
1439 portulan of Gabriel Vallseca (approx. 1408-1467). Protected at National Library of Catalonia.
We frequently meet analogical images of five-cross composition of the State Flag of Georgia (symbolic image of Jesus Christ and four heralds) in different shapes in bas-reliefs of Georgian churches and genre art-figurative culture of the middle ages. They are presented on Nekresi church (6th century), Bochorma (10th century), Chkeri (15th century) churches, as well as on a silver coin of David III Kuropalates (10th century), Georgian ornaments, ethnographic samples (Khevsurian carpets; Talavari (Khevsurian clothes)), etc.


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Coat of arms

 

 

State Emblem of Georgia – Vakhushti BagrationiThe main figure of the State Emblem of Georgia is Saint George, that is symbolically expressed as a red right-angled cross against a white background (in heraldry - a "purple" (red) right-angled cross on a silver field) in armory and vexillology (as well as in sacral and secular symbolism). King George III (1115-1184) Big State Seal
Saint George, as a symbol of united Georgia, i.e. an embodiment and patron of Georgia, was first depicted on a big state seal of King George III (1115-1184). An unknown chronicler of King David IV the Builder writes that in 1121, in The Battle of Didgori, "Saint George the Martyr was leading Georgian army obviously and visibly." In Tip of Mukhran-Batoni flag with the image of Saint George (18th century)his work Notifications of Foreign Pilgrims on Georgian Monks and Georgian Monasteries, Grigol Peradze, who studied historic sources about the origin of the name GEORGIA, gives a quite interesting notification, dated presumably by 1180, from a work of Latin Patriarch ofState Emblem of Vakhtang Gorgasali timeJerusalem, Jacques de Vitry (approx. 1160/70-1240), The History of Jerusalem - "these people are called Georgians, as they treat with particular reverence and adore Saint George, who they consider as their patron and standard-bearer... and respect him more than any other Saints." And Johann Count of Solms writs in 1483: "there is one more nation living far from Jerusalem... they are called Georgians, according to the name of Saint George, who they have chosen as their patron." This is interesting that, according to one of Georgian legends, which is given by Ioane Batonishvili (prince) in his novel Kalmasoba, David IV the Builder "saw a horse having horns at a narrow place of Mtskheta. The King called him and the horse came to theking, and the king caught him, and slaves of the king came and the king ordered to saddle the horse and put a bridle on the horse of Saint George." Sakao Saint George 10th century

According to Teimuraz Batonishvili (prince), "Georgian kings depicted face of Saint George the Martyr on their State Emblems, and his face was considered to come first for the State of Georgians."
Silver Saint George on a "purple" (red) field as a State Emblem is given by Valkhushti 

Zugdidi Saint George 19th century

Batonishvili (prince) on his 1735 map of Georgia and Caucasus. This is presented on a 1784 Big State Seale of King Erekle II as well. Saint George, as a main figure of the State Emblem of Georgia is mentioned in foreign sources as well: in 1672 so

State Emblem of Georgia in the Big State Emblem of Russian Empire (1882)

 called Titularnik by Russian king Aleksey Mikhailovich; in 1698 travel report of Johann Georg Saint George in Titularnik by Russian King Aleksey Mikhailovich (1672)Korb, ambassador of Austrian Imperator Leopold I, etc.
In the State Emblem of Georgia, Royal Crown of Georgia is used as a mark of state sovereignty, which is known as Iveria Crown in international heraldry.   
As for golden lions holding a shield, this is given according to images of State Emblems of kings of Georgia Levan, Kaikhosro, Georg XI, Vakhtang VI, Erekle II, George XII and David XII the Governor.

 

 

 

 

 

Author of the Georgian State Emblem: painter Mamuka Gongadze

State council of heraldry

at the Parliament of Georgia



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The Georgian National Anthem

   Freedom

Our icon is the homeland
Trust in God is our creed,
Enlightened land of plains and mounts,
Blessed by God and holy heaven. Freedom we have learnt to follow

Makes our future spirits stronger,
Morning star will rise above us
And lighten up the land between the two seas. Glory to long-cherished freedom,
Glory liberty!

Text by David Magradze
Music by Zakaria Paliashvili
Translated by Irakli Charkviani

 

Listen




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Regions of Georgia

    Autonomous Republic of Abkhazia                                                            Abkhazia      

 

 

 

 

achara Autonomous Republic of Adjara
Administrative centre: Batumi
Municipality of Kobuleti
Municipality of Khelvachauri
Municipality of Keda
Municipality of Shuakhevi
Municipality of Khulo
 
 


Guria

Guria Region
Municipality of Lanchkhuti
Municipality of Ozurgeti
Municipality of Chikhatauri

 

 

 

GelatiImereti Region
Administrative centre: Kutaisi
Municipality of Zestafoni
Municipality of Tskaltubo
Municipality of Samtredia
Municipality of Chiatura
Municipality of Sachkhere
Municipality of Terjola
Municipality of Vani
Municipality of Khoni
                                                                      Municipality of Tkibuli
                                                                      Municipality of Bagdati
                                                                      Municipality of Kharagauli

 Kakheti Region
Municipality of Telavi
Municipality of Akhmeta
Municipality of Gurjaani
Municipality of Kvareli
Municipality of Dedoplistskaro
Municipality of Lagodekhi
Municipality of Sagarejo 
Municipality of Sighnaghi

Mtskheta-Mtianeti RegionMtskheta-Mtianeti Region
Municipality of Akhalgori
Municipality of Dusheti
Municipality ofTianeti
Municipality of Mtskheta
Municipality of Kazbegi

 



Racha-Lechkhumi RegionRacha-Lechkhumi Region
Municipality of Ambrolauri
Municipality of Lentekhi
Municipality of Oni
Municipality of Tsageri







Samegrelo-Zemo Svaneti Region
Administrative centre: Poti
Municipality of Abasha
Municipality of Senaki
Municipality of Zugdidi
Municipality of Martvili
Municipality of Tsalendjikha
Municipality of Khobi
Municipality of Chkhorotsku
 Municipality of Mestia



Samtskhe-Javakheti Region
Municipality of Adigeni
Municipality of Aspindza
Municipality of Akhalkalaki
Municipality of Akhaltsikhe
Municipality of Borjomi
Municipality of Ninotsminda


02Kvemo Kartli Region
Municipality of Gardabani
Municipality of Bolnisi
Municipality of Marneuli
Municipality of Dmanisi
Municipality of Tetritskaro
Municipality of Tsalka




                                                                      Shida Kartli Region
Eredvi
Municipality of Gori
Municipality of Kaspi
Municipality of Kareli
Municipality of Khashuri
Municipality of Eredvi
Municipality of Kurta
Municipality of Tigvi

 

 


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