Dagestan

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>>Infos zu Menschenrechtsverletzungen im russischen Nordkaukasus

Kritiker werfen Kadyrow Schreckensherrschaft vor - Ermordung des Journalisten Malik Akhmedilow - Focus, 11.08.2009
... In der südlichen Nachbarregion Dagestan wurde unterdessen ein Journalist erschossen in einem Auto aufgefunden. Der Reporter Malik Akhmedilow sei offenbar aus nächster Nähe mit einer Pistole erschossen worden, erklärte ein Sprecher des Innenministeriums. Der Journalist schrieb für die awarischsprachige Zeitung „Khakikat“ der Volksgruppe der Awaren, zu der in Dagestan schätzungsweise 750.000 Menschen gehören.
Menschenrechtler machen die Truppen des tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow für Morde, Entführungen und Folter von Aktivisten verantwortlich. „Die Zahl der Entführungen in Tschetschenien ist dieses Jahr dramatisch gestiegen“, sagte Varja Pachomenko von der Menschenrechtsorganisation Demos. „Die Lage ist wirklich katastrophal geworden.“ ...

In den Gärten der Gewalt - 30.06.2009, der standard
Die Kaukasusrepubliken Inguschetien und Dagestan kommen nicht zur Ruhe - im Juni starben drei Politiker bei Anschlägen.
Die russischen Kaukasusrepubliken Inguschetien und Dagestan kommen nicht zur Ruhe. Alleine im Juni wurden in der Unruheregion drei hochrangige Politiker bei Anschlägen getötet. Nach dem Selbstmordattentat auf den inguschetischen Präsidenten Junus-Bek Jewkurow, zu dem sich die tschetschenische Extremistengruppe "Gärten der Tugendhaften" bekannt hat, herrscht in Inguschetien ein Machtvakuum. Der Kreml möchte nun den umstrittenen tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow als Geheimwaffe einsetzen. Experten rechnen nur mit einer Zunahme der Gewalt. ...

Fünf Tote bei Kämpfen mit Rebellen in Dagestan - 28.06.2009, der standard
Wegen der Zunahme der Gewalt im Nordkaukasus will Moskau dort ab Montag ein Manöver abhalten
Moskau - Einen Tag vor Beginn eines großen Militärmanövers im Nordkaukasus sind in der russischen Konfliktrepublik Dagestan mindestens fünf Menschen bei Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und Rebellen getötet worden. Ein Soldat sei bei einem Einsatz gegen islamistische Untergrundkämpfer tödlich verletzt worden, sagte ein Sprecher des dagestanischen Innenministeriums in Machatschkala am Sonntag nach Angaben der Agentur Interfax.
Anschließend hätten sich die Rebellen in einem Waldstück verschanzt, wo russische Spezialeinheiten mit Granatwerfern auf sie schossen. Dabei seien vier Islamisten getötet worden. Auch die Nachbarrepublik Inguschetien wird seit Tagen von Anschlägen und Kämpfen erschüttert. ...


Anschlag auf die Siegesparade in Dagestan - 10.05.2002, Berliner ZEITUNG
Russlands Präsident nennt Attentäter Nazis und fordert schnelle Aufklärung - die Spur führt offenbar nach Tschetschenien
Die Spuren des Bombenanschlages, bei dem am Donnerstag in der dagestanischen Hafenstadt Kaspiisk mindestens 35 Menschen getötet und über 150 verletzt wurden, führen wahrscheinlich nach Tschetschenien, sagen die Ermittlungsbehörden. Russlands Präsident Wladimir Putin erklärte bei einem Empfang im Kreml, niemand zweifele daran, dass es sich um einen Terroranschlag handele. Er verglich die Täter mit den Nazis und forderte die schnelle Aufklärung der Tathintergründe. "Wir haben das Recht, mit ihnen umzugehen wie mit den Nazis, deren einziges Ziel es war, zu töten und Angst und Schrecken zu verbreiten." Eine Sonderkommission des Inlandsgeheimdienstes FSB wurde gebildet. FSB-Chef Patruschew flog nach Dagestan, um die Ermittlungen zu leiten. ...

Russen verkünden den Sieg - 25.08.1999, SPIEGEL
Russische Truppen haben eigenen Angaben zufolge alle Bergdörfer in der Kaukasusrepublik von moslemischen Rebellen zurückerobert. Jetzt befürchten sie Terroranschläge der Extremisten.
 
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Die russische Expansion im Nordkaukasus (1859) - Koloniale Strategien und antikolonialer Widerstand bis zum Ende des Imanats
(Dagestan und Tschetschenien) – Uni Freiburg 2005, Christophe Haler

Aufsatz "Ethnisches Pulverfaß"
- CORE Hamburg, Prof. Otto Luchterhandt


 
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