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DIE SPIELE VON SOTSCHI Januar 2014, arte.tv
Am 7. Februar sitzt Präsident Wladimir Putin in der Ehrenloge des Fisht-Stadions von Sotschi und nimmt an der Eröffnung der XXII. Olympischen Winterspiele teil. Putins Mannschaft hat ganze Arbeit geleistet und schon in der Vorbereitungszeit einige olympische Rekorde gebrochen: die teuersten Spiele aller Zeiten, die ersten Winterspiele in einer subtropischen Region und die strengsten Sicherheitsvorkehrungen der olympischen Geschichte. Politik und Sport – das bleibt eine schwierige Mischung. Die Vorbereitung der Olympischen Winterspiele von Sotschi hat sieben Jahre gedauert. Um Sport ging es dabei eigentlich nie. ...
Zu Wort kommen auch die "schärfsten Kritiker der Putinschen Spiele": u.a. Boris Nemzov, Garry Kasparov, Jelena Panfilova

SOTSCHI - SOCHI - 2014 - OLYMPISCHE SPIELE ODER RUSSISCHE SPIELCHEN ?
1. Territorialspiele an der georgischen Grenze bei Sotschi - Georgian border games near by Sochi
Lavrov Comments on Relations with Georgia - 21.01.2014, Civil Georgia
Moscow “values” Georgia’s willingness to contribute to the security of the Sochi Winter Olympic games, but despite of “all the signs of improvements” in bilateral ties, Georgia’s refusal to recognize “realities” that emerged after the August 2008 war will remain a “constraining” factor for the relationship, Russia’s Foreign Minister Sergey Lavrov said on January 21. ...
The Georgian Foreign Ministry expressed “deep concern” over expansion of ‘border zone’ 11 kilometers deeper into the breakaway Abkhazia ahead of the Winter Olympic Games in Sochi and condemned it as an “illegal action”.
The Foreign Ministry said that this decision by Russia and its “occupation regime” in Abkhazia “resulted into shifting of the Russian-Georgian state border 11 kilometers deeper into the Georgian territory.”
This move, the Georgian Foreign Ministry said, violates once again Georgia’s territorial integrity and sovereignty.
“The Georgian Foreign Ministry calls on the Russian Federation to stop provocative policy against Georgia and to live up to its international commitments, envisaged under the provisions of the [2008] cease-fire agreement,” reads the statement. ...
Outgoing EU special representative for South Caucasus and a co-chair of the Geneva talks, Philippe Lefort, reiterated EU’s support to Georgia’s territorial integrity and said no one should “attempt to misinterpret it.”
His comment was made in response to a report by Russia’s online news agency, Regnum, which wrote on January 20: “Status of South Ossetia as an independent state has been defined by the people of the republic a long time ago and it is actually impossible to change this position. It was announced by co-chair of the Geneva Discussions from the EU, Philippe Lefort, in Tskhinvali on January 20.” A similar report was also carried by the breakaway region’s official news agency, RES, after Lefort’s meeting with South Ossetian leader Leonid Tibilov in Tskhinvali on January 20. “The EU position is based upon the support for the territorial integrity of Georgia within internationally recognized borders, and nobody should be in any doubt of that or attempt to misinterpret it,” Lefort told Civil.ge by phone from Yerevan on January 21. ...
Government in breakaway Abkhazia extended its ‘border zone’ with Russia, where heightened security measures are enforced, 11 kilometers deeper into the breakaway region’s Gagra district ahead of the Winter Olympic Games in Sochi, which is less than 40 kilometers away from the Abkhaz section of the Georgian-Russian border.
... In a decree last August, Russia’s President Vladimir Putin ordered heightened security measures in and around Sochi, which will stay in force until March 21. According to the Abkhaz government’s decree, “a stationary checkpoint” will be established at the village of Bagripshi on the edge of the 11km zone, which will be manned by officers from the Abkhaz security service, interior ministry and migration service. At this checkpoint the officers will be authorized to check identification cards of persons entering into the extended ‘border zone’ or heading towards the Russian border, as well as to inspect vehicles. Abkhaz law enforcement officers will be carrying out round-the-clock patrols in the villages falling within the zone, according to the decree. Town of Gagra itself is outside of the zone. 
Was man aus der Vergangenheit zu Sotschi und Abchasien wissen sollte:
In diesem Kapitel wird untersucht, welches politische und militärische Mittel das Russische Zarenreich für die Eroberung Abchasiens angewendet hat. Diese Untersuchung soll olitische Motive und historische Hintergründe der russischen Annexion Abchasiens aufdecken. Eine vergleichende Analyse der gegenwärtigen Okkupation von 1993 und der Annexion von 1864 steht auf dem Untersuchungsplan. ...
2. Spionagespiele - spy games
Spiele unter totaler Kontrolle - 30.10.2013, dradio.de
100 Tage bis zu Olympia in Sotschi, Von Gesine Dornblüth
Während Deutschland über die NSA und das Handy der Kanzlerin diskutiert, arbeitet der russische Geheimdienst an einer flächendeckenden Überwachung der Besucher während der Olympischen Winterspiele in Sotschi. ... 
Überwachungskameras ... zusätzliche 5.500 Geräte installiert ... Irina Borogan, Geheimdienstexpertin des renommierten Internetprojekts Agentura.ru: ""Erstmals sollen Drohnen während Olympia eingesetzt werden. ..."" ... Geheimdienste werden die gesamte Kommunikation kontrollieren: mitschneiden, abhören, filtern, speichern. Telefonate, Internetverkehr, E-Mails, Skype, soziale Netzwerke. ... Sportler genauso wie Besucher ... Computerviren beim Kauf von Karten für die Wettbewerbe ...
3. Geldspiele - money games
Wenige Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele sucht Sotschi noch nach einem Konzept, wie die teuren Sportstätten auch künftig ausgelastet werden können. ... Spektakuläre Spiele zum Preis von 12 Milliarden Dollar, einzigartig kompakt und „keine Staus, das verspreche ich“ - im Jahr 2007 hatte sich Wladimir Putin nicht bescheidenen gezeigt. ... Beispiel Achmed Bilalow: Sein Unternehmen baute die Skisprungschanzen. ... zwei Jahre später fertig und mit 245 Millionen Dollar etwa siebenmal teurer als geplant. ... Gesamtkosten inzwischen mindestens 50 Milliarden Dollar ... Korruption und Veruntreuung ungeheuren Ausmaßes machen Sotschi zu den teuersten Spielen der Geschichte. ...

SOTSCHI 2014 - BOYKOTT WEGEN MENSCHENRECHTSLAGE IN RUSSLAND
Joachim Gauck wird nach SPIEGEL-Informationen nicht zu den Winterspielen nach Sotschi reisen. Die deutschen Teilnehmer will er in München empfangen. ... Die Absage ist nach Informationen des SPIEGEL als Kritik an den Menschenrechtsverletzungen und der Drangsalierung der Opposition in Russland zu verstehen. ... Der Bundespräsident hat Russland seit seinem Amtsantritt im März 2012 noch keinen offiziellen Besuch abgestattet; mehrmals kritisierte er rechtsstaatliche Defizite sowie eine Behinderung kritischer Medien in dem Land. ...
Weitere Artikel zu Russland: spiegel.de/thema/menschenrechte_in_russland/
Nach "Spiegel" hat das Bundespräsidialamt der russischen Regierung bereits in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass Gauck nicht anreisen werde. ...
gemischte Reaktionen: Ärger bei CDU und SPD (Führung?) ... CDU-Bundestagsabgeordneter Andreas Schockenhoff, der Koordinator für die deutsch-russische zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit ist: "Das ist ein sehr persönliches Bekenntnis, vor dem ich großen Respekt habe". Der Boykott entspreche der konsequenten Haltung des Bundespräsidenten zu Menschenrechtsfragen. ... Menschenrechtsbeauftragter Markus Löning : "wunderbare Geste der Unterstützung für alle russischen Bürger, die sich für Meinungsfreiheit, Demokratie und Bürgerrechte einsetzen ... Die Winterspiele in Sotschi waren geplant als Zarenfestspiele ... Die Weltöffentlichkeit lässt sich von solchen Inszenierungen nicht darüber hinweg täuschen, dass Russland an anderer Stelle die Menschenrechte massiv verletzt." ...
... Eine Sprecherin des Staatsoberhauptes bestätigte der französischen Nachrichtenagentur AFP einen entsprechenden Bericht des Magazins Der Spiegel. 

Gigantismus, Schnee-Silos und Fackelpannen14.11.2013, handelsblatt.com
Der Countdown zu den Olympischen Winterspielen in Sotschi läuft. Schon jetzt steht das Mega-Event stellvertretend für Gigantismus und Rekorde. Doch die Vorbereitungen werden auch von Pannen und Skandalen überschattet. ...

SOTSCHI - SOCHI - 2014
Spiele unter totaler Kontrolle - 30.10.2013, dradio.de
100 Tage bis zu Olympia in Sotschi, Von Gesine Dornblüth
Während Deutschland über die NSA und das Handy der Kanzlerin diskutiert, arbeitet der russische Geheimdienst an einer flächendeckenden Überwachung der Besucher während der Olympischen Winterspiele in Sotschi. ... 
Überwachungskameras ... zusätzliche 5.500 Geräte installiert ... Irina Borogan, Geheimdienstexpertin des renommierten Internetprojekts Agentura.ru: ""Erstmals sollen Drohnen während Olympia eingesetzt werden. ..."" ... Geheimdienste werden die gesamte Kommunikation kontrollieren: mitschneiden, abhören, filtern, speichern. Telefonate, Internetverkehr, E-Mails, Skype, soziale Netzwerke. ... Sportler genauso wie Besucher ... Computerviren beim Kauf von Karten für die Wettbewerbe ...
Präsident Wladimir Putin und IOC-Chef Jacques Rogge gaben im Kurort Sotschi am Schwarzen Meer den offiziellen Startschuss für “ein Jahr bis Olympia”. ... (mit Video-Bericht)
Sotschi – teurer Wintersport in den Subtropen - 07.02.2013, de.euronews.com
Die Schwarzmeerstadt Sotschi war zu Sowjetzeiten “das” Sommerferienparadis für die einfachen Sowjetbürger. Nun wechselt der Verwendungszweck. Sotschi – im subtropischen Klima – wird Wintersportzentrum. In einem Jahr werden hier die Olympischen Winterspiele ausgetragen. ... (mit Video-Bericht)
Schinden für die Winterspiele - 07.02.2013, dradio.de
Gastarbeiter auf den Olympia-Baustellen in Sotschi werden ausgebeutet: Die Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi laufen auf Hochtouren. Auf den Baustellen herrscht hoher Bedarf an Arbeitskräften. Dafür sind aus ganz Asien Gastarbeiter angereist - die jedoch häufig unter schlechten Bedingungen arbeiten müssen. ...
Ausbeutung der Olympia-Arbeiter in Sotschi - 06.02.2013, de.euronews.com
Im russischen Sotschi, dem Austragungsort der kommenden Olympischen Winterspiele werden beim Bau der Sportstätten offensichtlich Gastarbeiter zu Dumpinglöhnen eingesetzt. ... Die Arbeitskräfte würden zu Hungerlöhnen von oft nicht einmal zwei Euro pro Stunde beschäftigt, ... Julia Gorbunowa von Human Rights Watch ... (mit Video-Bericht)
"Ich glaube nicht mehr an Märchen" - 06.02.2013, tagesschau.de
Neue Hotels, moderne Sportstätten - überall in Sotschi wird gebaut. Genau ein Jahr vor Beginn der Olympischen Winterspiele startet auch der Kartenvorverkauf. ... Auf Anweisung von Premierminister Dimitri Medwedjew dürfen beispielsweise Zimmer in offiziellen Drei-Sterne-Hotels während der Spiele nicht mehr als rund 110 Euro kosten. Eine gute Nachricht für alle Olympiabesucher, sollte dies auch so eingehalten werden. ...
Die Welt zu Gast in einem russischen Dorf - 05.02.2013, dradio.de
Die Olympischen Winterspiele 2014 bringen große Veränderungen für den russischen Badeort Sotschi am Schwarzen Meer: Hotels und Stadien werden binnen kürzester Zeit hochgezogen - und dafür ganze Siedlungen abgerissen. Leidtragende sind oft die ärmsten Bewohner. ... Für die Spiele werden ganze Siedlungen abgerissen ...
Putins Baby - 05.02.2013, dradio.de
Die Olympischen Winterspiele 2014 im russischen Sotschi dürften nach Schätzungen mindestens zehnmal so teuer werden wie Turin 2006. Für Präsident Wladimir Putin ist das jedoch unerheblich - die Spiele sind sein Prestigeprojekt schlechthin. ... Den Korruptionssumpf offenzulegen dürfte kaum gelingen ...
Ein Jahr vor den Olympischen Spielen - 03.02.2013 , dradio.de
Countdown im russischen Sotschi: 12 Monate vor Beginn der Eröffnungsfeier am 07.02.2014 beginnt der Kartenverkauf für die Winterspiele, abends gibt es im Schwarzmeer-Küstenort eine große Feier mit einer Eisshow, doch die Baustellen sind noch zahlreich. ... 
Als Sotschi den Zuschlag für die olympischen Winterspiele im kommenden Jahr bekam, war es ein Triumph für Russlands Präsidenten Putin. Doch im Vorfeld der Spiele hat das russische Olympia-Projekt vor allem mit einer Kostenexplosion durch Korruption und Bestechung zu kämpfen. ... 
Mehrere Beben haben in georgischen Küstenstädten am Schwarzen Meer Panik ausgelöst: Aus Angst vor weiteren Erdstößen verließen Tausende Einwohner ihre Häuser. Auch ... in Sotschi ... Seit dem 10.12. gab es in der Gegend drei Erdbeben. Am 23.12. bereits ... der Stärke 5.5, am 10.12. bebte es rund hundert Kilometer von Sotschi entfernt.
Tscherkessen protestieren gegen Olympische Winterspiele in Sotschi - 10.08.2012, dradio.de - Audio 
Erinnerung an eine "ethnische Säuberung" aus dem Jahr 1864 - Von Susanne Güsten 
Im kaukasischen Sotschi werden 2014 die Olympischen Winterspiele ausgetragen. Die Tscherkessen, Ureinwohner des Kaukasus, erheben sich dagegen. Mit ihrem Protest soll auf die brutale Vertreibung der Tscherkessen durch die Russen vor fast 150 Jahren aufmerksam gemacht werden. ... "Take your games and go away, genocide is not okay!"  ...  Mehr als eine Million Menschen mussten damals die Region verlassen, damals rund 90 Prozent aller Tscherkessen. Dabei kamen nach Schätzungen von Historikern 300.000 bis 400.000 Männer, Frauen und Kinder ums Leben. ...
Geschichte von Sotschi - Quelle Wikipedia
Vom 6. bis 15. Jahrhundert gehörte das Gebiet den Königen von Georgien, die dort ein Dutzend Kirchen erbauten. Im Ortsteil Loo steht die Ruine einer byzantinischen Basilika aus dem 11. Jahrhundert. Ab dem 15. Jahrhundert wurde die Küste vom Osmanischen Reich kontrolliert. Nach dem Russisch-Türkischen Krieg 1828–1829 wurde es 1829 mit dem Frieden von Adrianopel vertraglich an Russland abgetreten.
Sotschi wurde 1838 als Fort und Siedlung Alexandrija (Александрия) gegründet. ...

Russische Sportführung schweigt nach Krawallen - 16.12.2010, Zeit
Die russische Sportführung hält sich zu den schweren Krawallen im Gastgeber-Land der nächsten Olympischen Winterspiele und der übernächsten Fußball-WM weiterhin bedeckt.  ... Besonders in der Hauptstadt Moskau war es Zusammenstößen gekommen, die eine Verhaftungswelle mit mehr als 1300 Festnahmen nach sich zogen. ... Die Ausschreitungen waren am vergangenen Wochenende durch eine Gedenk-Kundgebung für einen getöteten Fan des Erstligisten Spartak Moskau ausgelöst worden. Viele der Verhafteten waren bewaffnet. ... Die Krawalle zwischen hauptsächlich den Ultra-Nationalisten zugerechneten Russen und den Kaukasiern, die in russischen Medien "fremdländisch aussehende Personen aus dem Kaukasus" genannt werden, spiegeln die tiefen Spannungen zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen im künftigen WM-Gastgeberland wider. Moskau war zuletzt wiederholt Ort von rassistisch motivierter Gewalt. Immer mehr Personen aus dem Kaukasus oder anderen verarmten Republiken des ehemaligen Sowjetreiches aus dem Osten strömen in Richtung Hauptstadt.

IOC lässt Vorwürfe gegen Fürst Albert II prüfen - 15.12.2010, Focus
... Robert Eringer, ein ehemaliger Mitarbeiter des Fürsten, hatte dem IOC einen Brief mit einer Liste von Geschenken zukommen lassen, die Fürst Albert im Vorfeld der Entscheidung vom damaligen russischen Präsidenten Wladimir Putin erhalten haben soll. ...

Russia defends 2014 Games from "interfering" Georgians - 26.11.2010, ca.reuters.com
... a key Russian official, Alexander Zhukov, the head of Russia's Olympic Committee, said: "It is completely unacceptable for politicians or governments to interfere with the business of the Olympic movement,"  ...

Premierminister Giorgi Baramidze gegen die Ausrichtung der olympischen Spiele in Sotschi - 26.11.2010, Civil Georgia
Er teile die "Meinungen" einer Gruppe von Abgeordneten, die ihren Widerspruch gegen die Ausrichtung der olympischen Spiele in Sotschi, nicht weit entfernt von der abtrünnigen Region Abchasien ausdrückten. Der Abgeordnete Tsiklauri sagte: "Gemäß der Olympischen Charta ist es unmöglich, Olympische Spiele auf einem Gebiet auszurichten, wo der Genozid einer Nation stattfand."
Giorgi Baramidze, Georgia’s deputy prime minister and state minister for Euro-Atlantic integration, said that he personally shares “sentiments” of a group of Georgian lawmakers who expressed their opposition to holding of Winter Olympic Games in Sochi, not far from Georgia’s breakaway region of Abkhazia.

A group of lawmakers from parliamentary committees on foreign affairs and compatriots living abroad, as well as the parliamentary commission on territorial integrity discussed the issue at a meeting on November 19.
“The legislators consider that it is necessary to convince the international Olympic Committee, National Olympic Committees and the international community in the necessity of holding 2014 Winter Olympiad in a different country,” the Georgian legislative body’s press office said after the meeting.
Apart of the factor of occupation of Abkhazia, a ruling party lawmaker Nugzar Tsiklauri said after that meeting, Sochi Olympic Games “are planned to be held on the territory considered to be a place of genocide of Circassians.”
“According to the Olympic Charter, it is impossible to hold Olympic Games on the territory where the genocide of a nation took place,” MP Tsiklauri said.
No formal decision has yet been taken by the Parliament on the matter and lawmakers said that they would continue discussions to elaborate final position.
Speaking at a joint news conference with Czech Foreign Minister, Karel Schwarzenberg, in Prague on November 25, Giorgi Baramidze said: “I personally express solidarity with the members of parliament, because I understand sentiments, I understand why they think that Russia does not deserve to be the host of the Olympic Games - because the Olympic movement is something different that Russia demonstrates today.”
"I don't think that the Olympic movement is something close to the killing of the hundreds of thousand people in North Caucasus, in Chechnya and elsewhere, killing its own journalists, putting in prison businessmen just because they have different opinions, and I don't think it's a good idea to occupy a neighboring country's territory. This place – Sochi – as you know is very close to the Georgian border, where we have illegal occupation… and I do not think that the Olympic spirit is anyhow close to the idea of not respecting international law, not respecting human rights,” he said.
In what he termed as “barbarian act”, Baramidze said, that recently Russia “repainted X century Georgian church and put on [the church] a Russian [style onion] dome… and destroyed frescos of the church” in Abkhazia.
“Everyday people are killed and raped on the ground [in Abkhazia], just few kilometers from Sochi,” Baramidze said.
Georgia was itself competing for hosting 2014 Winter Olympic Games in Borjomi and Bakuriani. But after Georgia’s bid was eliminated, President Saakashvili said in February, 2007, that Georgia would support Russia’s bid to hold the Olympics in Sochi.
“Olympic games in Sochi would foster peaceful processes in this region that has always been associated with conflicts. So in this regard, [Olympic Games in Sochi] will be a positive incentive for regional cooperation.” Saakashvili said at the time.

Georgien macht Stimmung gegen Olympia in Sotschi - 25.11.2010, SZ
... Das Parlament in der Hauptstadt Tiflis beschloss die Bildung einer «Kommission zur Überwachung der Olympia-Vorbereitung» im Nachbarland. ... Der Ausschuss werde prüfen, ob Russland das von Georgien abtrünnige Gebiet Abchasien zur Vorbereitung nutze, sagte Asanidse. ...

Auszug aus dem Interview mit Botschafterin Gabriela von Habsburg in Berlin:
Georgiens Ziele heißen EU und Nato - 14.09.2010, EurActiv.de
Die Olympischen Spiele in Sotschi - ein Fiasko?
EurActiv.de: Nicht weit von der georgischen Grenze entfernt finden 2014 in Sotschi die Olympischen Winterspiele statt. Wird Georgien davon profitieren?
VON HABSBURG: Das ist ein Thema, das in der Tat noch viel zu wenig betrachtet wird. Sotchi ist ein Ort, der nur 35 Kilometer von der georgischen Grenze in Abchasien entfernt ist.
Aber nicht nur aus diesem Grund gibt es Anlass zu hinterfragen, was dort geplant ist. Sotchi liegt in einer herrlichen Naturlandschaft, ist eine Sommerfrische, und aus gutem Grund hinterfragt eine zunehmende Zahl an Naturschutzorganisationen dieses Projekt. Der Ort ist eigentlich vollkommen ungeeignet für Winterspiele. Die Temperaturen in Sotchi waren immer höher als die in Vancouver.
Um die einzelnen Anlagen und Stadien zu bauen, haben die russischen Verantwortlichen ganze Täler geräumt und den letzten Bewohnern regelrecht ihre Heimat genommen.
Und auch der Bau der Anlagen scheint - nach allem, was man weiß - nicht wirklich von Erfolg getragen: Korruption, Materialmangel, schlechte Bauausführung, Disziplinlosigkeit und Aufstände unter den Arbeitern führen regelmäßig zu Rückschlägen. Im vergangenen Winter wurde durch einen einzigen Sturm eine neu gebaute Hafenanlage regelrecht weggespült. Mit dem Ergebnis, dass die Baumaterialien, die eigentlich über diesen Hafen zu den Anlagen und Stadien gebracht werden sollten, nun auf dem Landweg herantransportiert werden müssen. Was angesichts des Zustands von Straßen und Bahnlinien zu Verzögerungen und erheblichen Kostensteigerungen führt.
EurActiv.de: Sie befürchten also ein Fiasko?
VON HABSBURG: Olympische Spiele sollten doch eigentlich ein Fest der Freude und der Völkerverständigung sein. Davon scheint mir Sotchi noch sehr weit entfernt.
Hinzu kommt die Situation im Nordkaukasus. Nach wie vor kommt es dort regelmäßig zu Terroranschlägen und Auseinandersetzungen zwischen islamischen Fundamentalisten und russischem Militär. Längst gibt es Experten, die es für alles andere als unwahrscheinlich halten, dass der Nordkaukasus in gar nicht zu ferner Zeit zu einem Rückzugsgebiet von Al-Qaida werden könnte. ...
Umso mehr muss der Westen ein Interesse daran haben, dass es ein demokratisches Land gibt, das die Stabilität in der Region des Kaukasus stärkt – nicht zuletzt, indem es den Blick nach Westen wendet und alle Angebote für eine intensive Zusammenarbeit macht: Politisch, wirtschaftlich, militärisch. Georgien ist nicht nur ein schönes Land. Georgien wird ein starker Partner in einem starken Europa sein.

Russia worried about threat to Sochi 2014 Winter Olympics - 03.06.10, Rustavi 2
The chief of Russia`s state security service has said some militants aim to thwart the country`s plans to hold the Winter Olympics in the Black Sea resort of Sochi in 2014, Russian news agencies reported.
`The threat of terrorist acts is becoming a factor which exerts a serious influence on political decision-making. No country is protected from the terrorist attacks` Russian news agencies quoted head of FSB security service Alexander Bortnikov as saying at a security conference.
Bortnikov said the terrorist organizations cooperate with each other aiming at causing instability in the region and change the strategy - they adapt new technologies by taking the elements of mass destruction practice and in most cases, the political authorities in some countries cooperate with these forces in order to benefit money and other resources.
Bortnikov said terrorism was the danger for not only separate countries but also the whole world.

The Time: Is Sochi Safe Enough for the Olympics? - 01.06.10, Rustavi 2
In 2007, Russian Prime Minister Vladimir Putin gave a `national pledge` that Sochi, a Black Sea resort town near the border with Georgia, would be a safe venue for the 2014 Winter Games. The International Olympic Committee believed him, and Russia won the bid. But Sochi, it turns out, is no Vancouver, and on May 26 the credibility of Putin`s promise took a drastic hit. Just before 7:00 p.m., a bomb stuffed with shrapnel was detonated in the nearby city of Stavropol, wounding more than 40 people and killing seven others, including two young girls. No group claimed responsibility for the attack, and in the aftermath investigators fumbled around for a possible motive. But the blast, and the uncoordinated official response to it, has prompted some experts to pose unpleasant questions: Had the security situation around Sochi been properly assessed before Russia took on its Olympic challenge? And if the risk of violence is real, might countries consider pulling their athletes out of the Games?
Perhaps the most frightening aspect of the attack and the ensuing investigation has been the sheer number of possible bad guys. According to the various law enforcement officials speaking to Russian media after the blast, there are no less than four groups in that region thought capable of bombing a crowded square in broad daylight. It could have been the Islamist rebels camped out in the nearby Caucasus mountains, they said, but it could also have been Russian nationalists or local mafia groups. Some police officials have suggested the bombing could lead back to neighboring Georgia, noting the blast fell on May 26 — Georgian Independence Day. Georgia and Russia fought a war in 2008, and one of the disputed regions in that war, Abkhazia, lies about 25 miles away from Sochi. (See pictures of a jihadist`s journey.)
`The region is such a muddied and bloodied aquarium of conflict that to pick out any one fish is impossible,` says retired KGB Colonel Oleg Nechiporenko, now the chief analyst for Russia`s National Anti-Terrorist and Anti-Criminal Fund. `Even the idea of holding the Olympics has to be predicated on the end of all violent conflicts in the area, and here we are preparing to hold the Games in what is virtually the front line in our war on terrorism.`
For decades, this conflict has focused on the North Caucasus, the basket case of territories that lies a short drive from Sochi and includes Chechnya and the tinderbox republics of Dagestan and Ingushetia. In January, with the Olympic preparations clearly in mind, President Dmitry Medvedev appointed a newcomer named Alexander Khloponin to try to stabilize these regions by developing their economies rather than bringing more police. He has made little progress. As a businessman and former governor in Siberia, Khloponin has no local power base in the North Caucasus; he is grappling with pervasive corruption and widespread poverty, not to mention Islamist insurgents fighting to turn the territory into a Muslim caliphate governed by strict Shari`a law. On March 29, two suicide bombers killed 40 people in the Moscow subway; Chechen warlord Doku Umarov, the leader of those insurgents, claimed responsibility. (See pictures of terror in Mumbai.)
But Khloponin has made some surprising claims in the wake of last week`s Stavropol blast. In an interview with the Rossiyskaya Gazeta daily published on May 27, he said that the latest explosion has nothing to do with the Islamist rebels, and was most likely part of a turf war between local gangs. That same day he told a meeting of law enforcement officials that the violent scramble for assets in this region is likely get worse as Russia tries to build tourist infrastructure and ski resorts in the lead up to the Olympics. `There has been an attempt to lump this division of property together with ethnic fighting or to present it as terror,` he said, adding that both interpretations were wrong.
It is true that turf wars and racketeering are still common in this part of Russia. Last February, a suspected mafiosi named Alik Minalyan — nicknamed Sochi Alik — was gunned down in Moscow after allegedly running the Sochi underworld for years, and Islamist groups in the North Caucasus are known to extort money to finance their activities. But investigators in Stavropol were quick to question Khloponin`s statements on Thursday, telling Russian news agencies that jihadis were still at the top of their list of suspects. These contradictory claims, and the fact that no arrests have yet been made, have done little to calm the public after the bombing. (See pictures of Obama in Russia.)
`It looks like the result of panic, of bad coordination, as if they are trying to cover all the possibilities in case one of them is right,` says Nikolai Zlobin, director of the Russia and Eurasia Project at the World Security Institute in Washington. `That shows there has never been a full and systematic security review in these regions to figure out what is a theoretical threat and what is an actual threat.`
For its part, the International Olympic Committee is standing by its decision to grant Sochi the right to host the 2014 Games. In a statement to TIME, the IOC says the latest bombing has not changed its position. `Security arrangements fall under the responsibility of the local authorities of the host cities, who ensure that everything that is humanly possible is done to protect the athletes, the spectators and all the people involved in the staging of the Games. We have no doubt that Russia will be up to the task.`
But as 2014 approaches, other countries will be watching to see what dangers their athletes might face in Sochi; if any large nation decides to pull out, Zlobin says it could cause a `chain reaction.` `There are so many danger points, and this terror attack showed that they are not prepared for them,` he notes. `It would be very easy to derail these Olympics, or at least show that the athletes there will be in a compromised position.`


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Hintergrund - background >>

Geschichte - Quelle Wikipedia
Vom 6. bis 15. Jahrhundert gehörte das Gebiet den Königen von Georgien, die dort ein Dutzend Kirchen erbauten. Im Ortsteil Loo steht die Ruine einer byzantinischen Basilika aus dem 11. Jahrhundert. Ab dem 15. Jahrhundert wurde die Küste vom Osmanischen Reich kontrolliert. Nach dem Russisch-Türkischen Krieg 1828–1829 wurde es 1829 mit dem Frieden von Adrianopel vertraglich an Russland abgetreten.
Sotschi wurde 1838 als Fort und Siedlung Alexandrija (Александрия) gegründet. In dieser Zeit entstanden auch weitere Befestigungsanlagen, die später die Kerne heutiger Stadtteile bildeten, so das Fort des Heiligen Geistes (Fort Swjatowo Ducha, 1837, heute Adler), Lasarewski und Golowinski (1839, heute Lasarewskoje und Golowinka). 1839 erfolgte die Umbenennung des Forts Alexandrija in Nawaginskoje, nach dem Namen des dort stationierten Regimentes.
Im Krimkrieg wurde das Fort vorübergehend aufgegeben, 1864 jedoch unter dem Namen Dachowski-Posten (Post Dachowski, wieder nach dem dort stationierten Regiment) wieder errichtet. Später verlor der Posten seine militärische Bedeutung und 1874 erfolgte die erneute Umbenennung in Dachowski Possad. 1896 erhielt die Siedlung ihren heutigen, von der ubychischen Bezeichnung des durch den Ort fließenden Flüsschens, Soatschsche, abgeleiteten Namen (bzw. von der adygeischen Version Schatscha).
Die auf dem Territorium der heutigen Stadt Sotschi siedelnden kaukasischen Völker (Sadsen um das heutige Adler, Ubychen um Sotschi-Zentrum und Golowinka, Schapsugen um Lasarewskoje) wurden im Verlaufe des 19. Jahrhundert von den zuwandernden Russen größtenteils verdrängt.
Anfang des 20. Jahrhunderts begann Sotschis Entwicklung zu einem Bade- und Kurort der russischen Oberschicht. 1902 begann die Nutzung der Sulfid-Chlorid-Natrium-Heilquellen von Mazesta. 1909 eröffnete der Kurort Kaukasische Riviera mit zunächst zwei Hotels.
1917 erhielt Sotschi das Stadtrecht.
Nach der russischen Oktoberrevolution, am 29. Juni 1918, besetzten die georgische Armee und abchasische Freiwillige die Stadt Adler, am 6. Juli stand Sotschi unter georgischer Kontrolle. Im Jahre 1919 am 26.Januar griffen die Freiwilligen und Soldaten der Armee von Denikin Sotschi an. Großbritannien, das die Souveränität Georgiens garantierte, griff nicht ein. Nach mehreren Kämpfen verließ die georgische Armee Sotschi, die georgische Bevölkerung der Stadt war schutzlos und wurde von den Russen vertrieben.[5]
Die Stadt entwickelte sich in der Sowjetunion zu einem der populärsten Badeorte. Josef Stalin ließ in der Umgebung eine seiner Datschen errichten. Der russische Staat unterhält mit Botscharow Rutschei auch heute eine Präsidentenresidenz bei Sotschi, in der das Staatsoberhaupt auch ranghohe Gäste empfängt.
Seit 1937 gehört Sotschi zur Region Krasnodar.
Im Zweiten Weltkrieg dienten die Sanatorien und Erholungsheime der Stadt als Lazarette. Hier wurden über 500.000 verwundete Soldaten der Roten Armee behandelt.
Am 10. Februar 1961 wurden zwei benachbarte Rajons, Lasarewskoje und Adler, eingemeindet, womit das heute existierende und manchmal Groß-Sotschi (Bolschoi Sotschi) genannte administrative Gebilde entstand.