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Letzter täglicher Eintrag: 
... es ist über Russland zu berichten, dass heute wieder nicht über Russland berichtet wird ...
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Keine Zeilen zu Russland ... no comment about Russia - 28.02.2015
Die letzten Ereignisse 2014 und bis zum 28.02.2015 führen zu dem Schluss, dass es ab sofort sinnlos ist, sich mit russischen Themen zu beschäftigen. Damit wird nur noch die Bedeutung derjenigen befördert, die eigentlich keinerlei Bedeutung würdig sind. 

Weiterhin: Der häufig ausgesprochenen Behauptung, dass die Journalisten und Medien in Deutschland und im "Westen" lügen würden, kann am einfachsten dadurch begegnet werden, dass man hier nur noch im Zusammenhang mit Russland berichtet, dass man heute wieder nichts berichtet ... oder nur noch über großpolitische Tatsachen, die Russland selbst offiziell bekannt gibt ... So kann niermand mehr behaupten, dass im "Westen" falsch über Russland oder mit Lügen berichtet wird ...

siehe unten über aktuelle Propaganda-Situation >>PUTINS PLAN ZUM AUSBAU DER RUSSISCHEN MACHT IST NUN IN DEN DEUTSCHEN MEDIEN ANGEKOMMEN

TOD VON NEMZOW AM 28.02.2015 IN MOSKAU VOR DEM KREML
Zitat aus v.g.IQuelle: "Eine Reihe von Kritikern der russischen Regierung ist gewaltsam ums Leben gekommen oder starb unter dubiosen Umständen. Einige prominente Fälle:
BORIS BERESOWSKI: Der russische Oligarch und einstige Multimillionär wird im März 2013 tot in seinem Haus in Ascot bei London aufgefunden. ...
SERGEJ MAGNITSKI: Der schwer kranke Anwalt stirbt im November 2009 qualvoll in seiner Gefängniszelle, ...
NATALJA ESTEMIROWA: Die Menschenrechtsaktivistin wird im Juli 2009 in der russischen Konfliktregion Nordkaukasus erschossen aufgefunden. ...
ALEXANDER LITWINENKO: Der russische Ex-Geheimagent stirbt im November 2006 in einem Londoner Krankenhaus. ...
ANNA POLITKOWSKAJA: Die Journalistin und Regierungskritikerin wird im Oktober 2006 in Moskau erschossen. ..."

PUTIN-KRITIKER NEMZOW ERMORDET - HAT PUTIN SEINE GEDULD VERLOREN ?
Von Benjamin Bidder, Moskau
Zitat aus v.g.IQuelle: "Wer erschoss Kreml-Gegner Boris Nemzow? Die Behörden verdächtigen Islamisten, die Opposition und den Westen. Putin-treue Medien nähren Gerüchte über Täter aus der Ukraine. Auf Twitter ziehen Bot-Armeen in die Propaganda-Schlacht. - In Russland sind Verschwörungstheorien ein beliebtes Mittel, um Politik zu machen - oder zu verschleiern. ... Ziel des Mordes sei eine "Provokation zur Destabilisierung der politischen Lage im Land". In diesem Falle, so Chef-Ermittler Bastrykin, sei Nemzow "zu einer Art sakralem Opfer geworden für jene, die vor nichts Halt machen, um ihre politischen Ziele zu erreichen". ..."
Regierungskritiker wie Boris Nemzow leben in Russland gefährlich. Der Auftragsmord an Oppositionellen hat dort Tradition – ebenso wie die öffentliche Bloßstellung. ...
Tbilisi Condemns Murder of Nemtsov - 28.02.2015, Civil.ge
The Georgian Foreign Ministry “condemned appalling” murder of Russian opposition politician Boris Nemtsov, who was shot dead in Moscow center close to the Kremlin late on Friday night.
“Investigation should be carried out promptly, transparently and perpetrators should be brought to justice,” Georgian Foreign Ministry’s spokesperson, Davit Kereselidze, said.
President Giorgi Margvelashvili said he’s “shocked” by murder of Nemtsov, “who tirelessly fought for protection of freedom.”
PM Irakli Garibashvili “strongly condemned” murder of “one of the prominent Russian politicians” and said in a statement that he’s “shocked by this appalling tragedy.”
Georgian parliament speaker, Davit Usupashvili, said in a statement: “Boris Nemtsov was a politician, whose efforts at all stages of his life were directed towards better, democratic Russia.”
Usupashvili also said that Nemtsov’s death is “a loss for the Russian people and their better future, for his family, friends and colleagues and for the entire democratic world.”
“I hope that this appalling murder will be investigated promptly and objectively and perpetrators brought to justice,” Usupashvili said.
 Georgia’s ex-President Mikheil Saakashvili, who is an adviser to Ukraine’s President Petro Poroshenko, told CNN that he had a lunch with Nemtsov last week in Kiev. He said that Nemtsov wanted to meet him because he was preparing a report on Ukraine as he was trying “to reach out to the Russian public and tell them the truth about what’s happening in Ukraine.” 
 “I am not surprised at all that he was killed; I am surprised that he was not killed until now, because you are dealing here with mafia state,” Saakashvili said. “The whole climate existing there makes it almost impossible for people like Nemtsov to walk around freely and to walk around alive unfortunately.”
“Putin came with violence, rules with violence and will end in violence,” Saakashvili said.


Nachrichten im Zusammenhang mit Russland - news in the context of Russia  - 
nach dem Tode Nemzows am 28.02.2015 >> 



Nachrichten - news  - bis zum Tode Nemzows am 28.02.2015 >> 

INTERVIEW: STEFFEN DOBBERT, KIEW
Zitat aus v.g.IQuelle: "Als georgischer Präsident führte Michail Saakaschwili Krieg gegen Russland. Jetzt berät er Petro Poroschenko und erklärt, wie die Ukraine auf Putin reagieren sollte. ...
ZEIT ONLINE: Hat Putin einen Plan?
Saakaschwili: Ich hatte mehrere Gespräche mit Putin. Bei einem unserer ersten Treffen im Februar 2004, damals waren wir sehr nett zueinander und es herrschte noch gute Atmosphäre, sagte er bereits: Erstens: Wenn Georgien weiter Richtung EU strebt, werde er seine Armee einsetzen. Zweitens: Die Ukraine ist kein richtiges, eigenständiges Land. Und drittens: Die baltischen Staaten können von der Nato nicht verteidigt werden. ...
ZEIT ONLINE: Ist es in der Ukraine möglich, Reformen durchzuführen, wenn ein Krieg im Land tobt?
Saakaschwili: Das ist genau der Zeitpunkt, zu dem es getan werden muss. Der wahre Kampf wird nicht um Geländegewinne geführt, sondern um eine florierende Gesellschaft und Wirtschaft. Die Ukraine muss das neue Westdeutschland werden. So wie sich Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt hat, so eifrig müssen jetzt Reformen hier angestoßen werden. ..."

TV-SENDUNGEN ZUR BIOGRAFIE DES RUSSISCHEN PRÄSIDENTEN PUTIN
Der Ukraine-Konflikt hat die Rolle des russischen Präsidenten Wladimir Putin in den vergangenen Monaten noch stärker ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Umstrittene Begriffe wie "Putinversteher" sind ebenso Ausdruck davon wie andere Diskussionsbeiträge, die an überwunden geglaubte Kalte-Kriegs-Zeiten erinnern. Dabei stellt sich vielen die Frage: Was treibt Putin eigentlich an? ...
Phoenix Themenabend: Schein und Sein – Wer ist Putin? - 25. Februar 2015, 21.30 Uhr, phoenix.de -  Video
... phoenix zeichnet an einem Themenabend ein Bild des starken Mannes im Kreml.
Wer ist der Mensch hinter der Macht? Was will Putin? Wie wurde er, was er heute ist? Ines Arland diskutiert in der phoenix Runde ab 22.15 Uhr unter dem Titel „Schein und Sein – Wer ist Putin?“ unter anderem mit dem Geheimdienstexperten Erich Schmidt-Eenboom, Heino Wiese aus dem Vorstand des Deutsch-Russischen Forums e.V. sowie dem Autoren und Russland-Experten Boris Reitschuster.

MOSKAU - DAS DRITTE ROM - EIN FORTDAUERNDES MOTIV AUS DEM MITTELALTER
Moskau, das Dritte Rom und das Heilige Russland - TV-Sendung RBB 12.04.2015 und später ARD
Die russische Orthodoxie als Retterin des Abendlandes - Download - Manuskript - 
Von Jürgen Buch
Zitat aus v.g.IQuelle: "Die Krim sei den Russen so heilig wie Juden und Muslimen der Tempelberg, rechtfertigte Russlands Präsident Wladimir Putin die Annexion der Halbinsel in seiner Rede zur Lage der Nation. Und die orthodoxe Kirche sieht dieses „Heilige Russland“ auf gutem Weg. Der Patriarch von Moskau, Kyrill, lobt Putin als Vertreter russischer Interessen und betont, die traditionellen russischen Werte hätten Vorrang vor dem Konzept der allgemein gültigen Menschenrechte. Seit im 16. Jahrhundert die Idee von Moskau als dem Dritten Rom entstand, ist in der russischen Kirche, im Volk und in der Politik die Rede von Russlands Mission bei der Verteidigung christlicher Werte durch die russische Nation. Das heilige, gläubige Russland wird so dem individualisierten, säkularisierten und dekadenten Westen entgegengestellt. Wo steht die russische Orthodoxie heute? Und wie prägt sie Staat und Gesellschaft?. "
Moskau - Das dritte Rom - uni-klu.ac.at/eeo/
Aufsatz zum Thema ... 
Drittes Rom - Drittes Rom (russ. tretij Rim)eeo.uni-klu.ac.at, Wolfram von Scheliha
Zitat aus v.g.IQuelle: "Die Lehre von Moskau als D. R. wurde um 1520 vom Mönch Filofej aus dem Eleazarov-Kloster bei Pskov in mehreren Sendschreiben (poslanie) formuliert. Hinter Filofej ist der der Häresie verdächtigte ehemalige Sekretär (dʹjak) Fëdor Kuricyn vermutet worden. In einem der Sendschreiben an Großfürst Vasilij III. (1503–33) heißt es, die Kirche des alten Rom sei durch Häresie gefallen, die Kirche des zweiten Rom, Konstantinopel, hätten die Osmanen zerstört, die Kirche Moskaus sei nun das D. R. Filofej kommt zu dem Ergebnis, dass alle christlichen Reiche in das Moskauer Reich übergegangen seien, und warnt, zwei Rome seien gefallen, das dritte stehe, aber ein viertes werde es nicht geben.
Die Lehre vom D. R. ist in der platonischen Urbild-Abbild-Theorie verwurzelt, die sich in der orthodoxen Ikonographie, aber auch in der Städtearchitektur von Kiew und Vladimir widerspiegelt. Das 2. ökumenische Konzil (auch: 1. Konzil von Konstantinopel) begründete 381 den Vorrang des Patriarchen von Konstantinopel vor den traditionsreicheren Bischofssitzen von Alexandria und Antiochia mit der Feststellung, dass Konstantinopel das neue Rom sei. Bis heute lautet der Titel des ökumenischen Patriarchen „Patriarch von Konstantinopel, des neuen Rom“.
Nach dem Untergang von Byzanz (1453) lag es nahe, in der Hauptstadt des einzigen souveränen orthodoxen Reiches ein „drittes Rom“ zu sehen. Verbreitet herrscht die Ansicht, bei der Lehre vom D. R. habe es sich um eine offizielle Moskauer Staatsideologie gehandelt. Sie drücke im Sinne einer ›translatio imperii‹ Moskaus Anspruch auf das Erbe des Byzantinischen Reiches aus, untermauere die russische Imperialpolitik theoretisch und erkläre einen „russischen Messianismus“. Dem ist entgegengehalten worden, dass die Lehre vom D. R. nicht in Moskau, sondern in einem abgeschiedenen Kloster einer Provinz entstanden ist, die erst 1510 dem Moskauer Reich angegliedert worden war. Weit verbreitet war zudem das Bild von Moskau dem „Neuen Jerusalem“ oder dem „Neuen Israel“, das die Heilserwartung der russischen Orthodoxie widerspiegelt.
Filofejs Sendschreiben konzentrieren sich auf kirchlich-theologische Fragen, unmittelbare politische Forderungen enthalten sie nicht. Moskau stellt sich darin in erster Linie als neue Herberge der ›ecclesia fugans‹, der den Häresien entfliehenden Kirche dar. Die Wendung vom D. R. ist dabei als Ermahnung zu verstehen, den rechten Glauben zu bewahren, und enthält zugleich die Warnung vor dem Weltende: Denn ein viertes Rom wird es nicht geben.
In offiziellen Dokumenten des Moskauer Reiches fand die Lehre vom D. R. nur einmal Erwähnung: Die Urkunde über die Einrichtung des Moskauer Patriarchats (1589) zitiert eine angebliche Rede des ökumenischen Patriarchen Jeremias II. Tranos, allerdings mit der Variante, dass das „zweite Rom“ zwar von den Türken erobert und somit handlungsunfähig, aber nicht untergegangen sei. Nach dem Schisma der Altritualisten (Raskol, auch: Altgläubige) in der zweiten Hälfte des 17. Jh. fand die Lehre vom D. R. v. a. unter diesen Verbreitung. Sie untermauerte deren These, dass die alte russische Kirche allein den wahren Glauben bewahrt habe. Demgegenüber distanzierte sich die Synode von 1667 indirekt von der Lehre des D. R. Erst 1861 veröffentlichte Aleksej Pavlov eines der Sendschreiben Filofejs. 1869 interpretierte Vladimir Ikonnikov die Lehre vom D. R. als politisch-imperiale Doktrin, nach der Russland Retter der Welt sei. In den 70er und 80er Jahren des 19. Jh. stieß sie im Kontext der russisch-osmanischen Auseinandersetzungen auch bei Panslawisten auf Widerhall, denen zufolge sie Russlands Berufung ausdrückte, die unterdrückten orthodoxen Südslawen zu befreien. Bei Konstantin Leontʹev (1831–91) und Nikolaj Danilevskij (1822–85), die in der griechisch-russisch-slawischen Kultur einen dritten und allein zukunftsträchtigen Weg gegenüber Europa und Asien sahen, spielte der D.-R. Gedanke hingegen keine Rolle. Vladimir Solovʹev (1853–1900) verband mit dem D. wiederum die Vision, dass Russland aufgrund eigener Selbstlosigkeit Ost und West einigen und zu einer universalen Einheit zusammenführen werde. Nach der Revolution von 1905 trat der Aspekt des „russischen Messianismus“ in den D. R.-Deutungen in den Vordergrund, etwa bei Nikolaj Berdjaev (1874-1948) und Ivan Kirillov, dessen Buch darüber am Vorabend des Ersten Weltkrieges erschien. Auch die Oktoberrevolution von 1917 wurde in diesem Sinne verstanden. 1931 bemerkte Berdjaev, anstelle von Filofejs D. R. bekomme man nun Lenins ›Dritte Internationale‹. In der sowjetrussisch-nationalpatriotischen Atmosphäre der Stalinzeit wurde der Lehre vom D. R. die historische Leistung zugeschrieben, die Bildung eines „zentralisierten Moskauer Staates“ gefördert und damit die Abwehr imperialistischer Eroberer ermöglicht zu haben. In der westlichen Welt wurde seit den 20er Jahren die Vorstellung des „russischen Messianismus“ aufgegriffen und das russische und sowjetische imperiale Machtstreben als Ausdruck der Lehre vom D. R. interpretiert. Seit dem Zusammenbruch des sowjetischen Kommunismus erlebt die Beschäftigung mit dem D. R. unter Rückgriff auf die Denker des 19. Jh. eine beachtliche Renaissance.
Malinin V. 1901: Starec Eleazarova monastyrja Filofej i ego poslanija. Istoriko-literaturnoe izsledovanie. Kiev. Schäder H. 1957: Moskau das Dritte Rom. Studien zur Geschichte der politischen Theorien in der slavischen Welt. Darmstadt. Kämpfer F. 1989: Autor und Entstehungszeit der Lehre „Moskau das Dritte Rom“. Da Roma alla Terza Roma. IX seminario internazionale di studi storici. Relazioni e communicazioni, 1. Roma, 63–83. Rowland D. B. 1996: Moscow - the Third Rome or the New Israel? Russian Review 55, 591–614. Sinicyna N. 1998: Tretij Rim. Istok i ėvoljucija russkoj srednevekovoj koncepcii (XV–XVI vv.). Moskva. "
Zitat aus v.g.IQuelle: " ... "Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Abbild machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, weder von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht!" (Exodus 20, 4-5) 
Im krassen Gegensatz zu diesem zweiten biblischen Gebot steht die Ikonenpracht der russischen Kirchen, Kathedralen, Klöster und Museen. Doch mit ihm wurde das alttestamentliche Bilderverbot begründet, und an ihm entzündete sich im 8. Jahrhundert der "Bilderstreit", dessen Ergebnisse Voraussetzung für das Verständnis der russischen Ikonenkunst sind. 
Das Wort "Ikone" geht auf das griechische "eikon" (=Bild) zurück. Die wahrscheinlich im Oströmischen Reich aufgekommenen Ikonenbilder waren ursprünglich Portraits von Christus, Maria, Heiligen und Märtyrern. Als Vorbilder gelten antike Tragödien- und Philosophenbildnisse, Kaiserbilder und jene Bilder, die Bischöfe nach ihrem Amtsantritt in den Kirchen aufhängen ließen. "

PUTINS ERKLÄRUNGEN WIEDERHOLEN SICH: 2008 IN GEORGIEN / 2014 IN DER UKRAINE
Putin accuses U.S. of orchestrating Georgian war - 28.08.2008, edition.cnn.com
Russian Prime Minister Vladimir Putin has accused the United States of orchestrating the conflict in Georgia to benefit one of its presidential election candidates. Russian PM Vladimir Putin has accused the U.S. of orchestrating the conflict in Georgia. ...
... Die Proteste auf dem Maidan? Keine ukrainische Demokratiebewegung, sondern ein vom Westen provozierter, faschistischer Sturz der Regierung. Die Krim? Keine Annexion durch einen Völkerrechtsbruch, sondern ein demokratischer Prozess. Der Abschuss des Passagierflugs MH17? Nicht die pro-prussischen Separatisten, Schuld daran tragen die ukrainische Regierung und die USA. Der Krieg in der Ostukraine? Keine Aggression Putins, sondern ein Völkermord des ukrainischen Militärs an Russen. ... 
Putins Reich des Bösen - 24.10.2014, tagesschau.de
In der Ukraine-Krise hat der russische Präsident Wladimir Putin seinen Ton gegenüber Westeuropa und vor allem der USA verschärft. Ein "Vormachtstreben" der Vereinigten Staaten sei eine Gefahr für den Weltfrieden, sagte er in einer Rede in Sotschi. Das "einseitige Diktat" Washingtons führe zu einer Verschärfung von Konflikten und zur Entwicklung radikaler Regime, so der russische Staatschef. ...
Putin verteidigt Krim-Anschluss. Die Ukraine befinde sich in einem "echten Bürgerkrieg" und die USA hätten sich dafür durch ihre politische Einmischung mitverantwortlich gemacht.
... Die Ukraine-Krise sei entstanden, nachdem Janukowytsch die Unterzeichnung eines Assoziierungsabkommens mit der Europäischen Union verschoben habe. "Darauf folgte ein Putsch, der durch unsere amerikanischen Freunde unterstützt wurde. Das Ergebnis ist Chaos und ein echter Bürgerkrieg." ...

RUSSLAND TREIBT DIE ANNEXION DER ABTRÜNNIGEN GEORGISCHEN REGION ABCHASIEN VORAN
>>Geschichte Georgiens und seiner Regionen
The final text of the treaty incorporates many, but not all, of those changes which were made by the Abkhaz side in the initial, Russia-proposed draft. 
Nur vier Länder haben Abchasien als unabhängigen Staat anerkannt. Das hindert Wladimir Putin nicht daran, ein Abkommen mit der Führung der Kaukasus-Region zu schließen. ...
Der Kreml greift nach Abchasien - 15.10.2014, nzz.ch
Daniel Wechlin, Moskau ⋅ Der Zeitpunkt ist kaum zufällig: Vier Monate nachdem Georgien einen EU-Zitat aus v.g.IQuelle: "Assoziierungsvertrag ratifizierte und unmittelbar vor einer weiteren Gesprächsrunde zwischen russischen und georgischen Repräsentanten hat der Kreml ein «Abkommen über Kooperation und Integration» mit Abchasien vorgeschlagen. Es sieht vor, das von Georgien abtrünnige Gebiet noch stärker an die Russische Föderation zu binden. ..."
 
Russia’s signature of “a so-called ‘treaty on alliance and strategic partnership’ with Georgia’s breakaway region of Abkhazia is detrimental to ongoing efforts to stabilise the security situation in the region,” EU foreign policy chief Federica Mogherini said in a statement late on November 24. ...
(Anmerkung: Außenministerin Panjikidze ist am 05.11.2014 im Zuge der Krise um Verteidigungsminister Alansia und seiner Partei "Our Georgia - Free Democrats" zurückgetreten. Siehe Artikel unten.)
Moskau möchte die abtrünnige georgische Region Abchasien durch einen Vertrag noch enger an sich binden. Die Regierung in Tbilisi aber wolle ihren pro-westlichen Kurs fortsetzen, sagt Außenministerin Maia Panjikidze. ...
S: Welche Unterstützung brauchen Sie jetzt von der Europäischen Union, von Deutschland, in dieser neuen Entwicklung?
P: In dieser neuen Situation brauchen wir eine starke politische Unterstützung für die Wahrung unserer territorialen Integrität und Souveränität sowie eine deutliche Sprache gegenüber Russland. Moskau muss gesagt werden, dass sein Vorhaben in Abchasien ein genauso schweres Verbrechen ist wie die Annexion der Krim und wie die Unruhen in der Ostukraine. Das muss man auf die gleiche Ebene stellen.
Das Interview führte Robert Schwartz.
Exkurs: Enteignung auf Russisch - 18.02.2014, arte.tv (Anmerkung: Macht auch vor Staatsgebiten nicht halt !!!)
Mit dem Zerfall der Sowjetunion wurde das russische Staatseigentum im großen Stil privatisiert. Seitdem ist der Besitz im Land ungleichmäßig verteilt: Es gibt sehr reiche Menschen, die immer reicher werden, und extrem Arme. Doch seit es im Land Privateigentümer gibt, treten andere auf den Plan, die ihnen dieses Eigentum wieder wegnehmen wollen ...
Im Dokumentarfilm "Enteignung auf Russisch" begegnen wir Menschen, die in den unterschiedlichsten Rollen mit Enteignungen konfrontiert wurden - als Täter wie als Opfer, als glücklich Entkommene wie als Angehörige von Getöteten. Filmemacher Gentelev interviewt Experten, die sich mit dem russischen Rechtssystem befassen und die Lage im Land analysieren. Die Liste der Verbrechen im Zuge feindlicher Übernahmen ist lang: Dokumentenfälschung, Korruption und Bestechung, Erpressung, schließlich Bedrohung und Mord. Das Business dieser „Raubzüge“ ist ein komplexer Prozess, der die gesamte russische Gesellschaft durchzieht. Auch Polizei, Behörden und Gerichte sind in das lukrative Geschäft eingebunden. Einige Opfer sind sich sogar sicher, dass die Verbrechen mit Einverständnis der allerhöchsten Ebene in der russischen Regierung begangen worden sein müssen.
Der Film liefert erschreckende Einblicke in eine organisierte Wirtschaftskriminalität von ungeahnten Dimensionen. 

PUTINS PLAN ZUM AUSBAU DER RUSSISCHEN MACHT IST NUN IN DEN DEUTSCHEN MEDIEN ANGEKOMMEN
Als die Diaspora-Georgier in Karlsruhe und vielen Städten Europas 2008 über die russische Invasion in Georgieninformierten, wurde die aggressive, kriegerische Dimension des russischen Vorgehens noch auf die "frozen conflicts" in den georgischen Regionen Abchasien und Südossetien geschoben. Die russischen Diffamierungen gegen die georgische Regierung von Präsident Saakashvili wurden aus Unverständnis und einseitigen russischen Quellen viel zu oft wiedergegeben und damit hier zu einem wesentlichen Teil des Meinungsbildes über Georgien. Der Artikel in der "Zeit" beschreibt nun allgemein das, was in Georgien seit 1989 vom Kreml zum Machterhalt unternommen wird:       
Putins großer Plan Seite 1 - 20.11.2014, zeit.de
Zitat aus v.g.IQuelle: "Geheimdienstoperationen, Zollkriege, Grundstückskäufe, Propaganda und militärische Intervention: Wie Russland von der Ostsee bis zur Adria seine Macht ausbaut ... Aber überall in Europa versucht Russland gerade, seinen Einfluss auszuweiten, andere Länder an sich zu binden oder gar unter seine Kontrolle zu bringen. In Bulgarien wurden russische Geheimdienstler eingeschleust, die jetzt als russische Minderheit auftreten und von Moskau "beschützt" werden wollen. In Montenegro kauft Russland großflächig Grundstücke auf. Georgien wurde durch einen Krieg gefügig gemacht. Mal wird wirtschaftlicher Druck ausgeübt, mal wird über die Medien oder gekaufte NGOs, sogenannte Nichtregierungsorganisationen, Einfluss auf die Stimmung im Land genommen. ... Lange Zeit wirkte das Ganze eher zufällig, als handelte es sich um einzelne, voneinander unabhängige, regionale Vorgänge. Inzwischen aber nimmt die Bundesregierung an, dass alles in einem einzigen, großen Zusammenhang steht. Dass vieles gezielt aus Moskau gesteuert wird. ... In Moskau kursieren in der Tat weitreichende Ideen und Pläne, den eigenen Machtbereich auszuweiten. Sie sind lange vor Ausbruch des Konflikts in der Ukraine entstanden. ..."
Zitat aus v.g.IQuelle: "Seine Idee: den postsowjetischen Raum unter russischer Führung zu einigen.
Dazu ersann er die Eurasische Union. Sie sollte die Ukraine als zentralen Baustein einschließen. "Putin hat diese Union als Konkurrenz zur EU verstanden", sagt Dmitri Trenin, Direktor des Carnegie-Zentrums Moskau und ein Kenner der russischen Außenpolitik. Als im Februar 2014 der ukrainische Präsident – Russlands Verbündeter Viktor Janukowitsch – stürzte, ging Moskau in die Offensive. ..."
Russlands verführerische Botschaft Seite 3 - 20.11.2014, zeit.de
Zitat aus v.g.IQuelle: "Bei alledem geht es um mehr als nur um Gas, es geht um ein ökonomisch-politisches System. Russland bietet den wirtschaftlich schwachen Ländern in Ost- und Südosteuropa eine Abkürzung zum Wohlstand an. Macht es wie wir, macht es mit uns, dann fließt das Geld, auch ohne dass ihr eure Wirtschaft von Grund auf erneuern müsst, so lautet die verführerische Botschaft. Dabei ist es die Einladung zu einer Petrowirtschaft à la russe – nur ohne Petro, also mit wenigen Bodenschätzen. Tatsächlich wählten diese Länder damit die dauerhafte Abhängigkeit von einem Land, das seinerseits komplett vom Ölpreis abhängt. ..."
Der unsichtbare, hybride Krieg Seite 4 - 20.11.2014, zeit.de
Zitat aus v.g.IQuelle: "Der deutsche Internetkanal ist nur als Vorläufer gedacht; aus Berlin will man schon bald einen eigenen Fernsehkanal betreiben, ebenso wie in Frankreich. Russia Today ist das wichtigste Instrument der ideologischen Offensive des Kreml. Denn das Programm zielt auf die weichen Punkte des Westens – die wachsende Skepsis gegenüber Eliten; den Hang zur Selbstkritik; die Widersprüche in der Anwendung des Völkerrechts. ..."
Zitat aus v.g.IQuelle: "Redaktionen von Funk und Zeitungen sehen sich mit einer Flut prorussischer Kommentare konfrontiert. Die "SZ" hat nach eigenen Angaben Belege dafür, dass auch außerhalb Russlands Nachrichtenportale und soziale Netzwerke manipuliert werden sollen. ... 
"Agentur zur Analyse des Internets"
Im Zuge der Ukraine-Krise sahen sich Redaktionen von Zeitungen und Fernsehsendern mit einer Flut von Kommentaren konfrontiert, die die Maidan-Proteste als Werk von US-Geheimdiensten und die ukrainische Regierung als Nazi-Junta verunglimpftenUm solcherlei und andere Manipulationsversuche kümmere sich eine"Agentur zur Analyse des Internets" in Sankt Petersburg mit ihren 600 Mitarbeitern... Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen ... hat darauf hingewiesen, dass russische Spione ihre Tätigkeiten ausgeweitet hätten. Darüber hinaus bemühten sich russische Geheimdienste auch, das Meinungsbild in Deutschland zu beeinflussen. Besonderes Interesse gelte der Bewertung der russischen Ukraine-Politik durch Deutschland, die EU und die Nato, mögliche Gegenmaßnahmen sowie die deutsche und europäische Energiepolitik. ... Der Militärwissenschaftler Jarno Limnéll meint, Ziel der russischen Infowar-Kampagnen sei, jedermann zu manipulieren, zum Beispiel auch Misstrauen zwischen Nato-Staaten zu säen, sagte er laut Welt. Dabei fielen immer wieder Argumentationsmuster auf, wie sie auch bei Links- und Rechtsextremisten in westlichen Ländern zu finden sind. ..."
Zitat aus v.g.IQuelle: "Im Internet organisieren prorussische Aktivisten groß angelegte Kampagnen gegen Wladimir Putins Kritiker. Der Informationskrieg des Kreml alarmiert nun auch die deutschen Sicherheitsbehörden. ... Zu den jüngsten Kunstgriffen dieser Propagandaschule gehört es, an bestehende Protestbewegungen im Westen anzudocken und sie in der Art eines trojanischen Pferds für eigene Ziele zu instrumentalisieren. ... Die Infiltration der westlichen Meinungsbildung ist mittlerweile auch ein Thema für Journalistenorganisationen. "Wir beobachten ein wachsendes Ausmaß verdeckter Propaganda von diktatorisch oder autoritär geführten Staaten auf deutschsprachigen Seiten von sozialen Netzwerken", sagte Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen in Deutschland, der "Welt". ..."
Zitat aus v.g.IQuelle: "Der britische Guardian geht davon aus, dass eine aus Russland gesteuerte Kampagne hinter der Unmenge an kreml-freundlichen Leserkommentaren unter eigenen Artikeln zur Ukraine-Krise steckt. Beweise habe er dafür aber keine.
Seit der Verschärfung der Ukraine-Krise im Februar finden viele Online-Medien – auch deutschsprachige – unter den eigenen Texten viele Leserkommentare, die Wladimir Putins Vorgehen in dem Konflikt verteidigen. ..."

NEUER APPEL DER GEORGIER IN FRANKREICH ZU ABCHASIEN / RUSSLAND
AGF_2014_14-11-15_COMMUNIQUE_ABKHAZIE - Communique der AGF als PDF-Datei in französisch und georgisch

RUSSLAND - NEUE OPPOSITION GEGEN DEN KREML ALS FOLGE DES  UKRAINE-KRIEGS ?
www.openrussia.org  - neue Platform im Internet durch Chodorkowski
Zitat aus v.g.IQuelle: "Der frühere russische Ölmagnat Chodorkowski will proeuropäische Russen in einem Online-Forum versammeln. Die westliche Russlandpolitik kritisiert er als zu lasch. ... Laut Chodorkowski ist es keine politische Partei. Allerdings könnte dies auch taktischen Überlegungen geschuldet sein. Im Interview mit der Zeitung Le Monde sagte Chodorkowski: "Parteien sind in einem autoritären Regime sehr angreifbar. Die einzige Möglichkeit, die Leute haben, um gemeinsam Ziele zu verfolgen ohne zur Zielscheibe zu werden, ist es, sich in virtuellen Netzwerken zusammenzuschließen und dort gemeinsam Aktionen zu planen." ... "
Zitat aus v.g.IQuelle: "... in Paris am Samstagabend während einer Feier der Tageszeitung «Le Monde»: ... Sollte es jedoch notwendig erscheinen, die Krise zu überwinden und eine Verfassungsreform einzuleiten, «dann wäre ich bereit, diesen Teil der Arbeit zu übernehmen». ... In einem aktuellen «Spiegel»-Interview: Auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, im Leben noch russischer Regierungschef oder Präsident zu werden, antwortete Chodorkowski: «Ich habe nicht einmal vor, eine Partei zu gründen.» Er wolle nicht an Pseudowahlen teilnehmen, sondern sich gesellschaftlich engagieren. ..."
Proteste gegen Putin - 21.09.2014, deutschlandfunk.de
Zitat aus v.g.IQuelle: "Es war die erste größere Demonstration seit Beginn des Ukraine-Konflikts: Tausende in Moskau auf Friedenskundgebung gegen die Politik von Präsident Putin ... Es sei eine "brüchige Waffenruhe", und das Problem bleibe, Russland nehme "direkt oder mittelbar an dem Konflikt teil", hieß es heute auf einer Internetseite von Michael Chodorkowski. ... Der in der Schweiz lebende Kreml-Gegner saß zehn Jahre lang wegen Steuerhinterziehung in Haft und wurde Ende 2013 überraschend begnadigt. ... "
Lange hat sich die russische Opposition im Ukraine-Konflikt mit Kritik an Putin zurückgehalten. ... 
"Nein zum Krieg": Zehntausende haben nach Angaben der russischen Opposition in Moskau gegen die Ukraine-Politik von Kreml-Chef Wladimir Putin demonstriert. ... 

BBC-Documentation: Putin's Gamble - 13.09.2014, bbc.co.uk/programmes/
Auf BBC World News, Deutschland: 13.09.2014 23:30, 14.09.2014 17:30, 30 min.
Die Dokumentation beschäftigt sich auch mit den Details des Fluges MH17 und zeigt Hinweise: Es hätte eigentlich vom russ. Raketenwerfer von ukrainischem Territorium aus eine russ. Verkehrsmaschine abgeschossen werden sollen, um für den Kreml einen Grund für eine sofortige russ. Invasion in der Ukraine zu schaffen ... 
Zitat aus v.g.IQuelle: "... Vladimir Putin stands accused of launching an undeclared war against Ukraine. He has wrong-footed NATO and western diplomats. His rebel allies may well have the blood of the 298 passengers of flight MH17 on their hands but Putin has gambled boldly, playing on Europe's divisions. As fears of a wider war grow, reporter John Sweeney challenges the Russian strongman on the killing in Ukraine. ..."

WER STEHT ALS NÄCHSTES AUF PUTINS EX-SOWJET-LISTE, KASACHSTAN ?
Könnte nach Moldawien (Transnistrien-Krieg 1992, 14. russ. Armee), Georgien (Abchasien-Krieg 1992, Südosstien-Abchasien-Invasion 2008, 58. russ. Armee und Schwarzmeerflotte), Ukraine (Krim, 19.000 stationierte russ. Soldaten ; Ostukraine, u.a. 32. russ. Armee) nun Kasachstan das nächste Ziel der russischen Armeen sein?
by Joanna Lillis
Zitat aus v.g.IQuelle: "Russia's Defense Ministry has announced plans to hold large-scale military maneuvers near the border with Kazakhstan. The announcement comes as relations between Moscow and Astana sink to their lowest level since the collapse of the Soviet Union, amid heightened regional tensions over the war in Ukraine. Military exercises involving 4,000 troops and 400 pieces of military hardware will take place in the southern region of Altay in mid-September, Major Dmitriy Andreyev of Russia’s Strategic Missile Troops said on September 3, as quoted by RIA Novosti. ... The announcement came amid a chill in the usually warm Russo-Kazakh relationship. Kazakhstan is a close ally of Russia ... However, Astana’s loyalty has been tested to the limits by Russian policy in Ukraine ...  After an exasperated Nazarbayev issued a reminder on August 24 that Kazakhstan has the right to quit the EEU if its sovereignty is threatened, Putin sallied back with the suggestion that Kazakhstan’s statehood is very recent – and, by implication, very fragile. ... Astana is ever mindful of uncomfortable parallels between Kazakhstan and Ukraine. Both share long borders with Russia (7,000 kilometers in Kazakhstan’s case) and have large ethnic Russian populations (21 percent in Kazakhstan, with far higher proportions in the north near the Russian border). ..."

DER KREML UND DIE "VERNEBELUNG" - EU-POLITIKER ERKENNEN DIE RUSSISCHE INVASIONSSTRAGIE
Deutscher Außenminister Steinmeier: "Das Ganze hat nur Sinn, wenn Russland mit offenen Karten spielt und wenn die Vernebelung von Sachverhalten, wie wir sie heute morgen gesehen haben, wenn das endlich ein Ende findet".  ... Der schwedische Außenminister Carl Bildt sagte, man müsse die Dinge beim Namen nennen. "Das ist die zweite russische Invasion der Ukraine innerhalb eines Jahres. Wir sehen, dass die regulären russischen Truppen offensiv auf ukrainischem Territorium gegen die ukrainische Armee vorgehen." ...
... The Associated Press reported that Russian-backed separatists held control Friday of the coastal town of Novoazovsk on the new front in the Ukraine conflict. The separatists also announced their intention to keep pushing west toward a major port city. None of the half-dozen tanks seen by Associated Press reporters in the town of about 12,000 people bore Russian markings, but the packaging on their field rations said they were issued by the Russian army. ...
Zitat aus v.g.IQuelle: "NATO’s Allied Command Operations in Mons, Belgium on Thursday (28 August 2014) released new satellite imagery that show Russian combat forces engaged in military operations inside the sovereign territory of Ukraine. "Over the past two weeks we have noted a significant escalation in both the level and sophistication of Russia’s military interference in Ukraine,” said Brigadier General Nico Tak, Director of the Comprehensive Crisis and Operations Management Centre at Allied Command Operations. "The satellite images released today provide additional evidence that Russian combat soldiers, equipped with sophisticated heavy weaponry, are operating inside Ukraine’s sovereign territory,” he said. ... "Russia is reinforcing and resupplying separatist forces in a blatant attempt to change the momentum of the fighting, which is currently favouring the Ukrainian military," Brigadier General Tak said. "Russia's ultimate aim is to alleviate pressure on separatist fighters in order to prolong this conflict indefinitely, which would result in further tragedy for the people of Eastern Ukraine," he added. ...."

RUSSISCHE WIRTSCHAFT IN LANGFRISTIGEM ABWÄRTSTREND, AUCH OHNE SANKTIONEN ?
22.08.2014: Die russische Börse RTS fällt im Mittel seit 2011 (rd. 1800 auf rd. 1300) und die Export Deutschlands schwächen sich seit 2013 ab. Vermutlicher Grund: Kein Wachstum im Energieexportgeschäft und Wertverfall des Rubels seit Anfang 2013. Russland selbst versucht in den Medien davon abzulenken - Meldungen, die Börse würde ansteigen trotz Ukraine-Krise - , um vom zusätzlichen Druck der Sanktionen - Aussetzen des Wertpapierhandels ... ? - und der schwierigen Gesamtsituation abzulenken ...
Associated Press - 29.08.2014
... For the second day, Russian markets reacted nervously to the escalation of the conflict, with the Russian ruble sliding to the all-time low of 37.10 rubles against the dollar in early morning trading. It recovered later to 36.90 rubles. ...
... Die Leitindizes stiegen, auch der Rubel stabilisierte sich. Nach gaben nur einzelne Kurse. ... Unter Verkaufsdruck gerieten dagegen VTB, nachdem die USA die zweitgrößte russische Bank und ihre Tochter Bank of Moskow auf die Sanktionsliste gesetzt hatten. ...
Wertpapierhandel zwei Stunden unterbrochen - 30.07.2014, handelsblatt.com
Fast zwei Stunden ging nichts mehr an der Börse in der russischen Hauptstadt: Der Handel in Moskau brach am Nachmittag plötzlich ab, nach dem Grund suchen Experten noch. ... Vor dem Abbruch lag der RTS-Index mit rund 2,2 Prozent im Plus. ...
Bei ihren Sanktionen bringt die Europäischen Union nun auch Wladimir Putin nahe stehenden Personen ins Gespräch – und überlegt, wen sie mit Kontensperrungen und Reiseverboten bestrafen sollen. ... Russland hatte am Wochenende verärgert auf die jüngsten Sanktionsbeschlüsse reagiert und der EU mit der Aufkündigung der Sicherheitszusammenarbeit gedroht. ...
Außenminister Sergej Lawrow: sein Land werde die Sanktionen der EU und der USA nicht mit gleicher Münze heimzahlen ...
Russland-Exporte aus Euro-Zone eingebrochen - 18.08.2014, handelsblatt.com
Das Russland-Geschäft schwächelt – nicht nur wegen der Ukraine-Krise und russischer Sanktionen. ... Um 14 Prozent sanken die Ausfuhren aus der EU von Januar bis Mai im Vergleich zum Vorjahr, ... bereits spürbarer Rückgang noch bevor größere Sanktionen der EU gegen Russland wegen der Ukraine-Krise kamen ... 
Wansleben: Investoren und Verbraucher sind verunsichert 
Die deutschen Exporte nach Russland gehen kräftig zurück. Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), erwartet auf Jahressicht einen Rückgang um etwa zehn Prozent. ... bereits seit einem Jahr rückläufige Export in die Russische Föderation: "Viele Exporteure sehen bereits deutliche Bremsspuren in ihrem Russland-Geschäft" ... Auch habe der Einbruch des Rubels deutsche Waren verteuert. ...
 - 
... Die Exporte seien stark rückläufig. ... Auch mit großen Investitionen hielten sich die Firmen zurück. ...
Zitat aus v.g.IQuelle: "Auf den Devisenmärkten rollt der Rubel, und zwar wie derzeit alle Währungen von Schwellenländern, steil bergab. Seit Tagen schon markiert er zum Euro ein Allzeittief nach dem anderen. Ende Januar musste man in Moskau für einen Euro zeitweise fast 48,5 Rubel zahlen. Vor einem Monat waren es noch 45 Rubel, Anfang 2013 etwa 40 Rubel. Der Wertverlust innerhalb eines Jahres beträgt somit mehr als 20 Prozent. .... Auf dem Weg zur vollen Konvertibilität hatte die russische Zentralbank, die den Rubel-Kurs bislang an einer recht kurzen Leine hielt, damit begonnen, ihre Stützungskäufe langsam zurückzufahren.  ... Schwaches Wirtschaftswachstum (2013 magere 1,3 Prozent), hohe Inflation: Diese beiden Faktoren waren es in erster Linie, die den Rubel ursprünglich auf Talfahrt schickten, ..."
Brasilien, Russland, Indien, China und Treffen der BRICS Staaten: Südafrika waren einst Hoffnungsträger der Weltwirtschaft, nun schwächeln sie. 
Andrey Gurkov, Russische Redaktion: 
Zitat aus v.g.IQuelle: "Keiner der BRICS-Staaten hängt dermaßen stark von Rohstoffexporten ab wie Russland. Es war hauptsächlich die Ausfuhr von Energieträgern, die den wirtschaftlichen Aufschwung in der ersten Dekade nach der Jahrtausendwende befeuerte. ... Doch nun scheint das Potenzial dieser beiden Lokomotiven ausgeschöpft zu sein. Der kreditgetriebene Konsum stottert, die Industrie wächst nicht mehr, und der schwache Rubel hilft auch nicht viel, denn russische Unternehmen haben nicht viele weltmarktfähige Produkte, die sie exportieren könnten. Die russische Wirtschaft braucht mehr denn je eine Modernisierung, einen grundlegenden Strukturwandel, eine konsequente Förderung des Mittelstandes. Dazu wären politische und institutionelle Veränderungen nötig. Den notwendigen Reformen steht jedoch das System Putin im Wege. Russland wird "zu zentralistisch und diktatorisch regiert", Jim O'Neill, ..."

Enteignung auf Russisch - 18.02.2014, arte.tv
Zitat aus v.g.IQuelle: "Mit dem Zerfall der Sowjetunion wurde das russische Staatseigentum im großen Stil privatisiert. Seitdem ist der Besitz im Land ungleichmäßig verteilt: Es gibt sehr reiche Menschen, die immer reicher werden, und extrem Arme. Doch seit es im Land Privateigentümer gibt, treten andere auf den Plan, die ihnen dieses Eigentum wieder wegnehmen wollen ...
Im Dokumentarfilm "Enteignung auf Russisch" begegnen wir Menschen, die in den unterschiedlichsten Rollen mit Enteignungen konfrontiert wurden - als Täter wie als Opfer, als glücklich Entkommene wie als Angehörige von Getöteten. Filmemacher Gentelev interviewt Experten, die sich mit dem russischen Rechtssystem befassen und die Lage im Land analysieren. Die Liste der Verbrechen im Zuge feindlicher Übernahmen ist lang: Dokumentenfälschung, Korruption und Bestechung, Erpressung, schließlich Bedrohung und Mord. Das Business dieser „Raubzüge“ ist ein komplexer Prozess, der die gesamte russische Gesellschaft durchzieht. Auch Polizei, Behörden und Gerichte sind in das lukrative Geschäft eingebunden. Einige Opfer sind sich sogar sicher, dass die Verbrechen mit Einverständnis der allerhöchsten Ebene in der russischen Regierung begangen worden sein müssen. Der Film liefert erschreckende Einblicke in eine organisierte Wirtschaftskriminalität von ungeahnten Dimensionen. ..."
Boris Reitschuster – Seine Liebe zu Russland machte ihn zum gefürchteten Kremlkritiker
Mit kritischem Blick verfolgt Boris Reitschuster die russische Aktualität. Für seinen Blog pickt er regelmäßig besonders haarsträubende Nachrichten der russischen Presse heraus. So zitiert er beispielsweise Russlands Chef-Onkologen, der zwar eingesteht, dass es nicht genügend Medikamente für die krebskranken Patienten in Russland gibt, eine Behandlung im Ausland aber gleichzeitig als ‚Diskriminierung der russischen Medizin‘ bezeichnet. Sarkastisch folgert Reitschuster: „Der Patriotismus ist wichtiger als Menschenleben“.
Dabei sah er Russland nicht immer mit den gleichen Augen. Er entdeckte das Land während eines Schüleraustauschs 1988. Nach dem Abitur packte er kurzerhand seine Koffer und das Abenteuer Russland begann. Er arbeitete zunächst als Korrespondent für verschiedene deutsche Medien und leitete ab 1999 das Moskauer Fokus-Büro. Für seine kritische Berichterstattung und seine Auseinandersetzung mit dem politischen Systems Russlands, wurde er 2008 mit der Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet.
Aber seine kritische Haltung eckt auch an. Als Reaktion auf sein Buch „Putins Demokratur – Wie der Kreml dem Westen das Fürchten lernt“, das 2006 im Econ Verlag erschien, wurde Reitschuster von Usern auf Amazon als „unqualifizierten Lügner“ und „Teufelsanbeter“ beschimpft. Der Verdacht: der Kreml ließ seine Kontakte spielen, um Reitschuster unglaubwürdig zu machen.
Neben den Beschimpfungen sah sich Reitschuster auch Drohungen ausgesetzt. Den Drohungen folgten Taten: Reitschuster wurde mehrmals festgenommen und sogar verprügelt. Er sah sich deshalb 2011 gezwungen, Moskau zu verlassen. Dennoch hatte er Land und Leute lieben gelernt. Das bekundet sein zweites Buch „Ruski extrem – Wie ich lernte Moskau zu lieben“, das 2009 im Ullstein Verlag erschien. Und wahrscheinlich ist es gerade diese Liebe zu Russland, die ihn zu dem bekannten Russlandkritiker machte, der er heute ist.

Kompakter Meinungsartikel zu Russland und der Menschenrechtssituation: 
Die meisten Russen sind noch autoritärer als Putin - 02.01.2014, welt.de, von Alexander Rahr
Zitat aus v.g.IQuelle: "Was treibt den starken Mann im Kreml an? Putin will die Größe Russlands wiederherstellen – ohne Demokratie und Menschenrechte. Die Russen folgen ihm: Sie misstrauen mehrheitlich dem westlichen Modell. ... 75 Prozent der Russen misstrauen einer freien Marktwirtschaft. Eine große Mehrheit hat den Verlust des Imperiums nicht überwunden. Russen vertrauen einem starken Staat und keiner Zivilgesellschaft. Nicht umsonst schrieb der begnadigte Ex-Oligarch Michail Chodorkowski, Putin sei "liberaler" als 80 Prozent seiner Bevölkerung. ... Wenn der Westen Putin besser verstehen will, sollte er sich mit den Ideen des Schriftstellers und Nobelpreisträgers Alexander Solschenizyn auseinandersetzen. ( Solschenizyns "Archipel Gulag" ist hochaktuell ) Putin hat sich jahrelang von ihm Rat geholt. ... Sein Ideal war die Umwandlung der kommunistischen Sowjetunion in einen starken russischen Nationalstaat. ... Putin glaubt, dass seine historische Mission im Wiederaufbau des russischen Staates besteht.  ... "

MICHAIL CHODORKOWSKI - EX-OLIGARCH, EX-HÄFTLING UND NUN EX-POLITIKER 
Kreml-Kritiker Chodorkowski frei - 22.12.2013, welt.de
Zitat aus v.g.IQuelle: "Kurz nach Mitternacht am Freitagmorgen wachte Michail Chodorkowski im Straflager von Segescha auf. Es war der 3709. Tag – und ganz unerwartet auch der letzte seiner Haft. Bereits am Nachmittag fand er sich nach einer spektakulären Freilassungsaktion im Berliner Hotel "Adlon" wieder. ... "Das Wichtigste ist jetzt Freiheit, Freiheit, Freiheit", sagte Chodorkowski ... ("Freiheit, Freiheit!" hieß der Artikel von Mariam Mtschedlidse zu "Der 26. Mai und die Geschichte der georgischen Unabhängigkeit" und der Helsinki-Gruppe in Georgien mit Merab Kostava und Swiad Gamsachurdia) Seine schnelle Ausreise erinnerte an sowjetische Dissidenten, die gleich nach ihrer Freilassung ins Exil geschickt wurden. ... "Über Chodorkowski schwebt immer noch die Gefahr, dass ein neuer Prozess gegen ihn beginnt", sagt Dmitri Trenin, Leiter des Moskauer Thinktanks Carnegie-Zentrum. ...."
Zitat aus v.g.IQuelle: " ... Was er in Zukunft tun will, weiß er noch nicht – aber politisch beteiligen will er sich künftig nicht mehr. ... Kreml-Gegner Michail Chodorkowski will nach seiner Begnadigung durch den russischen Präsidenten Wladimir Putin auf einen Machtkampf in Russland verzichten. "Ich verstehe besser als die Oppositionellen, wie gefährlich das vor allem für sie in erster Linie wäre", sagte der nach zehn Jahren Lagerhaft freigelassene Chodorkowski am Sonntag in Berlin. ... Trotz seines Gnadengesuches an Putin sieht er sich weiterhin als unschuldig an. "Die Macht wollte immer von mir ein Schuldbekenntnis, doch das war unannehmbar für mich." ... " (Ob das auch für Georgien im Zusammenhang mit dem Georgienkrieg 2008 gilt? Die neue georgische Regierung scheint daran zu arbeiten ... und ob Georgien auch auf den 3709. Tag warten muss? Heute ist der 1954. Tag der Vertragsverletzung des Sechs-Punkte-Abkommens vom 16.08.2008 durch Russland ! - georgien-nachrichten.com)

INFORMATIONEN ZU RUSSLAND IN DER BPB - BUNDESZENTRALE FÜR POLIT. BILDUNG
Politisches System
Der Präsident nimmt die mächtigste Stellung im politischen System Russlands ein. Neben ihm gibt es aber auch weitere Machpositionen: der Ministerpräsident, das Parlament, die Wirtschaft und regionale Amtsträger. Wer hat aber in Russland tatsächlich das Sagen? Welchen Einfluss haben Gesellschaft, Justiz und Opposition?
Einleitung - Margareta Mommsen - 14.6.2012
Gelenkte Demokratie, simulierte Demokratie oder autoritäre Präsidialherrschaft: Das politische System der Russischen Föderation hat viele Bezeichnungen. Das "System Putin" ist eine Mischung aus Autokratie und Oligarchie. ...
Verfassungsordnung versus politische Realität
Dualismus der Macht
Das "Tandem Putin-Medwedjew"
Staat ohne Gesellschaft
Die Opposition in Russland
Das Justizsystem Russlands
Der Einfluss der Wirtschaftselite auf die Politik in Russland
Föderalismus in Russland
Landkarte - Administrative Gliederung

NEGATIVE DEMOGRAFIE UND URSACHEN
Die schrumpfende Weltmacht - berlin-institut.org
Zur deutschen Studie (PDF) - Zur englischen Studie (PDF) - Zur russischen Studie (PDF)
Die demografische Zukunft Russlands und der anderen post-sowjetischen Staaten
Von Stephan Sievert, Segei Sacharow, Reiner Klingholz
Zitat aus v.g.IQuelle: "Knapp 20 Jahre sind vergangen, seit der gescheiterte Augustputsch 1991 das endgültige Aus der Sowjetunion besiegelte. Mit dem Zusammenbruch des sowjetischen Systems der regionalen Arbeitsteilung wurden aus ökonomischen Verbündeten über Nacht Wettbewerber: War den zentralasiatischen Staaten zuvor die Produktion von Wasserkraft und Baumwolle zugedacht, der Ukraine die Lieferung einer Vielzahl von Fertiggütern und Moldawien die von Lebensmitteln, mussten die Länder fortan auf eigenen Beinen stehen und eigene Märkte für ihre Produkte suchen. Und auch innerhalb der neuen Staaten und Regionen entbrannte ein Wettbewerb um Kapital, Menschen und Technologien. Wo sich Wirtschafts- und Besiedlungsstruktur ehemals sicherheitspolitischen Aspekten unterordnen mussten, folgen sie nun überwiegend der Logik des Marktes. Vielerorts hat diese die etablierten Strukturen längst ad absurdum geführt: Zahlreiche Industriesiedlungen sind unter hohen Produktionskosten zusammengebrochen, Zentren der Rüstungsindustrie obsolet geworden, und ländliche Räume haben sich durch Abwanderung entleert. ..."
Russlands Staatsfeind Nummer eins ist der Alkohol - 13.04.2011, welt.de
Zitat aus v.g.IQuelle: "In Russland saufen sich immer mehr Menschen zu Tode: Trinksucht gilt mittlerweile als Hauptursache für die drastisch schrumpfende Bevölkerung. Russland kann die sinkende Lebenserwartung seiner Bevölkerung einer Studie zufolge nur durch einen Kampf gegen den Alkohol aufhalten. ... Häufigste Todesursache in Russland seien Herz-Kreislauf-Erkrankungen ... Dies alles führe mit dazu, dass die Bevölkerungszahl in Russland seit 1993 von 149 Millionen auf 142 Millionen Menschen zurückgegangen sei, heißt es in der Studie "Die schrumpfende Weltmacht". Ohne Zuwanderung hätte sich der Verlust sogar auf etwa 11,5 Millionen Menschen belaufen. ..."

President Putin highlights fundamental issues that are vitally important for Russia's present and future - 13.12.2012, diplonews.com
Zitat aus v.g.IQuelle: "Russian President Putin delivers address to the Federal Assembly. Vladimir Putin made annual Presidential Address to the Federal Assembly of the Russian Federation which outlines priority targets for national political and economic development.
The event took place in St George Hall of the Grand Kremlin Palace and was attended by the members of the Council of Federation, State Duma and Government, Presidents of the Constitutional, Supreme and Higher Arbitration Court, heads of the constitutional entities, chairpersons of regional legislative assemblies, heads of traditional faiths, public figures and executives of major media outlets.
The President highlighted several fundamental issues that are vitally important for Russia’s present and future.
Vladimir Putin stressed that the coming years will be decisive and perhaps even ground-breaking not only for Russia, but also for the entire world, which is entering an era of dramatic changes and possibly even shocks. Global development is becoming increasingly unequal, which may give rise to new economic, geopolitical and ethnic conflicts. Competition for resources is becoming tougher and a great deal will depend not only on the economic potential but also on the will of each nation, its internal energy and ability to move forward and change. ..."

ÜBER DEN OLIGARCHEN PIMIN IN MURMANSK
Rund um den Polarkreis (1/6) - Geschichten vom Rand der Welt
(aus der Reihe "SF Spezial")
66° 34' Nord ist eine magische Grenze. Dort liegt der Polarkreis, dort beginnen die arktischen Regionen. Die Natur ist dominierende Kraft. Straßen gibt es keine. Flugzeuge, Helikopter, Hundeschlitten, Panzerfahrzeuge und Pferde sind die Transportmittel.
Sendungen.sf.tv/Rund-um-den-Polarkreis-vom-15.07.2011
Der Weg nach oben
Der russische Oligarch Wassilij Pimin ist einer der reichsten Männer von Murmansk. Seinen Weg nach oben begann nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion mit dem Kauf zahlreicher Firmen. Er besitzt 40 Firmen, darunter einen Busbetrieb. In dessen Werkstatt wird todgeweihten Bussen aus Westeuropa neues Leben eingehaucht.
Leben als Millionärsgattin
Nachdem Mann und Kinder aus dem Haus sind, gewährt Oxana Pimina einen Einblick ins luxuriöse Alltagsleben einer Oligarchen-Familie. Für Oxana bedeutet Reichtum Freiheit: Wenn sie etwas haben wolle, dann kaufe sie es sich einfach.


NEUE GESETZE DURCH DUMA VERABSCHIEDET ZU NGOs, INTERNET, ...
If you can’t suppress them, squeeze them - 21.07.2012, economist.com
Zitat aus v.g.IQuelle: "The Kremlin is building the legal framework for authoritarian rule
BEFORE the Russian Duma broke for its annual summer holiday on July 13th, it had an important agenda to get through. In a flurry of hurried voting, the country’s parliament passed a series of laws—on NGOs, defamation, and the internet—meant to stiffen spines inside the regime and scare off and splinter those who are most actively opposed to it. ... Legislators wrote the bills in a rush. The wording of the law on NGOs had to be quickly edited between the first and second reading when it became clear that two allies of the Kremlin, the Russian Orthodox Church, which receives donations from abroad, and the state-managed RT television channel, which gets money from foreign advertisers, would fall into the category of “foreign agents”. ... What ultimately lies behind the Duma’s new laws is a mixture of nervousness about a political environment that is wholly unfamiliar, and a belief in the tough methods of Mr Putin’s previous stints as president. ..."
The empty Kremlin - 21.07.2012, economist.com
Vladimir Putin’s regime has run out of ideas, but not of nasty tactics
Zitat aus v.g.IQuelle: "EVERY country has laws that constrain political freedom. Anti-capitalist protesters get moved on in London and New York. The Canadian province of Quebec, beset by student unrest, has passed a law that imposes daily fines of up to $35,000 on the organisers. Lawmakers try to stop online piracy and jihadist propaganda. Defamation, at least in theory, is a criminal offence in many democracies. American law says the activity of foreign agents must be registered and disclosed. ..."
Russland will heimische Medien als "Agenten" abstempeln - 16.07.2012, sueddeutsche.de
Zitat aus v.g.IQuelle: "Das russische Parlament will gegen fremde Propaganda vorgehen - und Medien, die vom Ausland finanziert werden, als "ausländische Agenten" kennzeichnen. Erst vor wenigen Tagen hatte die Duma bereits Gesetze verabschiedet, die auf die Opposition zielen.
Russland will künftig auch heimische Medien zu "ausländischen Agenten" abstempeln, falls sie Geld aus dem Ausland erhalten.
Viele Zeitungen, Magazine und Internetportale würden sich im Auftrag fremder Mächte in die russische Politik einmischen und fremde Propaganda verbreiten, sagten zwei Abgeordnete der Regierungspartei Geeintes Russland der Zeitung Iswestija. Auch sei die Finanzierung nicht immer transparent. ....  Kremlgegner kritisierten das Vorhaben als weiteren Schritt, die Meinungs- und Redefreiheit auszuhöhlen. Den "Agenten"-Stempel soll es vermutlich für Medien geben, die zu mehr als 50 Prozent aus dem Ausland finanziert werden. Die Staatsduma in Moskau werde diese Idee im September diskutieren, hieß es. ..."
Putins Partei fordert mehr Medienkontrolle - 16.07.2012, faz.net
Zitat aus v.g.IQuelle: "Abgeordnete der Kremlpartei Einiges Russland fordern, dass Medien, die Finanzhilfe aus dem Ausland erhalten, künftig als „ausländische Agenten“ gelten. Zudem gibt es Pläne, Duma-Abgeordneten künftig leichter das Mandat entziehen zu können. ...
Ein Vorbild für die OSZE? - Gemeinsam mit anderen Abgeordneten seiner Partei will er indes an dem Versuch festhalten, die Parlamentarische Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) dazu zu bewegen, sich ein Vorbild an der Verschärfung der russischen Regeln zur Ahndung von Beleidigung und Verleumdung zu nehmen. In der OSZE müssten endlich jene Vertreter der Organisation, die falsche Informationen verbreiteten, zur Verantwortung gezogen werden und unter Umständen auch strafrechtlichen Sanktionen in Kauf zu nehmen haben, sagte Kostunow der „Iswestija“. Kostunow will gemeinsam mit Abgeordneten aus anderen Mitgliedstaaten der OSZE erreichen, dass die Satzung der Organisation in seinem Sinne geändert wird, um unausgewogene oder falsche Behauptungen über Russland oder die Ukraine zu ahnden. ... "
Russland verabschiedet umstrittenes NGO-Gesetz - 13.07.12, welt.de
Organisationen als Auslandsagenten eingestuft
Zitat aus v.g.IQuelle: "Trotz scharfer Kritik hat das russische Unterhaus das umstrittene Gesetz auf den Weg gebracht, das vom Ausland finanzierte Nichtregierungsorganisationen als "Auslandsagenten" einstuft. ... In dritter und letzter Lesung votierten 374 Abgeordnete für das von der Regierungspartei Einiges Russland eingebrachte Vorhaben. Drei Parlamentarier stimmten dagegen, einer enthielt sich. ... Das international heftig kritisierte NGO-Gesetz richtet sich gegen sämtliche Nichtregierungsorganisationen, die vom Ausland aus finanziert und in Russland politisch aktiv sind. ... Nach offizieller Darstellung dient das Gesetz dazu, ausländische Staaten daran zu hindern, auf die Innenpolitik Russlands Einfluss zu nehmen. Niemand aus dem Ausland habe das Recht, das Schicksal Russlands zu bestimmen, hieß es in einer Online-Petition von kremltreuen Organisationen ... Putin hatte den USA vorgeworfen, die jüngsten Proteste gegen seine dritte Amtszeit als Präsident unterstützt zu haben. ...
vermutliche Ziele des Gesetzes: Wahlbeobachterorganisation Golos, die Unregelmäßigkeiten bei den jüngsten Wahlen in Russland angeprangert hatte, Anti-Korruptionsorganisation Transparency International, Umweltorganisationen sowie Aktivisten, die sich für Menschen- und Freiheitsrechte stark machen.
weiteres Gesetz: Verleumdungen zu Straftatbeständen; Geldstrafen von bis zu fünf Millionen Rubel (mehr als 125.000 Euro) ... "Offensichtlich will die Regierungspartei die für sie im Volksmund grassierende Bezeichnung 'Partei der Gauner und Diebe' künftig unter Strafe stellen", erklärte der Europaabgeordnete Werner Schulz von den Grünen. ..."
Russland beschließt Internetzensur - 11.07.20122, spiegel.de
Zitat aus v.g.IQuelle: "Der russische Staat wird künftig Web-Angebote sperren, ein entsprechendes Zensurgesetz hat das Parlament verabschiedet. Angeblich geht es um Jugendschutz - Kritiker fürchten einen Angriff auf die Meinungsfreiheit.
Moskau - Gegen internationale Proteste hat das russische Parlament erstmals den Weg für eine gesetzliche Sperrung von Internetseiten freigemacht. Demnach soll es künftig eine schwarze Liste mit verbotenen Inhalten geben. Die Abgeordneten der Staatsduma nahmen das Gesetz am Mittwoch mehrheitlich an, meldet die Nachrichtenagentur Interfax. ..."
Duma erklärt NGOs zu "Auslandsagenten" - dradio.de
Zitat aus v.g.IQuelle: "Umstrittene Gesetze erhöhen Druck auf russische Opposition
Trotz scharfer Kritik hat die Duma ein umstrittenes Gesetz auf den Weg gebracht, das vom Ausland finanzierte Nichtregierungsorganisationen als "Auslandsagenten" einstuft. Kremlgegner sprachen von einem "Schwarzen Freitag".
Das Gesetz sieht vor, dass sich jeder als "ausländischer Agent" zu erkennen gibt, der für politische Arbeit Geld aus dem Ausland erhält. Wenn Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen (NGO) Hilfen aus dem Ausland nicht offenlegen, müssen sie mit Geld- oder sogar Haftstrafen rechnen. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Duma eine Verschärfung des Versammlungsrechtes beschlossen. ..."
dradio.de - Mehr zum Thema:
"Der Staat signalisiert: Ihr existiert nur so lange, wie wir euch dulden" -
Das russische Parlament zieht mit neuen Gesetzen die Daumenschrauben für die Opposition an

Russen demonstrieren gegen die Duma-Wahl - Größte Demonstrationen seit gut 20 Jahren
Russlandkenner Gross: Putin sollte Opposition nicht als Bedrohung verstehen - Abgeordneter des Schweizer Nationalrates zu den Massenprotesten in Moskau
Neues Parteiengesetz ist ein "Kuhhandel" - Russland will offenbar Neugründungen von Parteien erleichtern
"Das Regime wird die Proteste niederknüppeln" - Herausgeber der Zeitschrift "Osteuropa" über Demonstrationen in Russland
Putins versprochene Reformen - Vor Beginn der dritten Amtszeit von Wladimir Putin
Der geborene Sieger - Putins Sicht auf die Welt

FLUTKATASTROPHE IN KROSNODAR-REGION - FLOOD IN KRASNIDAR-REGION
270 Millionen für Neuaufbau nach Hochwasser in Russland - 15.07.2012, news.ch
Zitat aus v.g.IQuelle: "... «Wir werden die Stadt in Stand setzen», kündigte Gouverneur Alexander Tkatschjow ... an. «Wir bauen ein neues Viertel mit einer Schule und einem Spital», versprach der Gouverneur im Gespräch mit Bewohnern. «Das ist unser gemeinsames Unglück, wir lassen Euch nicht alleine.» ..."
Russland trauert um die Toten der Flutkatastrophe - akt. 19.07.2012, de.nachrichten.yahoo.com
Zitat aus v.g.IQuelle: "... Der Gouverneur der Unglücksregion Krasnodar, Alexander Tkaschew, enthob den Bürgermeister der Stadt Krimsk und den Chef des gleichnamigen Bezirks, Wassili Krutko, ihrer Ämter. Beide hätten schon mindestens drei Stunden vor der Katastrophe die Flutwarnungen erhalten, die Bevölkerung sei aber nicht rechtzeitig gewarnt worden, erklärte der Gouverneur. ... In seltener Einmütigkeit kritisierten regierungsnahe und oppositionelle Zeitungen die Behörden. Die Zeitung "Iswestija" warf ihnen "Schlampigkeit" vor. Die Zeitung "Wedomosti" schrieb, die Katastrophe zeige die "Unfähigkeit der Behörden auf, die Bevölkerung vor Naturkatastrophen zu schützen". ..."
Russische Behörden räumen Fehler ein - 10.07.2012, berliner-zeitung.de
... Die Bewohner werfen den Behörden auch vor, dass die Katastrophe durch das Öffnen von Sperren an einem nahegelegenen Stausee verursacht wurde. Die Behörden weisen das zurück. Ermittler mussten aber einräumen, dass das wiederholte Ablassen von Wasser aus dem Stausee zur Katastrophe beigetragen haben könnte. Russlands Präsident Wladimir Putin, der die Region am Wochenende besuchte, kündigte eine genaue Untersuchung des Krisenmanagements der Behörden an. ...
Flut in Russland: Beamte entlassen - 09.07.2012, tagesanzeiger.ch
Zitat aus v.g.IQuelle: "... Folge der Regenfälle: Der Minister betonte, aus Stauseen sei kein Wasser abgelassen worden. Er habe sich an den Anlagen selbst davon überzeugt. Das Hochwasser sei ausschliesslich Folge extremer Regenfälle gewesen. Die Wassermassen hätten die Flüsse zu reissenden Strömen verwandelt und alles vernichtet. ..."
Mind. 171 Menschen ums Leben gekommen - 10.07.2012, nzz.ch
Zitat aus v.g.IQuelle: "... Bei der Überschwemmungskatastrophe in der Region Krasnodar waren am Wochenende mindestens 171 Menschen ums Leben gekommen. Allein in Krymsk wurden 159 Leichen geborgen. Mehr als 25 000 Menschen verloren ihren Besitz ganz oder teilweise. Die örtlichen Behörden sprachen von der schlimmsten Naturkatastrophe in der Region seit Jahrzehnten. ... Die Anwohner vermuten zudem, dass die Katastrophe durch das Öffnen von Sperren an einem nahegelegenen Stausee verursacht wurde, was die Behörden aber zurückweisen. ..."
Russland trauert um die Toten der Überschwemmungen - 09.07.2012, stern.de
Zitat aus v.g.IQuelle: "Wie hier in der Region Krasnodar stehen weite Teile Südrusslands unter Wasser. Durch Flutwellen von bis zu 7 Metern Höhe wurden über 170 Menschen getötet. ...Mit einem Tag der Staatstrauer hat Russland der mehr als 170 Toten der Flutkatastrophe im Süden des Landes gedacht. ..."

NACH EX-BUNDESKANZLER GERHARD SCHRÖDER ...
Beckenbauer wirbt für Sport in Russland - 31.05,2012, fr-online.de
Zitat aus v.g.IQuelle: "Bayern Münchens Ehrenpräsident hat sich nach dapd- und „Bild“-Informationen mit der „Russian Gas Society“, einem der wichtigsten Förderer des russischen Sports, auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt. „Russland ist ein bedeutender Zukunftsmarkt und RGS eine der wichtigsten Wirtschaftsinstitutionen Europas, die den Sport auch international enorm unterstützt ... Für mich ist es eine Ehre, mit einem solchen Partner zusammenzuarbeiten.“ ... anstehend: Olympische Winterspiele 2014 in Sotschi, Eishockey-Weltmeisterschaft 2016 und Fußball-WM 2018.- Beckenbauer als Partner und Botschafter soll unterstützen. ..."

RUSSLAND: NACH DER PRÄSIDENTENWAHL - RUSSIA: AFTER THE ELECTION
Das russische Bärchen - DIE ZEIT, 8.3.2012 Nr. 11
Zitat aus v.g.IQuelle: "Wladimir Putin glaubt, der Präsident einer Weltmacht zu sein. In Wirklichkeit ist sein Land eine Größe von gestern. -  Nun kehrt also Wladimir Putin in den Kreml zurück, doch er wird dieses Mal ein anderes Russland vorfinden als während seiner ersten Amtszeit als Präsident. Wird Putin in den nächsten sechs Jahren auf dieses veränderte Land reagieren und Antworten auf die großen Herausforderungen geben können?
Im Wahlkampf verwunderte Putin durch sein Versprechen, ein starkes Militär zu schaffen, eines, das gleichermaßen zu Russlands Machtanspruch und zu seinem Gefühl von Bedrohung passt. Aber passt es auch zu seiner wahren Bedeutung? Russland hält sich immer noch für eine Weltmacht. ..."
Russland - Grossmacht ? - bpb.de, 09.05.2011
Zitat aus v.g.IQuelle: "Atommacht, permanenter Sitz im Sicherheitsrat, G8-Mitgliedschaft: In der eigenen Wahrnehmung hat Russland eine führende Rolle in der Welt. Aber ist das tatsächlich so? Kann das Land weltweiten Einfluss geltend machen oder ist sein Großmachtanspruch nur historisches Relikt? ..."
Another Russian Revolution? – 07.02.2012, An Oxford Analytica Roundtable
Zitat aus v.g.IQuelle: "Oxford Analytica hosted a roundtable event in London focusing on the developments that are currently reshaping Russian politics and policy-making.
Survey of the three most likely scenarios for Russia in 2012-13:
Systemic liberalisation - This is the most optimistic trajectory -- though it is far from revolutionary. In this scenario, Aleksei Kudrin becomes prime minister by the third quarter of 2012, and other systemic economic liberals retain considerable influence over industrial, investment, fiscal and monetary policies. …
Status quo ante - Many experts believe this is the most likely scenario -- a continuation of the political and economic drift we have witnessed over the last four or five years. In this sequence of events, Dmitry Medvedev retains the premiership that Putin promised to him last September -- and while the rhetoric of modernisation persists, the reality still comes up far short. …
Creeping authoritarianism - For nearly all investors and interlocutors, this is the worst-case scenario -- or at least the worst realistic one. Such a trajectory would see the ‘siloviki’ (‘men of force’) decisively dominate the policy-making process and the corporate sector, with Dmitry Rogozin or Igor Sechin becoming prime minister this year. Several things could set Russia on a more authoritarian path. …
Finally - There is no quick and simple answer ... There is (at least) one thing that Vladimir Putin dislikes more than liberalisation: losing power. If he is truly backed into a corner, Putin would rather offer reformist concessions than go down fighting, Assad-style.” ..."
Download the Briefing Book - Read the panellist biographies

PRÄSIDENTENWAHL IN RUSSLAND
Hillary Clinton comments on Russian election - 08.03.12, Rustavi2
Zitat aus v.g.IQuelle: "U.S. Secretary of State Hillary Clinton has condemned the dispersal of peaceful protestors in Moscow and called on the Russian government to investigate electoral violations. It was Cliton`s first comments on the elections of the president in Russia held on March 4.
`The OSCE made clear, there were a number of concerns about this latest electoral process that should be investigated and addressed. And we also remain concerned about the arrests of peaceful protesters, which occurred again on Monday. But the election had a clear winner and we are ready to work with President-elect Putin as he is sworn in and assumes the responsibilities of the presidency,` Clinton announced. ..."

Putin erklärt, Russland werde seine Politik zu Abchasien und Südossetien nicht umkehren - 05.03.12, Civil Georgia
Nach Berichten soll Putin in den abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien über 90% Stimmen erhalten haben. ...
Georgien's abtrünnige Regionen wählen bei der Präsidentenwahl Russlands - 04.03.12, Civil Georgia

PARLAMENTSWAHLEN ZUR DUMA 2011 - PARLIAMENT ELECTIONS FOR DUMA 2011
Pressestimmen am 05.12.2011
Ein Schlag ins Gesicht von Wladimir Putin - 05.12.2011, Rheinische Post
Zitat aus v.g.IQuelle: "Die Russen haben der Kreml-Partei bei den Duma-Wahlen einen schmerzhaften Denkzettel verpasst. Trotz haarsträubender Repressalien am Wahltag musste das ungeliebte Duo Putin/Medwedew lange um die absolute Mehrheit bangen. Am frühen Montagmorgen lief die für den Kreml erlösende Eilmeldung über die Nachrichtenticker: Die Putin-Partei Einiges Russland kam bei den Duma-Wahlen doch noch auf auf die absolute Mehrheit der Sitze im russischen Parlament. Wie die Wahlkommission am Montag mitteilte, entfallen auf die Partei des Ministerpräsidenten Wladimir Putin 238 der insgesamt 450 Mandate. ... Bislang verfügte die Kreml-Partei in der Duma, dem russischen Unterhaus, über eine Zweidrittelmehrheit. Es ist ein herber Schlag für Wladimir Putin. Am Sonntagabend reagierte er sichtlich angefressen. Da sah es für seine Partei noch prekärer aus. 48,5 Prozent der Stimmen hieß es da, nach anderen Erhebungen landete sie sogar nur bei 46 Prozent. ..."
Wahlen in Russland OSZE kritisiert "häufige" Unregelmäßigkeiten
sueddeutsche.de - ‎vor 6 Minuten‎
Zitat aus v.g.IQuelle: "Mehr Stimmzettel als Wähler, verhaftete Demonstranten und gekaufte Stimmen: Die OSZE und Oppositionspolitiker prangern Unrechtmäßigkeiten beim russischen Urnengang an. Die Putin-Partei siegt zwar in der Duma - doch das Image der Regierung leidet. ... "
Absolute Mehrheit für Putin-Partei
Salzburger Nachrichten - ‎vor 8 Minuten‎
Zitat aus v.g.IQuelle: "In Russland hat die Partei von Miniesterpräsident Putin bei der Parlamentswahl herbe Verluste hinnehmen müssen. „Geeintes Russland“ kam nach Auszählung von 95 Prozent der Stimmen aber trotzdem auf 49,5 Prozent, wie die Wahlkommission am Montag ... "
Wahlkommission: Putin-Partei kann weiter alleine regieren
Welt Online - ‎vor 15 Minuten‎
Zitat aus v.g.IQuelle: "Moskau (dpa) - Die Partei von Regierungschef Wladimir Putin ist ungeachtet von Fälschungsvorwürfen zum Sieger der Parlamentswahl erklärt worden. Sie verliert zwar ihre Zweidrittelmehrheit, kann aber auch künftig allein in der Duma regieren. ... "
„Häufige Unregelmäßigkeiten“: OSZE-Wahlbeobachter kritisieren Russland-Wahl
FOCUS Online - ‎vor 15 Minuten‎
Zitat aus v.g.IQuelle: "Nichtzulassung von Oppositionsparteien, Unregelmäßigkeiten und Manipulationen bei der Wahl, parteiische Medien: Die Wahlbeobachter der OSZE haben an der russischen Parlamentswahl viel auszusetzen. Alleine die Technik habe sich verbessert. ... "
Massiver Wahlbetrug: Putin rettet absolute Mehrheit nur mit Mühe
tt.com - Wo's Click macht - ‎vor 32 Minuten‎
Zitat aus v.g.IQuelle: "Trotz Manipulationen und Cyber-Attacken gegen die Opposition erreichte Wladimir Putins Partei „Geeintes Russland“ nur äußerst knapp die 50-Prozent-Marke. Regierungsgegner kündigten noch für Montag Massenproteste in Moskau an. ... "
Duma-Wahl in Russland: Eine herbe Klatsche für Putins Partei
Handelsblatt - ‎vor 32 Minuten‎
Zitat aus v.g.IQuelle: "Die Duma-Wahl zeichnet ein deutliches Bild: Immer mehr Russen sind unzufrieden mit der Führung ihres Landes. Indes wird die Machtelite nervös - und muss einsehen dass es so wie bisher nicht mehr funktionieren kann. von Oliver Bilger Russlands ... "
Putin-Partei schafft "Absolute" - news.ORF.at
ORF.at - ‎vor 36 Minuten‎
Zitat aus v.g.IQuelle: "Russlands zentrale Wahlkommission hat bestätigt, dass die Partei von Regierungschef Wladimir Putin, Geeintes Russland, künftig in der Staatsduma, dem Unterhaus des Parlaments, über die absolute Mandatsmehrheit verfügen wird. ... "
Russland: Putin-Partei rettet „Absolute“
ORF.at - ‎vor 36 Minuten‎
Zitat aus v.g.IQuelle: "Bei der russischen Parlamentswahl ist der starke Mann des Landes, Wladimir Putin, mit einem blauen Auge davongekommen: Seine Partei Geeintes Russland erlitt massive Verluste - doch zumindest die absolute Mehrheit konnte knapp gehalten werden. ... "
Knapper Sieg mit deutlichem Beigeschmack
tagesschau.de - ‎vor 39 Minuten‎
Zitat aus v.g.IQuelle: "Die russische Regierungspartei "Einiges Russland" hat bei der Parlamentswahl massive Verluste eingefahren, kann aber dennoch ohne Koalitionspartner weiter regieren. Zugleich sieht sie sich massiven Manipulationsvorwürfen ausgesetzt. ... "
Putin-Partei holt absolute Mehrheit - OSZE: Viele Verstöße in Russland
RP ONLINE - ‎vor 54 Minuten‎
Zitat aus v.g.IQuelle: "Moskau (RPO). Bei der Parlamentswahl in Russland hat es nach Einschätzung internationaler Wahlbeobachter deutliche Verstöße gegeben. Bei dem Urnengang seien "häufige" Unregelmäßigkeiten festgestellt worden, teilte die Organisation für Sicherheit und ..."

Politologe: "Putins Hass ist ein Schlüsselfaktor" - Interview mit Svante Cornell - 27.09.2011,  derstandard.at
Russland und Georgien, Aserbaidschan und Armenien: Kaukasus-Kenner Svante Cornell im Interview
Zitat aus v.g.IQuelle: "Standard: Wie stellt sich die aktuelle Lage im Kaukasus dar?
Cornell: Die Region befindet sich immer noch in einem politischen Schwebezustand, der durch den Krieg zwischen Russland und Georgien vor drei Jahren ausgelöst wurde. Kein Problem ist gelöst, aber neue kamen hinzu. Und Michail Saakaschwili hat überlebt, entgegen mancher Vorhersage. Die Popularität seiner Regierung hat sogar zugenommen, obwohl die Reformen sich verlangsamen. Der Krieg hat die Rosenrevolution nicht gebrochen. Der Konflikt hat unterschiedliche Zeiten erlebt, auch solche, in denen die Russen Waffengewalt anwandten. Dazwischen gab es Diplomatie, Politik und subversive Versuche - wie jetzt. Die Russen lassen in Georgien Bomben hochgehen, um die Entwicklung eines prowestlichen, demokratischen Landes zu untergraben.
Standard: Georgiens territoriale Probleme sind in gewisser Hinsicht gelöst. Abchasien und Südossetien gehören jetzt Russland.
Cornell: Russland hat schon 1999 begonnen, direkt Macht in diesen Gebieten auszuüben. Krieg oder nicht, dieser Prozess dauerte schon an. Russland hatte bereits Minister ernannt, Truppen hin- und hergeschoben. All das ist geschehen, es hat nur keinen gekümmert. Georgien hat diese Gebiete verloren, weil die internationale Gemeinschaft nicht willens oder nicht in der Lage war, dort internationale Prinzipien aufrechtzuerhalten. Der Krieg 2008 war ein Desaster: Die Investitionen in Georgien sind deutlich zurückgegangen, und Russland hat im Westen zum Teil seine Sichtweise von dem Konflikt verkaufen können, wonach Georgien ein unberechenbarer Staat sei. Aber niemand glaubt nun mehr, dass Russland nicht Partei sei, wie die Russen es stets behaupteten. Das ist das Positive für Georgien.
Standard: Sehen Sie das Risiko eines weiteren Krieges?
Cornell: Absolut. Nicht in naher Zukunft, aber die russische Führung hatte Ziele mit diesem Krieg. Einige hat sie erreicht, andere nicht. So läuft Saakaschwilis Projekt, Georgiens Gesellschaft von der sowjetischen Geschichte zu distanzieren, weiter. Ich glaube an den Einfluss von Persönlichkeiten: Putins Hass auf Saakaschwili war ein Schlüsselfaktor für den Krieg. Die russische Führung will eine Moskau-freundliche Regierung in Tiflis. Das wird nie geschehen. Russland hat die georgische Gesellschaft mit diesem Krieg tief von sich entfremdet. ..."

FILM ÜBER CHODORKOWSKY VON CYRIL TUSCHI GESCHICHTE - HISTORY
khodorkovskycenter - Vorfälle in Russland-memo.ru/eng
"DER FALL CHODORKOWSKY" - www.derfallchodorkowski.de
Deutschland 2010, Regie: Cyril Tuschi, Laufzeit: 116 Minuten
Darsteller: Mikhail Khodorkovsky, Pavel Khodorkovsky, Marina Khodorkovskaya
Kamera: Eugen Schlegel, Peter Dörfler, Franz Koch, Cyril Tuschi
PREMIERE in der Schauburg in Karlsruhe - "DER FALL CHODORKOWSKY"
Sonntag, 20. November um 13.30 Uhr in Anwesenheit des Regisseurs Cyril Tuschi 
Zitat aus v.g.IQuelle: "... Schon vor der Premiere auf der Berlinale sorgte Cyril Tuschis Dokumentarfilm für Schlagzeilen: Aus dem Büro des Regisseurs wurden Computer und Festplatten gestohlen, auf denen sich eine Kopie des Films befand. Wer hinter dem Diebstahl stand, ob gar der russische Geheimdienst die Vorführung verhindern wollte, ist bis heute ungeklärt, brachte dem Film aber zusätzliche Aufmerksamkeit. Nicht das das notwendig gewesen wäre, widmet sich Tuschi doch einem Mann, über den in den letzten Jahren so viel geschrieben wurde wie über wenige andere.
Michail Borissowitsch Chodorkowski wuchs im sozialistischen System der Sowjetunion auf und hatte sich zu Beginn der Perestroika soweit nach oben gearbeitet, dass er die Anfänge der freien Marktwirtschaft in vollen Zügen ausnutzen konnte. Mitte der 90er Jahre wurde er Mehrheitsteilhaber der Ölgesellschaft Jukos und so zumindest auf dem Papier zum reichsten Russen. Bis hierhin war er nur einer von etlichen russischen Oligarchen, die die Übergangszeit zwischen den Systemen, die juristische Unsicherheit zu ihrem Vorteil ausnutzten. Irgendwann aber muss sich Chodorkowski verändert haben.
Während andere Reiche sich mit den Herren des Kremls arrangierten und ihren Reichtum genossen, begann Chodorkowski, sich zum Kritiker des wenig demokratischen neuen Russlands zu entwickeln. Als er während einer Fernsehdebatte gar den damaligen Präsidentin Putin der Korruption bezichtigte, war für alle Beobachter klar, dass Chodorkowskis Verhaftung unmittelbar bevorstand. Und so kam es auch. Gerade aus Amerika zurückgekehrt, wurde Chodorkowski verhaftet und in diversen fragwürdigen Verfahren zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Nach derzeitigem Stand würde er bis mindestens 2019 hinter Gittern sitzen.
Ein Unschuldslamm ist Chodorkowski fraglos nicht, dass er kaum Gesetze gebrochen hat, liegt in erster Linie daran, dass es im Russland der 90er Jahre kaum Gesetze gab, die den Übergang von Plan- zur Marktwirtschaft regulierten. Und unmoralisches, geldgieriges Verhalten ist nun mal nicht strafbar. Andererseits sind die gegen ihn geführten Prozesse höchst umstritten, von unabhängiger Justiz kann keine Rede sein, die Anklagen wirken konstruiert, dass hinter den Urteilen nicht der Kreml steht, glaubt kaum ein Beobachter.
Was den Oligarchen antrieb, warum er sich nicht wie so viele andere mit dem Kreml arrangierte, vor allem aber warum er freiwillig nach Russland zurückkehrte, auch wenn er wissen musste, dass seine Verhaftung bevorstand, all das sind faszinierende Fragen, die nur eine Person beantworten könnte: Chodorkowski selbst. In einem spektakulären Moment gegen Ende des Films gelingt es Tuschi sogar, ein kurzes Gespräch mit dem Angeklagten zu führen, getrennt durch einen Glaskäfig, umgeben von zahlreichen Sicherheitsbeamten. In diesen kurzen gestohlenen Momenten können die entscheidenden Fragen natürlich nicht einmal angerissen werden. Und doch machen sie den Film erst rund, zeigen sie doch ein ganz anderes Bild von Chodorkowski, als all die zuvor gehörten Außenstehenden. Ganz unbeeindruckt von den Umständen seiner Haft scheint Chodorkowski zu sein, ungebrochen in seinem Kampf gegen das System und vor allem ganz mit sich im Reinen. Wie dieser Wandel vom Saulus zum Paulus vonstatten ging, wird sicher noch etliche Regisseure und Autoren beschäftigen, Cyril Tuschi hat mit „Khodorkovsky“ einen spannenden Anfang gemacht. ... "
IGFM- Filmtipp: Der Fall Chodorkowski
"Eine jederzeit spannende Dokumentation über die Exzesse des Kapitalismus und den Stand der Dinge im heutigen Russland." (programmkino.de) Frankfurt, Samstag 19. November 2011
Harmonie http://www.harmonie-kinos.de/ - Filmbeginn 18.00 Uhr
München, Montag 21. November 2011
Atelier http://city-kinos.de/ - Filmbeginn 18.30 Uhr
München, Montag 21. November 2011
Monopol http://www.monopol-kino.de/ - Filmbeginn 20.30 Uhr
Zitat aus v.g.IQuelle: "Spannend wie in einem Politthriller portraitiert der Berliner Filmemacher Cyril Tuschi in seinem auf der Berlinale 2011 gefeierten Dokumentarfilm Der Fall Chodorkowski einen der schillerndsten und umstrittensten Männer des neuen Jahrtausends. Fünf Jahre lang recherchierte und drehte der Filmemacher in Russland, Deutschland, Israel und den USA. Er interviewte Zeitzeugen, Freunde, Kritiker und Familienmitglieder Chodorkowskis. 180 Stunden Interviews wurden zu spannenden 111 Minuten verdichtet. Am Ende des Films spricht Michail Chodorkowski selbst aus dem Glaskasten im Gerichtssaal direkt in die Kamera.
Im Februar 2011 machte der Dokumentarfilm bereits vor seinem Berlinale-Start internationale Schlagzeilen. Kurz vor der Welt-Premiere sind unbekannte Täter in der Nacht auf den 4.02.2011 in das Berliner Büro des Dokumentarfilmers Cyril Tuschi eingebrochen, haben die Produktionsräume verwüstet und PCs und Laptops gestohlen, auf denen er Material und die Endfassung seines Filmes gespeichert hatte. Eine gezielte Aktion, denn andere Wertsachen wurden im Büro zurückgelassen. Es war bereits zum zweiten Mal, dass Tuschi binnen weniger Wochen wertvolle Arbeitsmaterialien seines regimekritischen Films "Der Fall Chodorkowski" gestohlen wurden. Doch die Mühe der Täter und deren Auftraggeber war umsonst - der Berlinale lag bereits eine vorführfähige Version des Films vor.
Kurzinhalt:
Nowosibirsk am 25. Oktober 2003. Eine russische Spezialeinheit stürmt den Privatjet von Michail Chodorkowski (Chodorkowskij). So endet abrupt die Karriere des reichsten Manns Russlands. Spannend wie in einem Politthriller zeigt der Berliner Filmemacher Cyril Tuschi den Aufstieg und Fall Chodorkowskis. Aus dem Chemiestudenten jüdischer Herkunft, dem Komsomol Aktivisten und ersten Gründer einer russischen Privatbank wird schnell ein einflussreicher Banker und Geschäftsmann, der von Gorbatschow und Jelzin protegiert wird.
Chodorkowskij übernimmt die Mineralölfirma Jukos, die er nach westlichem Vorbild transparent führt. Dabei wird er immer reicher und mächtiger. Er gründet Stiftungen wie "Offenes Russland" und unterstützt die politische Opposition. Als er sich öffentlich mit Präsident Putin anlegt und die Amerikaner bei "Jukos" mit ins Boot holt, wird es dem Kreml zu viel. Nach einigen Warnungen und Einschüchterungsmanövern lässt der Staat Chodorkowskij wegen Korruption und Steuerhinterziehung verhaften und verurteilen. Bis 2016 sitzt er noch in Haft. Für viele ist er der prominenteste politische Gefangene in Russland, andere nennen ihn schlicht einen Kriminellen. Wie gut kennen wir eigentlich die politischen (Macht)verhältnisse im Russland von heute?
Produktionsnotiz:
Er war der reichste Mann Russlands, zu Gast bei George Bush und Wladimir Putin, einer der mächtigsten russischen Oligarchen. Dann wurde Michail Chodorkowski verhaftet. Heute ist er der prominenteste Häftling Russlands. "

Russland: Machtkampf oder Spiegelfechterei? - 16.05.2011, dradio
Putin und Medwedew läuten den Wahlkampf ein
Zitat aus v.g.IQuelle: "Ende des Jahres wählen die Russen ein neues Parlament und wenig später einen neuen Präsidenten. Werden sich Präsident Medwedew und Ministerpräsident Putin auf eine neue Machtteilung verständigen? Oder erlebt Russland doch noch einen Wettkampf um die Macht, wie er üblich ist in Demokratien? Eine von Putin gegründete neue Volksfront könnte auf diese Frage erste Antworten geben. ...
Medwedews Auftritt vor den Jungpolitikern registriert worden:
"Eine übermäßige Machtkonzentration - das ist eine gefährliche Sache! Das hat es in unserem Land mehrfach gegeben. Es führte in der Regel zu Stagnation oder zum Bürgerkrieg. - Versuche, die Macht im Staat einem einzigen Menschen unterzuordnen, sind auf jeden Fall gefährlich. Denn, wenn dies nicht schon in der Gegenwart zu Problemen führt, dann wird das ganz zweifellos schon in allernächster Zukunft mächtige Probleme machen - für das Land wie für jeden Menschen. Daran müssen wir denken und uns an die Lehren unserer Geschichte erinnern." ..."

aus aktuellem Anlass, 18.02.11, nach den Recherchen zu Hr. Dr. Guttenberg: „Dr. Putins Arbeit ist ein Plagiat“ - 27.03.2006, FAZ
Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach Überzeugung eines amerikanischen Ökonomen weite Teile seiner Doktorarbeit aus einem 20 Jahre zuvor veröffentlichten Buch amerikanischer Wissenschaftler übernommen. Es sei „keine Frage“, daß die Doktorarbeit Putins ein „Plagiat sei“, sagte der Wirtschaftswissenschaftler und Rußlandfachmann Clifford Gaddy der Zeitung „Washington Times“. ...

Losing to Terrorism - 30.01.2011, Newsweek
Putin’s get-tough policies are a disaster, as the Moscow airport bombing proves. Why are Russians so unwilling to admit it? ...

Moscow bombing weakens Putin's standing - 27.01.2011, CNN
By Daniel Treisman, Special to CNN
Zitat aus v.g.IQuelle: "... The authorities' failure to prevent such attacks strikes at the heart of the mystique that Prime Minister Vladimir Putin has cultivated in his years in power.
The former KGB colonel first connected with Russians when he appeared on television screens 11 years ago promising to hunt down and liquidate the terrorists who had planted bombs in four apartment buildings, killing almost 300 Russians in their sleep. ..."

"Anschlag in Moskau - Terrorziel Flughafen" - 24.01.2011, Zeit
Zitat aus v.g.IQuelle: "Tote und Terroralarm: Ermittler fürchten nach dem Anschlag auf Russlands größtem Flughafen Domodedowo eine Rückkehr des nordkaukasischen Terrors. ..."

Russische Sportführung schweigt nach Krawallen - 16.12.2010, Zeit
Zitat aus v.g.IQuelle: "Die russische Sportführung hält sich zu den schweren Krawallen im Gastgeber-Land der nächsten Olympischen Winterspiele und der übernächsten Fußball-WM weiterhin bedeckt.  ... Besonders in der Hauptstadt Moskau war es Zusammenstößen gekommen, die eine Verhaftungswelle mit mehr als 1300 Festnahmen nach sich zogen. ... Die Ausschreitungen waren am vergangenen Wochenende durch eine Gedenk-Kundgebung für einen getöteten Fan des Erstligisten Spartak Moskau ausgelöst worden. Viele der Verhafteten waren bewaffnet. ... Die Krawalle zwischen hauptsächlich den Ultra-Nationalisten zugerechneten Russen und den Kaukasiern, die in russischen Medien "fremdländisch aussehende Personen aus dem Kaukasus" genannt werden, spiegeln die tiefen Spannungen zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen im künftigen WM-Gastgeberland wider. Moskau war zuletzt wiederholt Ort von rassistisch motivierter Gewalt. Immer mehr Personen aus dem Kaukasus oder anderen verarmten Republiken des ehemaligen Sowjetreiches aus dem Osten strömen in Richtung Hauptstadt. ... "

Die Nato sammelt Kräfte für die Zukunft - 20.11.2010, Welt
Zitat aus v.g.IQuelle: "... Die Nato hat sich am Freitag auf neue politische Leitlinien geeinigt. Der Gipfel der 28 Mitglieder vereinbarte ein neues "Strategisches Konzept", das unter anderem den Aufbau eines Raketenabwehrsystems für ihr gesamtes Territorium vorsieht. ... Das Konzept sieht auch den verstärkten Kampf gegen Cyberangriffe vor und eine verstärkte Zusammenarbeit mit Partnern - vor allem Russland. "Dieser Gipfel wird in die Geschichte der Nato eingehen", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). ... Eine weitere Baustelle, der sich Regierungschefs, Außen- und Verteidigungsminister beim Abendessen widmeten, waren die von Rasmussen im "Strategischen Konzept" vorgeschlagenen Partnerschaften. Dabei schien weniger Russland eine Hürde zu sein, im Gegenteil. Erstmals seit dem Georgien-Krieg 2008 reist wieder ein Präsident zum Nato-Treffen an, Dmitri Medwedjew wird am Samstag am Nato-Russland-Rat teilnehmen. Moskau zeigt sich überdies bereit, seine Kooperation beim geplanten Raketenschild zu prüfen. ..."

Protest gegen "politisches Banditentum" - 15.11.2010, Welt
Zitat aus v.g.IQuelle: "Demonstration in Moskau nach Anschlag auf Journalisten - Kritik auch aus den USA
Moskau - Gegen "politisches Banditentum" haben am Sonntag mehrere Hundert Menschen im Zentrum der russischen Hauptstadt demonstriert. Unter den wachsamen Augen eines überproportionierten Milizkontingentes, das sich dieses Mal allerdings ruhig verhielt, wandten sich die Demonstranten gegen die zunehmende Gewalt gegen Medienvertreter in Russland. ... Ein verteiltes Sonderheft informiert zudem, dass in den vergangenen zehn Jahren in Russland mehr als 200 Journalisten in Russland getötet wurden beziehungsweise als vermisst gelten. "Hunderte wurden überfallen und brutal zusammengeschlagen." ..."

Hundreds Beat Drums, Whistle for Kashin - 15.11.2010, The Moscow Times
Hundreds of people beat drums, blew whistles and sounded other instruments Sunday at a central Moscow rally to protest the brutal beatings of Kommersant journalist Oleg Kashin and Khimki forest defender Konstantin Fetisov this month. More than 500 people "armed" with drums, whistles, horns and pipes attended the rally near the Chistiye Prudy metro station, which was authorized by City Hall and ended peacefully, said Yevgenia Chirikova, a rally co-organizer and a leading defender of the Khimki forest. ...

Survey on Russian politics - 13.11.10, Rustavi 2
Zitat aus v.g.IQuelle: "47% of the Russian population believes there is no democracy in Russia, the sociological survey published by Levada-Center says.
According to the survey, the Russian population is getting less and less interested in politics.
The results of the survey show that 64% of the population of Russia are not interested in politics at all, 16% thinks the political life in the country is developing into anarchy, while 13% thinks authoritarianism is going to be established.
The Levada-Center carried out the survey in Russia`s 44 regions. "

Russischer Journalist nach Überfall im Koma - 06.11.2010, Zeit
Zitat aus v.g.IQuelle: "Der russische Kremlkritiker Oleg Kaschin, Reporter der Zeitung "Kommersant", wurde von Unbekannten schwer verletzt. Präsident Medwedew fordert die Aufklärung des Falls. ... Der 30 Jahre alte Reporter der Tageszeitung Kommersant hatte sich immer wieder kritisch mit Demokratiedefiziten in Russland auseinandergesetzt. "Dieses ungeheure Verbrechen hängt klar mit seinem Beruf zusammen", sagte sein Chefredakteur Michail Michajlin. ..."

Moskaus Geopolitik und der Verlust der Ukraine - 28.09.2010, Wiener Zeitung
Zitat aus v.g.IQuelle: "Wladimir Putin sagte nach seinem Amtsantritt, die Auflösung der UdSSR sei die größte Tragödie in der Geschichte des Landes gewesen und man müsse diese Entwicklung daher rückgängig machen. ..."

Schmutzige Machtkämpfe in Moskau - 14.09.2010, Welt
Zitat aus v.g.IQuelle: "Präsident Medwedjew möchte den Bürgermeister von Moskau abservieren - Doch der ist ein Freund von Putin ..."

Nordkaukasus: Terror weitet sich immer mehr aus21.07.2010, diepresse.com
Zitat aus v.g.IQuelle: "Es war etwa vier Uhr, als Bewaffnete in das Wasserkraftwerk Baksansk in der russischen Nordkaukasusrepublik Kabardino-Balkarien eindrangen. Sie töteten zwei Wachmänner und fesselten zwei weitere Mitarbeiter des Kraftwerks. Um 5.20 Uhr explodierten zwei Generatoren, Flammen brachen aus. ..."

Mehr Macht für Russlands Spione - 15.07.2010, Zeit
Die Staatsduma in Moskau beschloss, dem russischen Inlandsgeheimdienst FSB mehr Möglichkeiten zu geben. ... Der FSB kann Bürger allein bei auffälligem Verhalten zu einem "vorbeugenden Gespräch" vorladen, ohne Beweise vorzulegen. Sie handelt auf bloßen Verdacht. Damit soll eine mögliche spätere Straftat "gegen die Sicherheit des Landes" verhindert werden. .... Für Kritiker ist das Gesetz vor allem ein neues Mittel zur Einschüchterung Andersdenkender. ...

Vaclav Havel: They Kill Justice in Russia - On tue la justice en Russie - 12.06.10, Rustavi 2/Monde
Zitat aus v.g.IQuelle: "Open letter by Vaclav Havel and other world-famous political and public figures, who addressed Russian President Dmitry Medvedev: `Death of Eduard Chuvashov A judge killed in cold blood on April 12 in Moscow, added a new name to the excessively long list of murders committed against those who try to bring justice to victims of crimes in Russia, essential task for the future of Russian society`.
Vaclav Havel mentions Ana Politkovskaya, Stanislav Makarov, Natalya Estemirova, Makshrip Aushev, Ivan Khutorsky and says those people were determined to improve Russia`s reputation on human rights and expose the truth about their violations.
We urge the Russian government to stop once and for all the chain of human tragedies. By allowing the killing of people whose sole purpose is the preservation of human dignity, Russia is choking any hope for a better future. At least the Russian authorities fail in what should be the central function of any government: to protect the lives and physical security of all its citizens. To make matters worse, none of these murders has been investigated, and none of the perpetrators has been brought to justice. ..."

Fernsehsendung in ARTE - La Russie - une grande puissance ? (1/2)  -22.05.2010
Samedi 22 mai 2010 à 17h50 et mercredi 26 mai 2010 à 22h20 La Russie peut-elle encore jouer dans le camp des grandes puissances ? Moscou est-elle devenue le nouvel « homme malade de l’Europe » ? Le Dessous des Cartes propose d’explorer les multiples fractures de ce pays immense. Livres / Liens / Événement

PUTIN VERSAMMELT SEINE GETREUEN
Premierminister Putin äußert sich in Moskau zu Georgien anläßlich des 65.Siegestages zum Ende des 2.Weltkrieges - 09.05.2010, Civil Georgia
Zitat aus v.g.IQuelle: "In Anwesenheit von Nino Burjanadze und Zurab Nogaideli sagt Putin, dass Russland zu einem Dialog mit "konstruktiven, politischen Kräften" in Georgien bereit sei. Die georgischen Politiker Nino Burjanadze und Zurab Nogaideli gehören zur außerparlamentarischen Opposition und stehen Russland nahe. ... "
Russland feiert, Merkel marschiert mit - 09.05.2010, polskaweb
Zitat aus v.g.IQuelle: "... die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der polnische Interimspräsident Bronislaw Komorowski ... waren angereist. Der Höhepunkt der Veranstaltung am Sonntag wird eine Militär- Parade auf dem Roten Platz sein, an welcher u.a. Soldaten aus Polen, Frankreich, Großbritannien und den USA teilnehmen werden. Die Siegesfeier, welche als  eine russische Machtdemonstration gilt, ist bei westlichen Führern umstritten. Einladungen des Kremls wurden von daher wie üblich unter Vorwänden abgelehnt. Nur Merkel sitzt somit als hochrangige Vertreterin der konservativen westlichen Hemissphäre auf einer Ehrentribüne ..."

Putin´sche Dörfer - 08.05.2010, FR-Online
Zitat aus v.g.IQuelle: "... Putin hält den Gästen aus dem Westen oft den Spiegel vor, wenn sie Russland kritisieren ... Dass in Russland bis heute ein autoritäres Regime herrscht, dafür sind westliche Staatschefs mitverantwortlich. Sie selbst loben den Kremlherrn ständig für die vermeintliche Stabilität im Land ... Nach Westen wird das Gas verkauft, die eigene Bevölkerung entlang der Trassen aber heizt häufig mit Holz und zerhackt dafür die eigenen Wälder ... Zehn Jahre Putin - das sind zehn verlorene Jahre für Russland ..."
Reporter ohne Grenzen: Putin zählt zu den größten "Presse-Räubern" - 03.05.2010, Spiegel
Zitat aus v.g.IQuelle: "... "Kontrolle ist das Schlüsselwort für den ehemaligen KGB-Offizier: Kontrolle über den Staat, über die Wirtschaft, die Politik und die Medien", schreibt ROG beispielsweise über Putin. ... 2009: fünf Medienvertreter ermordet ..."

Stalin symbolisiert vergangene Größe - 07.05.2010, dradio
Zitat aus v.g.IQuelle: "Der Diktator Josef Stalin werde insbesondere dort verehrt, wo die Bevölkerung dem Verlust des alten Imperiums nachtrauert, sagt der Historiker Jörg Baberowski angesichts der absehbaren Verherrlichung Stalins beim 65. Jahrestag des Kriegsendes in Russland am kommenden Sonntag. ..."

RUSSLAND: EINE NEUE SPEZIES - SUPERREICHE POLITIKER-GATTINNEN
Der arme Schlucker und seine reiche Frau - Moskaus Bürgermeister Juri Luschkow und Frau Jelena Baturina - 04.05.2010, Wirtschaftsblatt.at
Zitat aus v.g.IQuelle: "... Die Unternehmerin verdiente 2009 eine Milliarde US-$, ihr Mann "nur" 270.000 $, wie gestern auf einer Homepage der Stadtverwaltung Moskaus bekannt gegeben wurde. ..."
Milliardäre in Russland am Ruder - 30.04.2010, Wirtschaftsblatt.at
Zitat aus v.g.IQuelle: "Eine Hausfrau könnte zur zweiten Dollarmilliardärin Russlands werden. Ihr Mann ist russischer Senator ... laut Forbes unter den 100 reichsten Russen gleich elf Mitglieder der Duma oder des Föderationsrats ... "
Zahl der Dollar-Milliardäre verdoppelt sich - 30.04.2010, Spiegel
Zitat aus v.g.IQuelle: ""Forbes": Zahl der Milliardäre seit der Wirtschaftskrise auf 62 angestiegen ... Vermögen der Milliardäre ca. 300 Mrd. $ ... reichster Russe Wladimir Lisin: ca.16 Mrd. $ ..."
Ist Putin der reichste Mann Russlands? - 07.10.2008, Wikipedia

Der Philosoph und die Krise Europas: André Glucksmann über den neuen Nationalismus, Deutschlands Faszination für Russland und Angela Merkels Naivität - 02.05.10, Welt, von Alan Posener
Zitat aus v.g.IQuelle: "... Wir müssen die Unabhängigkeit von Georgien und anderen Staaten unterstützen und müssen uns trauen, Putin zu kritisieren. ..."

Erdgas: Förder-Boom lässt Rohstoffjäger träumen - 22.04.10, Spiegel   >>Extra-Seite
Zitat aus v.g.IQuelle: "... verfeinerte Bohrmethoden erschließen neue Felder - unkonventionelles Gas, fünfmal so viel wie in den konventionellen Reservoirs ... Europa träumt von der energiepolitischen Entmachtung Russlands ... Polen könnte zur Energie-Mittelmacht werden. ... "

Wie Putin und seine "ex-KGB-Bande" das christliche Georgien mit muslimischen Kräften zerstören will:
Russia, Georgia and Islamic Terrorism - Written by Daniel Greenfield, New York - 21.04.2010, Right Sight News


Russian Border Town Seeks To Join Estonia - 13.04.10, Radio Liberty
Zitat aus v.g.IQuelle: "IVANGOROD, Russia -- People in the Russian town of Ivangorod on the border with Estonia have sent a petition to the Russian and Estonian presidents urging them to allow their town to become part of Estonia, RFE/RL's Russian Service reports.
Ivangorod City Council Deputy Yury Gordeyev wrote the letter and sent the petitions to Moscow and Tallinn with the signature of some 660 citizens of Ivangorod, which has a population of about 11,000.
Gordeyev told RFE/RL the petition states that since Ivangorod and some other districts along the Russian-Estonian border were part of Estonia 300 years ago, the town should return to Estonian jurisdiction. ..."

Hochrangiger Richter in Moskau erschossen
- 13.04.10, SWR
Zitat aus v.g.IQuelle: "In Moskau wird der Leichnam des ermordeten Richters Eduard Tschuwaschow abtransportiert
Ein hochrangiger Moskauer Richter ist einem Mordanschlag zum Opfer gefallen. Eduard Tschuwaschow sei von Unbekannten erschossen worden, als er am Morgen sein Wohnhaus in der russischen Hauptstadt verlassen habe, teilten die Ermittler mit. Nach Treffern in Kopf und Brust sei er auf der Stelle tot gewesen, hieß es weiter.
Mord aus Vergeltung?
Die Generalstaatsanwaltschaft vermutet als Tatmotiv Rache, denn Tschuwaschow war als Richter für seinen Einsatz gegen Rechtsradikale bekannt. Wie die Menschenrechtsorganisation Sowa Center bekannt gab, war der 47-Jährige bereits wegen seiner Urteile für rassistisch motivierte Verbrechen auf radikalen Internetseiten bedroht worden.
Unter anderem hatte er im Februar neun Mitglieder der nationalistischen Skinhead-Band ''Weiße Wölfe'' wegen einer Reihe rassistisch motivierter Morde zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Nach Gerichtsangaben brachte Tschuwaschow zuletzt in der vergangenen Woche erneut drei Rechtsradikale hinter Gitter. ..."
Ultranationalists Suspected In Russian Judge's Killing - 13.04.10, Radio Liberty
Zitat aus v.g.IQuelle: "A Russian judge known for his tough verdicts against skinheads has been killed in a contract-style shooting that has shocked officials and activists combating ultranationalist violence.
A gunman shot Eduard Chuvashov in the stairwell of his Moscow apartment building as he was leaving for work early on April 12. He died on the spot.
President Dmitry Medvedev denounced the slaying as "cynical" and vowed to track down the killers.
Sova, a group that monitors hate crimes in Russia, says Chuvashov had been receiving death threats for several weeks.
Sova deputy head Galina Kozhevnikova says an ultranationalist website incited hatred against Chuvashov on the Internet and listed his name on a so-called list of "enemies of the people" last month. ..."
Russian judge murdered in Moscow - 13.04.10, dw-world
The outline of a body on a street
Zitat aus v.g.IQuelle: "Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Police say Chuvashov's assaliants fired three shots
A Russian judge was shot in broad daylight as he left his Moscow apartment on Monday morning. Police are investigating whether his murder was connected to his work."

Neue Gesprächspartner, alte Interessen - 08.04.10, Handelsblatt
Zitat aus v.g.IQuelle: "Obama und Medwedjew weisen bei der Abrüstung erste Ergebnisse vor. Von einer neuen, schlagkräftigen Allianz der alten Supermächte sind sie aber noch weit entfernt. Dazwischen stehen divergierende Interessen - und eine neue Supermacht. ...
Aber dann gibt es viele widerstrebende Interessenlagen. Zum Beispiel ist das rohstoffreiche Russland an hohen Preisen für Öl, Gas und andere natürliche Ressourcen interessiert, genauso wie an der Verteidigung seiner marktbeherrschenden Stellung bei der Verteilung der Energieträger in Zentraleuropa. Genau das führt immer wieder zu regionalen Konflikten mit Ländern wie Georgien, der Ukraine und den Balten, die wiederum die USA als ihre Schutzmacht gegen Russland verstehen. ..."

Der potenzierte Balkan - 01.04.10, FAZ
Zitat aus v.g.IQuelle: "... Russland hat es da mit einem historischen Erbe zu tun, dessen Wurzeln in das späte 18. und frühe bis mittlere 19. Jahrhundert zurückreichen. Damals erreichte der Expansionsdrang, der unter Zar Iwan im 16. Jahrhundert mit der Eroberung Kasans und Astrachans begonnen hatte, unter Zar Peter im frühen und unter der Zarin Katharina im späten 18. Jahrhundert mit der Zerschlagung der Herrschaft der Krimtataren (1783) fortgesetzt worden war, den Sperrriegel des Kaukasus. ... Das heutige Russland ist zum großen Teil noch immer Erbe einer riesigen kolonialen Landmasse, die in Jahrhunderten erobert und erworben wurde. ..."

Medwedew kündigt "grausame" Reaktionen an - 01.04.10, dradio
Zitat aus v.g.IQuelle: "Bei einem Blitzbesuch in der Teilrepublik Dagestan hat der russische Präsident Dmitri Medwedew am Donnerstag (01.04.2010) harte Reaktionen auf die jüngsten Terroranschläge angekündigt. "Die Maßnahmen sollten ausgeweitet werden, sie sollten wirksamer sein, schärfer, grausamer", sagte er in Machatschkala, der Hauptstadt von Dagestan. "Wir müssen den Terroristen scharfe Dolchhiebe versetzen, sie und ihre Schlupfwinkel zerstören." Auch präventive Angriffe dürften kein Tabu sein.
Nach dem Anschlag auf die Moskauer U-Bahn am Montag hatten sich am Mittwoch zwei Attentäter in Dagestan in die Luft gesprengt. ...
Rebellen bekennen sich zu U-Bahn-Anschlag ... tschetschenischer Rebellenführer Doku Umarow hat sich zu dem Anschlag auf die Moskauer Metro bekannt. ... Rache für Russlands Politik im Nordkaukasus und die Tötung von Zivilisten durch russische Streitkräfte ... Er kündigte weitere Anschläge an. ...
Islamische Gelehrte verurteilen Attentate ..."

RUSSLAND NUTZT ANSCHLAG IN MOSKAU ZU UNTERSTELLUNGEN GEGENÜBER GEORGIEN
Temur Iakobashvili, Staatsminister für Reintegration, zu den Bemerkungen von Patrushev - 31.03.2010, Civil Georgia
Zitat aus v.g.IQuelle: ""Die georgische Regierung hat immer Terrorismus verurteilt ... sogar wenn er im Lager unseres Gegners stattfindet. Wir hoffen, dass die Russen - anstatt mit den Fingern auf andere zu zeigen - wirklich untersuchen und herausfinden werden, wer hinter diesen terroristischen Taten steht. ... Wenn etwas auf Georgien hinweist, laßt sie kommen und uns berichten und wir sind bereit zu kooperieren."
Remarks by Nikolai Patrushev, secretary of Russia’s National Security Council, suggesting on possible Georgian link to Moscow metro bombings were made for internal consumption, Temur Iakobashvili, the Georgian state minister for reintegration, said on March 31.
“The Georgian authorities have always condemned, condemn and will always condemn terrorism even if it takes place in our adversary’s camp. We hope, that instead of pointing fingers, Russians will really investigate and find out who stands behind these terrorist acts [in Moscow],” he said.
“If something points on Georgia, let them [Russians] come and tell us and we are ready to cooperate,” he told Rustavi 2 television station. “North Caucasus is not a problem of only Russia, it is a problem for us too, as we do not want reoccurrence of Pankisi case or a large scale operation [in North Caucasus], which may trigger influx of refugees into Georgia from North Caucasus.”
He said that there was “nothing surprise” that Patrushev made such statement.
“Surprise was that he was late to make such statement,” Iakobashvili said.
“Unfortunately, it became a trend in Russia – Jewization of Georgians – wherein if previously Jews were to blame for everything in Russia, now Georgians are to be blamed for everything,” he added.
Iakobashvili also said that while Russia’s Foreign Minister Sergey Lavrov suggested that militants operating in Afghanistan might have helped organize the Moscow attacks, Patrushev was speaking about possibility of Georgian link.
“Knowing that Afghanistan is a problem for the West, Lavrov is making this statement for the Western and in general for international [consumption], while Patrushev’s statement is probably more for the internal consumption; his [Patrushev’s] statement echoes anti-Georgian hysteria in Russia,” Iakobashvili said.
Nikolai Patrushev, Sekretät des nationalen Sicherheitsrates von Russland, sagt, dass die Ermittler in allen Richtungen arbeiten, einschließlich einer möglichen Beteiligung Georgiens - 31.03.2010, Civil Georgia
Nikolai Patrushev, secretary of Russia’s National Security Council, said investigators into Moscow metro bombings were working on all the possible versions, including on possible Georgia’s involvement.
In an interview with the Russian news agency Interfax, Patrushev was asked by the journalist: “There is an opinion that terrorist acts in Moscow could have been organized from abroad. Do you believe that?”
“All the versions need to be checked,” Patrushev responded. “For example, there is Georgia and its leader Saakashvili, whose actions are unpredictable.”
“Unfortunately, number of countries provide him assistance, including military one. We state that it is unacceptable. He has once already waged the war. It is not ruled out that he will do that again.”
“We had information that individual agents of Georgian special services were keeping contacts with terrorist organizations in the Russian North Caucasus. We need to check this version too in respect of the Moscow terrorist acts,” Patrushev added."

Bombenanschanschläge in der Moskauer Metro am 29.03.2010
Georgien drückt sein Beileid aus zu den Familien der Opfer der beiden Bombenanschanschläge in der Moskauer Metro - 29.03.2010, Civil Georgia
Georgia Expresses Condolences over Moscow Metro Bombings

Da im russischen Fernsehen nichts über diese Demonstrationen berichtet wird:
"Tag des Zorns" in Russland - Tausende gehen gegen Putins Politik auf die Straße - 20.03.10, ARD
Zitat aus v.g.IQuelle: "In etwa 50 russischen Städten haben Tausende Menschen gegen Ministerpräsident Putin demonstriert. Am "Tag des Zorns", den die Opposition ausgerufen hatte, machten sie ihrem Ärger über Arbeitslosigkeit, steigende Preise und Steuererhöhungen Luft.  ... "
Festnahmen bei landesweiten Protesten gegen Putin - 20.03.10, Zeit
Zitat aus v.g.IQuelle: "«Tag der Wut» in Russland: Tausende Demonstranten haben mit Rücktrittsforderungen gegen Regierungschef Wladimir Putin ihrem Ärger über zunehmende soziale Ungerechtigkeit Luft gemacht. Allein in den Städten Moskau, St. Petersburg, Wladiwostok und Kaliningrad seien am Samstag insgesamt rund 10 000 Anhänger der Opposition auf die Straße gegangen, berichtete die Internetseite kasparov.ru. ... "
Гнев ОМОНа - 20.03.10,kasparov.ru
Милиционеры травили участников Дня гнева перцовым газом ...
Authorities Stifle Antigovernment Protests in Kaliningrad - 20.03.10, Radio Free Europe/Radio Liberty
Zitat aus v.g.IQuelle: "Some 2,000 antigovernment protesters made their feelings heard in Kaliningrad.
KALININGRAD -- Some 2,000 protesters chanted "Freedom!" during an unsanctioned protest under steady rain on a grim Soviet-era square in Russia's Baltic Sea exclave of Kaliningrad. It was part of a series of demonstrations held in cities across the country today. ..."
Russians Protest Economic Conditions, Lack of Freedom
- 20.03.10, Voice of America
Zitat aus v.g.IQuelle: "... The rallies, dubbed the "Day of Anger," by Russia's political opposition, drew thousands in cities such as St. Petersburg, Vladivostok and Irkutsk. The Kremlin critics say they are tired of the way the government is running the country. ... Some protesters also had another beef with authorities. They say that local authorities tried to keep opposition protestors from the rallies by telling local media that the demonstration had been banned and taking leaflets advertising the rally. Artyom Samsonov is an activist with the group Tigr. He said the local authorities lied, whatever they said about a planned fair , whatever they did to get rid of flyers informing about this meeting and to prevent activists from distributing protest newspapers, the people are nevertheless displeased with authorities and came here today to say this. ..."

Russians still live in Soviet Union?! - 05.03.10, Rustavi 2
Zitat aus v.g.IQuelle: "Russians are still living in the Soviet Union - this is how Georgian ambassador to the OSCE Permanent Council has responded to the scandalous statement made by the Russian envoy at the last session of the council in Vienna.
`Thank you for reminding us that you are still living in the Soviet Union. Your statement is a good explanation for many acts made by Russia,` Paata Gafrindashvili said.
The Russian ambassador to the OSCE Permanent Council was irked by the demonstration of support to Georgia`s sovereignty and territorial integrity by the EU and the United States envoys in the council. He failed to abstain from expressing his real attitude to the problem. He even denied the existence of any French-brokered ceasefire agreement, which was signed during the days of war by French, Georgian and Russian presidents.
`Under the decree of the Russian president issued on August 26, 2008, Russia recognized the independence of Abkhazia and South Ossetia, imposed bilateral relations with them and it was an irreversible decision. The train has already gone. The Soviet Union will always assist Abkhazia and South Ossetia to become strong and developed states,` Russian ambassador said."

The Guardians - `Don`t cosy up to Russia, Europe` - 25.02.10, Rustavi 2
Zitat aus v.g.IQuelle: "The Guardians has published an article titled `Don`t Cosy Up To Russia, Europe` by the Russian opposition leader, Gary Kasparov. Several other opponents of the Kremlin`s policy have also endorsed the article.
`In the capitals of European democracies, leaders are hailing a new era of co-operation with Russia. Berlin claims a "special relationship" with Moscow and is moving forward on a series of major energy projects with Russian energy giant Gazprom, one of which is led by the former German chancellor Gerhard Schröder. Italian prime minister Silvio Berlusconi traveled to St Petersburg late last year to join in the celebration of his "great friend" Vladimir Putin`s 59th birthday. And in Paris, negotiations are under way for a major arms sale that would allow Russia to acquire one of the most advanced ships in the French navy.
At the same time, democratic dissent inside Russia has been ruthlessly suppressed. On 31 January, the Russian government refused to allow the peaceful assembly of citizens who demonstrated in support of ... the right to free assembly, enshrined in article 31 of the Constitution of the Russian Federation: the right "to gather peacefully and to hold meetings, rallies, demonstrations, marches and pickets".
Likewise, Russian journalists have been increasingly harassed for expressing any criticism of the government. But prosecution is hardly the worst outcome for Russian journalists who fail to report the news in a "patriotic" manner. In 2009, more than dozen of journalists, human rights activists and political opponents were killed.
Having stifled internal criticism of its policies in the Caucasus, the Russian government is now turning its attention to those who criticise them from abroad – and it is being abetted in this project by European businesses and governments. The last victim of Moscow`s censors and their western friends is called Perviy Kavkazskiy (First-Caucasian). This young Russian-language television station was, until the end of January, freely available to people living in Russian-speaking areas. Now, Eutelsat – the leading European satellite provider based in Paris – has taken the channel off the air and refuses to implement the contract negotiated with the TV.
It seems the Russian company Intersputnik made Eutelsat an offer it couldn`t refuse on 15 January, holding out the possibility of millions of dollars in business with the media holdings of Russian gas giant Gazprom on the condition that Eutelsat stop doing business with First-Caucasian. Eutelsat capitulated and sent a disastrous message to the world: no Russian-language television that is not controlled by the Kremlin will be allowed to be aired in the Russian Federation. Even if it is based abroad. Even if it has a contract with a European satellite provider.
The English-language satellite channel, Russia Today, funded and controlled by the Russian government, did not face such problems with European satellites. This channel has recently launched an advertising blitz in the United States and the United Kingdom featuring billboards that show the face of US President Barack Obama morphing into that of Iranian president Mahmoud Ahmadinejad. Nobody raised any concerns about Russia Today and western viewers will be allowed to receive the propaganda that is broadcasted in Russia. But the very idea of an alternative channel in Russian language seems too "provocative" to some Europeans.
Eutelsat`s collaboration with these policies is a clear violation of the spirit of the EU laws protecting freedom of the press, and French courts may well find that the firm violated more than just the spirit of the law as the case against Eutelstat unfolds in the coming weeks. Still, this is just the latest example of European complicity in the Kremlin`s consolidation of political power inside the country and its reconstitution of the military used to coerce those nations that lie just across the border.
This is the context in which came recent reports that the French government intends to go forward with the sale to Russia of one or more Mistral-class amphibious assault ships. The Russian military has not concealed its plan for these weapons. In September of last year, the Russian admiral Vladimir Vysotsky triumphantly declared that "a ship like this would have allowed the Black Sea fleet to accomplish its mission [invading Georgia] in 40 minutes and not 26 hours".
Only a little more than a year ago, as Russian tanks occupied parts of Georgia, Nato secretary general Jaap de Hoop Scheffer declared that there could be "no business as usual with Russia under present circumstances". Russian forces still occupy Georgian territory, in violation of the ceasefire brokered by French president Nicolas Sarkozy, and yet Nato, too, is back to business as usual with Putin`s regime.
As Moscow shuts down opposition newspapers, arrests journalists who fail to toe the government line and bullies its democratic neighbours into submission, some European leaders are not silent. Instead they are arguing for closer ties to Moscow, for energy cooperation, for military for arms deals. European leaders must take a stand for freedom of speech and in defence of the free media that enables it. This starts by making clear to European companies that they are not supposed to be the obedient tools of the Kremlin`s censorship. The same leaders should also show that, at the beginning of the 21st century, one cannot occupy a foreign territory without consequence. It clearly does not imply selling weapons to occupation forces. At stake is not only the freedom of Russian citizens, but also the very meaning and the honour of Europe. "

Russian streets in Tbilisi - 2009, FINROSFORUM
Zitat aus v.g.IQuelle: "Two streets in the Georgian capital, Tbilisi, have been renamed in honour of two prominent human rights activists from Russia: investigative journalist Anna Politkovskaya and film director and actress Olga Konskaya. ..."

Erneut Ermordung der russischen Menschenrechtlerin: Natalja Estemirowa
Zeit - Basler Zeitung - Telegraph.co.uk - Times.co.uk
Council of Europe Secretary General Terry Davis on the murder of Natalia Estemirova - Strasbourg, 15.07.2009 - Zitat aus v.g.IQuelle: "“Everyone in Europe will be deeply shocked by the murder of another human rights activist in Russia. How many more Natalia Estemirovas and Anna Politkovskayas must be killed before the Russian authorities protect people who stand up for the human rights of Russian citizens?” ..."

Nordkaukasus: Ausweitung der Kampfzone - 27.06.2009, Thomas Dudek
Zitat aus v.g.IQuelle: "Tschetschenien ist durch das brutale Regime von Kadyrow "befriedet", der Konflikt mit Separitisten und Islamisten hat sich in die Nachbarrepubliken verschoben ..."

Droht ein zweiter Krimkrieg? - 02.Jun 2009, e-politik.de
Zitat aus v.g.IQuelle: "Der russisch-georgische Krieg hat die Weltöffentlichkeit im August 2008 schockiert. Die letztlich verhaltene Reaktion des Westens auf den fünftägigen Konflikt und auf die faktische Annektierung von zwei georgischen Provinzen durch Russland stellt ein schlechtes Omen für die Zukunft europäischer Sicherheit dar. Zwar geben die kürzliche Wiederaufnahme partnerschaftlicher Beziehungen zwischen Moskau und Washington sowie die Annäherung zwischen Präsident Dmitrij Medwedjew und der liberalen russischen Intelligenz Anlass zu Hoffnung. Die Hauptquelle der Instabilität im nördlichen Eurasien existiert jedoch weiterhin beziehungsweise gewinnt weiter an Kraft. Eine entschieden antiwestliche, radikal neoimperialistische Gruppierung der Moskauer Elite hat im russischen Staatsapparat sowie in Putins Partei „Einiges Russland“, den elektronischen und Printmedien, der (un)zivilen Gesellschaft sowie in akademischen Kreisen Fuß gefasst. ..."
Dieser Beitrag erschien am 25.4.2009 in russischer sowie ukrainischer Sprache in der Kiewer Wochenzeitung „Zerkalo nedeli/Dzerkalo tyžnja“ (Wochenspiegel) Nr. 15(743). In deutscher Sprache erschien der Beitrag erstmals in den „Ukraine-Nachrichten“. 
Dr. Dr. Andreas Umland lehrt an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und ist Herausgeber der Buchreihe “Soviet and Post-Soviet Politics andSociety”. Er ist ebenfalls Mitherausgeber der Zeitschriften “Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte” und “Forum novejšej vostočnoevropejskoj istorii i kul’tury” sowie Verwalter des Webarchivs “Russian Nationalism“.

Superreiche statt Supermacht - Tages-Anzeiger Online 10.05.2009

Sendepause zwischen Weißrussland und Russland - Russland-Aktuell, 02.04.2009
Zitat aus v.g.IQuelle: "Russisches Fernsehen ist Minsk verdächtig - Auf die vorläufige Kreditverweigerung Russlands hat Weißrussland seinerseits mit einer unfreundlichen Geste reagiert, die nun wieder Moskau erzürnt: Am 1. April wurde die Ausstrahlung der internationalen Versionen der fünf größten russischen Fernsehsender im weißrussischen Kabelnetz eingestellt – ohne Vorwarnung. ..."

Russland fühlt sich von "EU-Ostpolitik" provoziert -Welt online 07.05.09
Zitat aus v.g.IQuelle: "Das Verhältnis Russlands zu Nato und EU ist angespannt. Während Ausweisungen von Diplomaten, Militärübungen und Spionagevorwürfe die Beziehung ohnehin belastet, hat Brüssel jetzt eine Partnerschaft mit sechs Ex-Sowjetrepubliken beschlossen. Moskau fürchtet um seine Einflusssphäre. ..."

Abrechnung mit Russland - Deutschlandradio 04.05.2009
Viktor Jerofejew: "Russische Apokalypse", Berlin-Verlag

Nato weist Sohn des Moskauer EU-Botschafters aus -Welt online 02.05.2009
Spionagevorwurf gegen zwei russische Diplomaten

Wieder Streit zwischen Nato und Russland -Frankfurter Allgemeine Zeitung 01.05.2009
Zwei Diplomaten unerwünscht

Der Tod kam aus Moskau - 22.02.10, Welt
Zitat aus v.g.IQuelle: "Der Putin-Kritiker Alexander Litwinenko wurde in London ermordet, die Putin-Kritikerin Anna Politkowskaja in Moskau. Manche Exilrussen glauben, dass beide Fälle zusammenhängen ... Ein Grund, warum manche in Moskau in Litwinenko einen Staatsfeind sahen, war offenbar sein Eintreten für Tschetschenien und seine Beschuldigung des Inlandsgeheimdienstes FSB, dieser sei auch für die Sprengungen russischer Wohnhäuser verantwortlich, die Hunderte Opfer forderten. ... Litwinenko habe auf der Liste der FSB-Verräter ganz oben gestanden. "Und der FSB duldet wie jede Mafia keine Überläufer." ...Sarkozy macht Druck auf Russland und die USA "

Sarkozy macht Druck auf Russland und die USA, EU-Russland-Gipfel - 18.11.2008, Welt
Mit scharfen Worten hat der französische Präsident Nicolas Sarkozy das Säbelgerassel Russlands und der USA kritisiert. Auf dem EU-Russland-Gipfel in Nizza forderte er vom russischen Präsidenten Medwedjew außerdem Fortschritte im Kaukasus-Konflikt. Doch es gab auch versöhnliche Töne.
Der französische Staatspräsident und EU-Ratsvorsitzende Nicolas Sarkozy hat die US-Pläne zu einem Raketenabwehrschild in Osteuropa scharf kritisiert. Er regte einen Gipfel zur Sicherheitspolitik unter dem Dach der Organisation für Sicherzeit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) Mitte kommenden Jahres an. ...
Medwedjew zeigte sich bereit zu einer Sicherheitskonferenz mit der EU, um einen "paneuropäischen Sicherheitspakt“ zu entwickeln. „Wir sollten von unilateralen Schritten absehen, die die Sicherheit gefährden“, sagte er in Richtung Washington.

18 Mitglieder des aus St. Petersburg stammenden Mafia Clans “Tambovskaya” in Spanien verhaftet - Sankt Petersburger Herold, 17.06.2008

Spanien zerschlägt Russen-Mafia - Tagesspiegel, 14.06.2008
Zitat aus v.g.IQuelle: "Madrid - Die spanische Polizei hat eine der größten russischen Mafiaorganisationen der Welt zerschlagen. Bei groß angelegten Razzien in verschiedenen Städten Spaniens nahmen die Beamten am Freitag 20 Verdächtige fest, darunter auch die mutmaßlichen Anführer der Bande. Die meisten wurden im Süden des Landes verhaftet. Den überwiegend aus Moskau und Sankt Petersburg stammenden Festgenommenen wurden Erpressung, Auftragsmorde, Waffenschmuggel, Bestechung und Geldwäsche zur Last gelegt. Die Organisation gehörte nach Angaben des Madrider Innenministeriums zu den vier bedeutendsten russischen Verbrecherorganisationen der Welt.  dpa"

Druck auf Georgien - 06.10.2006, NTV
Zitat aus v.g.IQuelle: "... Putin setzt auf Rassismus
Unterdessen hat der georgische Präsident Michail Saakaschwili der russischen Regierung vorgeworfen, mit ihrer jüngsten Kampagne gegen Georgier in Russland eine Welle der Ausländerfeindlichkeit ausgelöst zu haben.
Die internationale Gemeinschaft müsse dies mit Besorgnis zur Kenntnis nehmen, sagte Saakaschwili der Nachrichtenagentur Reuters. "Ich bin sehr besorgt über den Fremdenhass, der sich entwickelt hat", erklärte Saakaschwili. "Es sieht nicht aus wie eine zivilisierte Herangehensweise und dies sollte nicht nur Georgien beunruhigen".
Seit Beginn der Spannungen zwischen Moskau und Tiflis haben die Drangsalierungen von Georgiern in Russland erheblich zugenommen. Die Ausgabe von Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen für Georgier in Russland wurden gestoppt, Geschäfte in georgischem Besitz wurden geschlossen, Millionen Flaschen von georgischem Wein wurden beschlagnahmt. Russische Justizkreise haben schon vor zwei Tagen bestätigt, die Polizei sei mündlich angewiesen worden, ihre Maßnahmen gegen Georgier zu verstärken. ..."

Russland erhöht Druck auf Georgien - 05.10.2006, dw-world
Zitat aus v.g.IQuelle: "Im russisch-georgischen Streit droht Moskau mit noch härteren Sanktionen. Betreffen würden diese auch Hunderttausende Georgier, die in Russland leben und arbeiten. Unterdessen kam es in Moskau bereits zu ersten Razzien. ...
Maßnahmen gegen Arbeiter und Flüchtlinge? ...
Razzien in georgischen Geschäften ..."

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Um heute - zwölf Jahre nach der Auflösung der UdSSR - die Außenpolitik Russlands zu verstehen, sollte man sich in Erinnerung rufen, wie sich das Land von seinem Ursprungsgebiet aus nach Osten und Westen ausgebreitet hatte. Denn die Bestrebungen des Zarenreiches und des Sowjetimperiums sind im heutigen Russland weiterhin präsent, und es blickt wie sein Wappentier, der zweiköpfige Adler, sowohl nach Asien als auch nach Europa.

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Fernsehsendung in ARTE - La Russie - une grande puissance ? (1/2)  -22.05.2010
Samedi 22 mai 2010 à 17h50 et mercredi 26 mai 2010 à 22h20 La Russie peut-elle encore jouer dans le camp des grandes puissances ? Moscou est-elle devenue le nouvel « homme malade de l’Europe » ? Le Dessous des Cartes propose d’explorer les multiples fractures de ce pays immense. Livres / Liens / Événement

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Putin tappste in eigene Falle - Polskaweb News, 05.06.2009
Abrechnung mit Putins Politik und Taten aus polnischer Sicht


Geschichte von Russland - history of Russia >>

Russian history - Bucknell University, Lewisburg, PA 17837, © 1996 Robert Beard
Zitat aus v.g.IQuelle: "Few nations have as colorful and vivid a history as Russia. At times torn between the East and the West, sometimes buffering the two, Russia has always been a pot of enormous ethnic diversity which refuses to melt. The result has been a mixture of socialism and capitalism, of east and west, Christianity and Islam with a bit of social experimentation thrown in.
This page attempts to capture the flavor of the rich diversity evolving over Russian history and hence depends as much on the endeavors of others as those of the Russian Studies Program. We hope you enjoy your visit and learn more about the origins of the Russians and their neighbors. "
chronology of Russian history - Bucknell University, Lewisburg, PA 17837, © 1996 Robert Beard
Zitat aus v.g.IQuelle: "This page dates the major (and some not so major) events in Russian history and links them with explanatory and related materials on the Web. The chronology has been divided into four arbitrary periods: Kievan-Appanage (860-1689), Imperial (1689-1916), Soviet (1917-1991) and Post-Soviet (1991 to the present). A fifth page displays related chronologies on specialized subjects. "

RUSSIA & THE FORMER U.S.S.R. - teacheroz.com
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THE BALLET
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RUSSIA TODAY - THE RUSSIAN FEDERATION - Commonwealth of Independent States(CIS)
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VARIOUS MISC. TOPICS

Kultur von Russland - culture of Russia >>

Food culture in Russia and Central Asia - Glenn R. Mach, Asele Surina, Greenwood 2005


Schriften der Bundeszentrale für politische Bildung >>

bpb.de - Bundeszentrale für politische Bildung
Die deutsche Bundeszentrale möchte Verständnis für politische Sachverhalte fördern, das demokratische Bewusstsein festigen und die Bereitschaft zur ...

Mommsen, Margareta /
Nußberger, Angelika
Das System Putin
Schriftenreihe, Bd. 678, 2007
Bestell-Nr. 1.678
Seiten: 224

Russland
Informationen zur politischen
Bildung, Nr. 281, 2003
Bestell-Nr. 4.281

Pleines, Heiko /
Schröder, Hans-Henning
Länderbericht Russland
Schriftenreihe, Bd. 1.066, 2010
Bestell-Nr. 1.066
Seiten: 574

Ryklin, Michail
Mit dem Recht des Stärkeren
Russische Kultur in Zeiten
der „gelenkten Demokratie“
Schriftenreihe, Bd. 636, 2007
Bestell-Nr. 1.636
Seiten: 239

Kaukasus-Region
Informationen zur politischen
Bildung – aktuell, Nr. 14, 2003
Bestell-Nr. 4.014

Russland und Europa








Seiten 46
Erscheinungsdatum 14.04.2003
Erscheinungsort Bonn
Bestellnummer 7316
Bereitstellungs-
pauschale
 
0,00 EUR
Verfügbarkeit vergriffen

Inhalt
PDF-Version (794 KB)

Russland ist dabei, auf der Tribüne der internationalen Politik wieder eine aktivere Rolle zu spielen. Um diese Rolle realistisch einschätzen zu können, geben die Beiträge einen Überblick über wichtige innen- und außenpolitische Entwicklungen sowie ihre Zusammenhänge. Fragen nach den Möglichkeiten, Zielen und internationalen Rahmenbedingungen werden diskutiert.

Innenpolitisch scheinen immer neue Brüche und Unsicherheiten die vorhandenen Ansätze einer demokratischen und sozial gerechteren Gesellschaft zu überlagern; ein Ausgleich zwischen Individualisierung und Solidarität ist gefordert. Dies gilt auch für die Ökonomie. Desgleichen müssen die immer noch sehr einseitigen Wirtschaftsstrukturen sehr viel stärker differenziert und modernisiert werden.

Im näheren internationalen Bereich muss ein Ausgleich mit den Interessen der muslimischen Nachbarstaaten gefunden werden, soll es dort nicht zu noch stärkeren extremistischen Bewegungen kommen, die sich nicht nur gegen Russland wenden werden.

Inhalt
Editorial (Klaus W. Wippermann)
Tendenzen der sozialen Entwicklung Russlands (Nikolai Genov)
Die Wirtschaftsstruktur Russlands (Hermann Clement)
Russlands Außen- und Sicherheitspolitik: Die europäische Richtung (Heinz Timmermann)
Russlands Beziehungen zu seinen "slawischen Brüdern" Ukraine und Belarus (Jerzy Macków)
Russlands muslimische Ethnien und Nachbarn (Uwe Halbach)


Nataschas Tanz



Autor Orlando Figes
Seiten 720
Erscheinungsdatum 12.04.2011
Erscheinungsort Bonn
Bestellnummer 1134
Bereitstellungs-
pauschale
 
4,50 EUR

Inhalt
Aufgrund der fehlenden Freiheit des öffentlichen Lebens, der Presse und der Politik dienten die Künste in Russland als Forum für politische, philosophische und religiöse Debatten. Die europäisch geprägte Oberschicht hatte unter den Bedingungen einer autoritären Zarenherrschaft lange keinerlei Verständigungsmöglichkeiten mit der rechtlosen, ungebildeten Bauernschaft Russlands. Erst seit dem Krieg von 1812 zieht sich wie ein roter Faden durch die Kulturgeschichte des riesigen europäisch-asiatischen Reiches das Ringen um die Erkenntnis, was es bedeutet, Russe oder Russin zu sein. Figes versteht seine Kulturgeschichte folglich nicht als Abriss der kulturellen Entwicklung. Vielmehr spürt er anhand der einzelnen Facetten dieser Kultur der Identität Russlands nach.







Oktoberrevolution



Seiten 40
Erscheinungsdatum 29.10.2007
Erscheinungsort Bonn
Bestellnummer 7744
Bereitstellungs-
pauschale
 
0,00 EUR
Verfügbarkeit vergriffen

Inhalt
PDF-Version (2.009 KB)

Die Große Sozialistische Oktoberrevolution galt als Fanal einer neuen Zeit. Als die Bolschewiki unter der Führung Lenins 1917 die Macht errungen hatten, propagierten sie das Ende aller Ausbeutung.

Ende der 1980er Jahre belegten Funde aus bis dahin nicht zugänglichen Archiven, welche Schreckensherrschaft Lenin und Stalin errichtet hatten. Im heutigen Russland dient der Rückgriff auf die Zeit des Sowjetimperiums zur Legitimation einer nationalen Idee.

Inhalt
Editorial (Hans-Georg Golz)
1917 und 1991 - zwei Revolutionen im Vergleich - Essay (Leonid Luks)
Was war die Oktoberrevolution? (Jörg Baberowski)
Revolution, Stalinismus und Genozid (Norman Naimark)
1917/1937 und das heutige Russland (Irina Scherbakowa)
Der deutsch-russische Nexus (Gerd Koenen)
Das revolutionäre Russland in der Welt (Abraham Ascher)


Boris Reitschuster - 
Kremlkritiker >>  

reitschuster.de - Webseite des gefürchteten Kremlkritikers und FOCUS-Korrespondent in Russland
Boris Reitschuster ist gebürtiger Augsburger und leitet als Russland-Kenner seit 1999 das FOCUS-Büro in Moskau. 2008 wurde er mit der Theodor-Heuss-Medaille für seinen Einsatz für die Demokratie ausgezeichnet. Als Buchautor beschrieb er „Putins Demokratur“ und „Russki extrem – wie ich lernte, Moskau zu lieben“.

Boris Reitschuster – Seine Liebe zu Russland machte ihn zum gefürchteten Kremlkritiker
Zitat aus v.g.IQuelle: "Mit kritischem Blick verfolgt Boris Reitschuster die russische Aktualität. Für seinen Blog pickt er regelmäßig besonders haarsträubende Nachrichten der russischen Presse heraus. So zitiert er beispielsweise Russlands Chef-Onkologen, der zwar eingesteht, dass es nicht genügend Medikamente für die krebskranken Patienten in Russland gibt, eine Behandlung im Ausland aber gleichzeitig als ‚Diskriminierung der russischen Medizin‘ bezeichnet. Sarkastisch folgert Reitschuster: „Der Patriotismus ist wichtiger als Menschenleben“.
Dabei sah er Russland nicht immer mit den gleichen Augen. Er entdeckte das Land während eines Schüleraustauschs 1988. Nach dem Abitur packte er kurzerhand seine Koffer und das Abenteuer Russland begann. Er arbeitete zunächst als Korrespondent für verschiedene deutsche Medien und leitete ab 1999 das Moskauer Fokus-Büro. Für seine kritische Berichterstattung und seine Auseinandersetzung mit dem politischen Systems Russlands, wurde er 2008 mit der Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet.
Aber seine kritische Haltung eckt auch an. Als Reaktion auf sein Buch „Putins Demokratur – Wie der Kreml dem Westen das Fürchten lernt“, das 2006 im Econ Verlag erschien, wurde Reitschuster von Usern auf Amazon als „unqualifizierten Lügner“ und „Teufelsanbeter“ beschimpft. Der Verdacht: der Kreml ließ seine Kontakte spielen, um Reitschuster unglaubwürdig zu machen.
Neben den Beschimpfungen sah sich Reitschuster auch Drohungen ausgesetzt. Den Drohungen folgten Taten: Reitschuster wurde mehrmals festgenommen und sogar verprügelt. Er sah sich deshalb 2011 gezwungen, Moskau zu verlassen. Dennoch hatte er Land und Leute lieben gelernt. Das bekundet sein zweites Buch „Ruski extrem – Wie ich lernte Moskau zu lieben“, das 2009 im Ullstein Verlag erschien. Und wahrscheinlich ist es gerade diese Liebe zu Russland, die ihn zu dem bekannten Russlandkritiker machte, der er heute ist. ..."

»Journalisten sind Freiwild«Montag, 28.02.2011, focus.de
FOCUS-Korrespondent Boris Reitschuster beschreibt den Psychoterror, mit dem der Kreml kritische Berichterstatter überzieht. 
Zitat aus v.g.IQuelle: "... Was Harding widerfuhr, ist der Albtraum vieler Moskau-Korrespondenten: dass sie eines Tages von einer Auslandsreise heimkehren – und statt in die eigene Wohnung in Moskau postwendend in die nächste Linienmaschine kommen, die Russland verlässt. ... etc ... Dagegen etwas zu unternehmen ist sinnlos. Die gesteuerte Justiz wird nicht tätig, wenn es darum geht, kritische Journalisten zu verteidigen. Seit mit dem Ex-KGB-Oberst Putin nach 1999 frühere Geheimdienstler die Schlüsselpositionen in Moskau innehaben, impft die staatliche Propaganda den Menschen wie zu Sowjetzeiten ein, ausländische Korrespondenten seien Einflussagenten und Spione. Putin selbst drohte einem ausländischen Journalisten einmal vor laufender Kamera mit der Kastration. ( also doch nicht nur dem georgischen Präsidenten Saakashvili ) ..."

Hohe Wellen im Öl-See - 22.10.2007, von FOCUS-Korrespondent Boris Reitschuster 
Der Kreml sucht im Streit um Einfluss am Kaspischen Meer die Vorherrschaft – betroffen ist auch Europas Energiezukunft.
Zitat aus v.g.IQuelle: "... Die Ostsee-Pipeline von Russ-land nach Deutschland müsse gebaut werden, betonte der russische Präsident vorigen Montag bei seinem Besuch in Wiesbaden – obwohl sich viele Anrainerstaaten gegen das Projekt aussprechen und Umweltschutz-Bedenken anmelden. Am nächsten Tag erklärte der Kreml-Chef in Teheran de facto das Gegenteil: Gas- oder Ölleitungen durch das Meer sollten nur dann gebaut werden, wenn alle Anrainer zustimmen, Umweltschutz-Bedenken müssten Priorität haben. Die Rede war da allerdings nicht mehr von der Ostsee, sondern vom Kaspischen Meer. ... „Moskau will ein Monopol auf die Pipelines, damit alles Gas und Öl aus Mittelasien durch Russland fließt“, glaubt Frank Umbach von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. ... Das autoritär regierte Aserbaidschan ist nach Westen orientiert und liefert Europa Öl durch eine neue Pipeline von Baku ins türkische Ceyhan. Künftig soll das schwarze Gold auch über Georgien und das Schwarze Meer vom ukrainischen Odessa ins polnische Danzig fließen. Auf entsprechende Pläne einigten sich Aserbaidschan, Georgien, Litauen, Polen und die Ukraine am 10. Oktober. Ob die Südroute an Russland vorbei zu einer echten Energiealternative für den Westen wird, hängt davon ab, ob über sie in Zukunft auch Öl aus Kasachstan und Gas aus Turkmenistan gepumpt werden. Bisher kommen nur symbolische Mengen auf Tankern über das Kaspische Meer. ..."

DIE RUSSEN KOMMEN14.08.2006,  focus.de
Metamorphosen einer Metropole: Das neue Moskau gibt die Bühne frei für das große Geld, die schrillsten Partys und die edelsten Marken. Eine Weltstadt lädt zur Nabelschau ...
Von Boris Reitschuster und Toma Babovic (Fotos) ...



Russlanddeutsche - Germans in Russia >>  


Zitat aus v.g.IQuelle: "Die meisten Auswanderungswellen konzentrierten sich auf den Westen Russland,das Gebiet der heutigen Ukraine,die Schwarzmeerküste oder auch das Wolgagebiet waren Ziel und Heimat vieler deutscher Siedler.Ungeachtet dessen kam es auch im 20. Jahrhundert zur Auswanderung vieler Deutscher ,die sich nach Einladung Katharinas im europäischen Teil Russlands niedergelassen hatten,dort aber aus wirtschaftlichen Gründen scheiterten, in die Regionen Sibiriens.Dort entstanden vornehmlich im Altaigebiet oder auch in der Armurregion deutsche Siedlungen.Sogenannte Rayons gründeten sich zB. 1927 rund um das Altaigebiet.Bis 1989 vermehrte sich die Bevölkerung auf über 127.000  Menschen ,obwohl die Rayons bzw die Selbstverwaltungsgebiete 1938 aufgelöst wurden. ..."

Deutsche Russen in Sibirien - 24.01.2014, blauenarzisse.de, von BN-​Redaktion
BN-​Gespräch. Alexander Geier ist Vorsitzender des Deutsch-​Russischen Hauses (DRH) im sibirischen Tomsk. Frank Marten sprach mit ihm über Geschichte, Gegenwart und Identität der Russlanddeutschen. ...









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