Moldawien - Moldova

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Auch Moldawien künftig mit westlicher Ausrichtung ?
New Moldovan authorities may suggest NATO membership referendum - 22.08.2009, KyivPost
The Alliance for European Integration may hold a referendum on the Moldovan accession to NATO after a relevant information campaign, Moldovan Liberal Democratic Party leader Vlad Filat said. He also said he was skeptical about the CIS.
"The CIS is a dead body, the CIS membership gives nothing to Moldova," he told Interfax on Thursday.
"The CIS has no future in its current form, without a proper reorganization," he said. ...
Prowestliche Koalition in Moldawien beschlossen - 09.08.2009, Zeit
... Das Bündnis aus vier Parteien gab sich den Namen "Allianz für eine europäische Integration". Das teilte die Demokratische Partei (DP) des früheren Parlamentspräsidenten Marian Lupu in der moldawischen Hauptstadt Chisinau mit. Die Koalition will die bisherige Alleinregierung der Kommunisten ablösen und die seit Monaten andauernde innenpolitische und wirtschaftliche Krise des Landes beenden. ...
Die neue Koalition gab in Chisinau bekannt, sowohl mit dem Westen als auch mit Russland eine gute Zusammenarbeit anzustreben. Lupu hatte einen Nato-Beitritt Moldawiens allerdings ausgeschlossen. ... Die Koalition hat sich zudem die Wiedereingliederung der abtrünnigen Region Transnistrien nach Moldawien zum Ziel gesetzt. Der schmale Landstreifen mit rund 700.000 Bewohnern spaltete sich 1990 von Moldawien ab, weil die Führung in Tiraspol einen Anschluss Moldawiens an Rumänien befürchtete. Bis heute versperrt der eingefrorene Konflikt um die von Russland kontrollierte Region dem verarmten Moldawien die EU-Beitrittsperspektive. ...
Pro-europäische Parteien verdrängen Kommunisten - 30.07.2009
... Die pro-europäischen Parteien haben die Parlamentswahl in Moldawien gewonnen und die regierenden Kommunisten damit auf den zweiten Platz verwiesen. Die vier Oppositionsparteien kommen nach Auszählung von 98 Prozent der Stimmen auf 50,9 Prozent oder 53 Parlamentssitze, die KP von Staatspräsident Wladimir Woronin liegt bei 45,1 Prozent oder 48 Mandaten. Die internationalen Wahlbeobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) stellten keine größeren Unregelmäßigkeiten fest.  ...
Moldawien schwenkt auf EU-Kurs - 30.07.2009, Der Landbote
Die Menschen in der Ex-Sowjetrepublik Moldawien haben sich nach Jahren unter kommunistischer Führung bei der Parlamentsneuwahl klar für einen EU-Kurs entschieden.

Polizei vertreibt Demonstranten aus dem Parlament - 08.04.2009, Tagesschau
In der moldawischen Hauptstadt Chisinau hat die Polizei das von gewalttätigen Demonstranten besetzte Parlamentsgebäude in der Nacht zum Mittwoch gestürmt und ein Dutzend Menschen festgenommen. Das berichtete ein AFP-Reporter aus Chinisau. ... Nach dem Wahlsieg der Kommunistischen Partei in Moldawien war es gestern zu Unruhen in Chisinau gekommen. Im Anschluss an eine Demonstration, an der mehr als 10.000 Menschen teilnahmen, trotzten Regierungsgegner Wasserwerfern und Tränengas der Polizei und stürmten das Parlament sowie den Sitz des Präsidenten. ...

Medwedjew warnt vor weiteren Militäraktionen - 21.01.2009, Zeit
... Derweil verschärfte der Kreml auch seinen Ton gegenüber Moldawien. Der russische Präsident Dimitrij Medwedjew warnte das Land in dessen Konflikt um die abtrünnige Region Transnistrien vor einer militärischen Lösung. Am Ende des Streits um das von Georgien wegstrebende Südossetien sei ein Krieg gestanden. "Das ist eine ernste Warnung an alle. Ich glaube, wir sollten alle anderen Konflikte in diesem Zusammenhang sehen", sagte Medwedjew bei einem Treffen mit dem moldawischen Staatschef Wladimir Woronin am Montag in Sotschi am Schwarzen Meer. Zwischen Woronin und ihm bestehe jedoch Übereinstimmung, den Konflikt über das pro-russische Transnistrien auf dem Verhandlungsweg zu lösen. Russische Truppen sind seit den frühen neunziger Jahren in Moldawien im Einsatz. ...

"Erster Krieg des 21. Jahrhunderts" - 04.01.2006, heise
Die Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine ist mehr als ein Machtkampf zwischen der einstigen Supermacht und ihren Nachbarn
Beruhigung gegenüber Mittel- und Westeuropa – Verhärtung der Fronten und neue Verhandlungen zwischen Russland auf der einen Seite und der Ukraine und Moldawien, so lauten die Schlagzeilen zwei Tage nach dem Ausbruch des verkürzt als russisch-ukrainischer Gaskrieg bezeichnete Konflikts ([local] Russland sitzt am längeren Hebel). Die Klassifizierung dieser Auseinandersetzung ist in mehrfacher Hinsicht falsch. Erstens ist eben nicht nur die Ukraine davon betroffen sondern auch das wesentlich kleinere Moldawien sowie Georgien. Beide sollen ebenfalls seit 1.Januar 2006 höhere Gaspreise bezahlen. Moldawien wurde nach dem demokratischen Machtantritt der kommunistischen Partei im Jahr 2001 zunähst als prorussisch bezeichnet. Doch der Konflikt um die abtrünnige Region [extern] Transnistrien, wo sich prorussische Eliten für unabhängig erklärt haben, führten zu einer wachsenden Distanz zu Russland und zu einer Hinwendung zum Westen. Somit könnte man auch Moldawien als einen Staat bezeichnen, der der Moskauer Zentralmacht zu aufmüpfig geworden ist und daher nun den Härten und Unbilden der Marktgesetze unterworfen wurde. ...

La guerre du gaz - 03.01.2006, LE MONDE
Extrait : La première guerre du XXIe siècle est déclarée. Un pays vient de couper l'approvisionnement en énergie d'un autre parce qu'il ne se conforme pas à ses exigences. La Russie, premier producteur mondial de gaz, vient d'appuyer sur le bouton de l'arme énergétique. En plein hiver, Vladimir Poutine ferme le robinet qui permettait à 50 millions d'Ukrainiens de se chauffer et de faire tourner leur économie. Avec le développement mondial accéléré et l'essor des géants consommateurs comme la Chine et l'Inde, les matières premières sont devenues des armes de dissuasion sinon de destruction économique massive.

Russischer Weinkrieg gegen die Republik Moldau - 20.04.2006, DW
Grund für das Importverbot seien zu hohe Schadstoffbelastungen in moldauischem Wein, heißt es seitens der russischen Behörden. Politiker und Unternehmer in Chisinau hatten gehofft, das Verbot sei vorübergehend und dass nach weiteren Untersuchungen durch russische Behören der Export schnell wieder aufgenommen werden könnte. Aber die Russen bestehen auf dem Einfuhrverbot. Der Leiter der russischen Hygieneinspektion, Gennadij Onischtschenko, erklärte: "Früher waren es Einzelfälle, aber heute sind es 50 Prozent, deswegen haben wir diese unerfreuliche Maßnahme ergriffen." Zahlreiche moldauische Beobachter meinen aber, die russischen Handelsbeschränkungen seien politisch motiviert. Der Politologe Igor Bozan sagte, das Wein-Importverbot sei die Antwort Moskaus auf die von Chisinau und Kiew eingeführten neuen Zollregeln an der Grenze zwischen der Ukraine und Transnistrien. ...

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